23.11.2006 - 10:01 - Industrie, Bau & Immobilien

Ratgeber der PlanetHome AG: Durchblick beim Eigenheimkauf: Wozu dient die Auflassungsvormerkung? - Zukunft des Wohnen: Städte reizen nicht nur junge Menschen

Pressemitteilung von: PlanetHome AG
Ratgeber 1: Durchblick beim Eigenheimkauf - Wozu dient die Auflassungsvormerkung?

Der Kauf einer Immobilie vollzieht sich in mehreren Teilschritten. Nach der Objektsuche und der Einigung mit dem Verkäufer über den Verkaufspreis folgt die Unterzeichnung des Kaufvertrags. Beide Parteien müssen zu diesem Zweck einen Notar aufsuchen, denn dieser muss den Kaufakt beglaubigen. Mit der Vertragsunterschrift wird der Käufer de facto zum neuen Eigentümer der Immobilie, juristisch gesehen ist er es aber noch nicht. Maßgeblich für den tatsächlichen Eigentumsübergang ist die so genannte Auflassung, also die Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch.

„Der Begriff "Auflassung" bedeutet so viel wie Einigungserklärung“, berichtet Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome. Damit es dazu kommt, müssen beide Parteien beim Notar eine Auflassungsvereinbarung abgeben. Mit dieser Vereinbarung erklären sich beide Parteien einverstanden, dass die Immobilie den Besitzer wechselt. „Die Auflassungsvereinbarung bildet die Grundlage dafür, dass der Notar die Auflassungsvormerkung im Grundbuch beantragt“, fährt Anzenberger fort. Der Vermerk gewährleistet die Änderung des Grundbuchs zugunsten des neuen Eigentümers und sichert zugleich, dass die Immobilie während der Zeit des Eigentumsübergangs kein zweites Mal verkauft wird.

„Die Auflassungsvormerkung funktioniert praktisch wie ein Sicherheitspuffer“, erklärt der Immobilienprofi. Da zwischen Abschluss des Kaufvertrages und der Eintragung ins Grundbuch einige Wochen vergehen, ist es dem Altbesitzer während dieser Zeit möglich, das Grundstück zu beleihen oder gar ein zweites Mal zu verkaufen. In diesem Fall müsste er zwar Schadenersatz an den ursprünglichen Käufer zahlen, doch ist der neue Kaufpreis wesentlich höher als der alte, dürfte dies den Verkäufer kaum stören. Damit genau dies nicht passiert, wird die Auflassungsvormerkung zwischengeschaltet. Sie sichert den Anspruch des Käufers auf das erworbene Grundstück.

Der eigentliche Eigentumsübergang geschieht dann mit der Umschreibung im Grundbuch. Üblicherweise überweist der Erwerber den Kaufpreis vor der Grundbuchumschreibung an den Notar oder direkt an den Altbesitzer. Ist das Geld eingetroffen, veranlasst der Notar die Grundbuchänderung zugunsten des neuen Eigentümers. Kommt kein Geld beim vereinbarten Empfänger an, lässt der Notar die Auflassungsvormerkung wieder löschen, damit ist das Geschäft geplatzt. Solange die Grundbuchänderung nicht geschehen ist, bleibt der Alteigentümer rechtlich gesehen Besitzer der Immobilie. Erst mit der formalen Umschreibung im Grundbuch befreit sich der Alteigentümer von seinen Verpflichtungen, der neue Eigentümer tritt in dessen Fußstapfen. Tipp: Immobilienkäufer, die keine Erfahrung mit dem Kaufprocedere haben, sollten den Rat und die Unterstützung eines Fachmanns einholen. So helfen etwa erfahrene Makler nicht nur beim finden eines geeigneten Käufers oder einer geeigneten Immobilie, sondern beraten und begleiten auf Wunsch den Erwerber bis zur endgültigen Abwicklung des Kaufgeschäfts.

Ratgeber 2: Zukunft des Wohnens - Städte reizen nicht nur junge Menschen

Das Wohnen am Stadtrand beziehungsweise auf dem stadtnahen Land ist bis heute sehr beliebt. Die Speckgürtel der großen Städte zeugen mit ihren ausgedehnten Siedlungen von diesem jahrzehntelangen Trend. Doch die Suburbanisierung beginnt sich zu verlangsamen. „Wir beobachten sei einiger Zeit ein verstärktes Interesse am Wohnen in der Stadt“, berichtet Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome. „Immer mehr Menschen wählen citynahe Quartiere als ihren bevorzugen Lebensmittelpunkt.“

Vor allem die großen Ballungsräume melden nach Jahren der Stagnation beziehungsweise des Verlustes wieder Einwohnerzuwächse. Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang die Einwohnerzunahme in Innenstadtgebieten. „In vielen Citys gibt es innerstädtische Quartiere, die förmlich magnetisch auf Mieter und Käufer wirken“, weiß Anzenberger. „In so genannten In-Vierteln ist die Verkaufsquote von Immobilien und Mietwohnungen ungemein hoch.“

Das Interessante an dieser Entwicklung ist, dass nicht nur typische junge Single- und Zweipersonenhaushalte dem Reiz der Stadt erliegen, sondern zunehmend auch Familien aller Haushaltsgrößen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nicht nur das breite Angebot an Bildungs- und Kindereinrichtungen, kulturellen Veranstaltungen oder Sport-Events spielen dabei eine Rolle. Auch der Wandel der Städte weg vom Industriestandort hin zu wohnenswerten Dienstleistungsoasen mit viel Grün und Freizeitmöglichkeiten spielen dabei eine Rolle. Nach Untersuchungen des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) begünstigt auch die Zunahme von Arbeitsplätzen, insbesondere hochqualifizierten Arbeitsplätzen in Innenstadtbereichen, den Trend zum Stadtwohnsitz. Die meisten deutschen Großstädte verzeichnen heute wieder Beschäftigungsgewinne, vornehmlich im Dienstleistungs- und Wissenschaftssektor.

Immer mehr Stadtbewohner fühlen sich in ihrer Umgebung wohl. Befragungen zeigen, dass nur ein geringer Teil bei freier Wahlmöglichkeit ins Umland abwandern würde. Das Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) förderte zutage, dass nur 3,7 Prozent der Stadtbewohner in Leipzig beziehungsweise 7,3 Prozent der Münchner an den Stadtrand oder in stadtnahe Gemeinden umziehen würden. 80 bis 85 Prozent der Befragten finden ihren Stadtteil „sehr toll“ bis „toll“ und möchten dort gern wohnen bleiben.

Eine nicht zu unterschätzende Rolle für den Leitbildwandel spielen die immer größer werdenden Zusatzkosten für das Wohnen im Umland. Nach Erfahrungen von Immobilienexperte Anzenberger stellen viele Haushalte zum Beispiel das Zweitauto oder die deutlich erweiterte Monatskarte für den öffentlichen Nachverkehr den ansonsten günstigeren Wohnkosten am Stadtrand kritisch gegenüber. Unterm Strich sei der Kostenvorteil oft nur marginal. Andererseits schmälern die längeren Wege, die oft geringeren Kinderbetreuungsmöglichkeiten und das dürftige kulturelle Angebot der Umlandgemeinden die Vorzüge des Häuschens im Grünen.

Das Leben in der Stadt ist für viele Altersklassen attraktiv. Nicht nur gut verdienende, junge Singlehaushalte unterliegen dem Charme der Stadt. Auch immer mehr ältere Menschen bevorzugen stadtnahe Quartiere. Gute Verkehrsanbindung, die persönliche Nähe zu Enkeln und Kindern sowie die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten in der Stadt sind für viele wünschenswert. Außerdem finden das breite Angebot an Unterhaltung, Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie die vielen persönlichen Kontaktmöglichkeiten immer mehr Anklang bei Senioren. Der Trend beginnt sich zu verfestigen: Wohnen in der Stadt wird für viele soziale Schichten und Altersklassen immer interessanter.

PlanetHome AG
Annette Siragusano
Leitung Marketing und Presse
Münchner Straße 14
85774 München / Unterföhring
Telefon: +49 (0) 89 767 74 226
Fax: +49 (0) 89 767 74 399


PlanetHome AG
Nadin Sturm
Pressereferentin
Münchner Straße 14
85774 München / Unterföhring
Telefon: +49 (0) 89 767 74 319
Fax: +49 (0) 89 767 74 399


Über PlanetHome

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Die PlanetHome AG hat sich als einer der führenden Immobiliendienstleister mit den Kernbereichen Vermittlung und Finanzierung von Wohnimmobilien etabliert. Die 100prozentige Tochter der HypoVereinsbank beschäftigt derzeit 350 Mitarbeiter. In der Immobilienvermittlung gehört PlanetHome mit über 55 Büros zu den führenden Immobilienvermittlern Deutschlands. Das Unternehmen steht für die Kombination aus kompetenter Beratung und modernster Technologie. Im Jahr 2005 hat PlanetHome in Deutschland über 2.000 Immobilien vermittelt.

Im Bereich Immobilienfinanzierung gehört die PlanetHome Gruppe mit einem Finanzierungsvolumen von rund 2 Mrd. Euro p.a. zu den drei größten Vermittlern von privaten Baufinanzierungen in Deutschland. Neben der TÜV-geprüften Finanzierungsplattform bietet PlanetHome seinen Partnern professionelles Bankenmanagement sowie Multichannel-Vertriebsunterstützung. PlanetHome betreut mehr als 1.500 Filialen und ist Marktführer in der partnerbasierten Baufinanzierung.

News-ID: 109351 • Views: 1965

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr