17.11.2006 - 16:44 - Politik, Recht & Gesellschaft
München: Sparzwang trifft Problemfamilien
Pressemitteilung von: Bayernpartei München
Fälle wie der des kleinen Kevin erschüttern. Fragen nach dem „Warum“ und „Wieso“ werden laut. Jugendämter, Politiker und Familienexperten diskutieren über mögliche Lösungsansätze und es wird klar: Das ist nur die Spitze eines Eisbergs. Eines unangenehmen Eisbergs, der viel zu lang ignoriert wurde.
Aus Unvermögen und Verantwortungslosigkeit wird an den falschen Enden gespart. Die Not der Kinder und Familien wird nicht gelöst – sie wird verwaltet. So sind aktuell in der Abteilung „Frühkindliche Gesundheitsförderung“ des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt nicht einmal 11 von ursprünglich 16 Stellen mit Kinderkrankenschwestern besetzt.
„Es darf nie wieder vorkommen, daß in den Jugendämtern primär Akten gewälzt werden und so das eigentlich Wesentliche – das Wohl und die Gesundheit der Kinder – durch Bürokratiewahn ins Abseits gedrängt wird. Das empfinde ich als wahre soziale Kälte. Die mit aller Macht betriebene Anonymisierung und Bürokratisierung unserer Gesellschaft, zeigt sich hier von ihrer gräßlichsten Seite. […] Verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen können ein Schritt in die richtige Richtung sein.“, sagte Sri Fackler, Sprecherin für Schul- und Familienpolitik der Münchner Bayernpartei.
Unterstützung erhält sie vom Bezirksvorsitzenden Thomas Hummel. Dieser warnte am Rand der Kreisverbandsgründung im Münchner Osten vor zu starker staatlicher Kontrolle. „Das Erziehungsrecht liegt zu allererst immer ganz klar bei den Eltern. Darüber darf sich der Staat nicht leichtfertig hinwegsetzen. Allerdings steht der Staat auch in der Pflicht, Hilfestellungen zu geben. Die Gesundheit der Kinder hat für die BP absoluten Vorrang und sollte das auch in der Gesellschaft haben.“
***
Bayernpartei
Bezirksverband München
Untere Weidenstr. 14
81543 München
Tel: 089/6518051
www.bpmuenchen.de
Thomas Christian Hummel
Bezirksvorsitzender

Auch Ihre Meinung zählt - mitschimpfen, mitdiskutieren, mitentscheiden. Schildern Sie uns Ihre Ansichten im Forum der BP München unter www.bpmuenchen.de/Forum
Unsere Pressemitteilungen sind zum Teil auch als Podcast unter www.bpmuenchen.de verfügbar.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die Bayernpartei ist die politische Organisation der fränkischen, schwäbischen, altbairischen und freiheitlich denkenden Bürger im Freistaat. Sie wendet sich gegen den Berliner und Brüsseler Zentralismus und gegen eine Globalisierung, die die historisch gewachsenen Regionen als Heimat der Menschen außer Acht läßt. Nach dem Leitbild der Subsidiarität sollen alle Entscheidungen auf der kleinstmöglichen Ebene fallen - dies kann der Freistaat sein, aber auch die Bezirke, Landkreise, Gemeinden und schließlich der Bürger selbst. Auf mittel- oder langfristige Sicht soll sich Bayern von der Bundesrepublik Deutschland lösen und somit souverän innerhalb eines Europas der Regionen stehen.
Die Bayernpartei München ist einer der acht Bezirksverbände der Bayernpartei. Er gliedert sich derzeit in vier Kreisverbände.
Aus Unvermögen und Verantwortungslosigkeit wird an den falschen Enden gespart. Die Not der Kinder und Familien wird nicht gelöst – sie wird verwaltet. So sind aktuell in der Abteilung „Frühkindliche Gesundheitsförderung“ des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt nicht einmal 11 von ursprünglich 16 Stellen mit Kinderkrankenschwestern besetzt.
„Es darf nie wieder vorkommen, daß in den Jugendämtern primär Akten gewälzt werden und so das eigentlich Wesentliche – das Wohl und die Gesundheit der Kinder – durch Bürokratiewahn ins Abseits gedrängt wird. Das empfinde ich als wahre soziale Kälte. Die mit aller Macht betriebene Anonymisierung und Bürokratisierung unserer Gesellschaft, zeigt sich hier von ihrer gräßlichsten Seite. […] Verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen können ein Schritt in die richtige Richtung sein.“, sagte Sri Fackler, Sprecherin für Schul- und Familienpolitik der Münchner Bayernpartei.
Unterstützung erhält sie vom Bezirksvorsitzenden Thomas Hummel. Dieser warnte am Rand der Kreisverbandsgründung im Münchner Osten vor zu starker staatlicher Kontrolle. „Das Erziehungsrecht liegt zu allererst immer ganz klar bei den Eltern. Darüber darf sich der Staat nicht leichtfertig hinwegsetzen. Allerdings steht der Staat auch in der Pflicht, Hilfestellungen zu geben. Die Gesundheit der Kinder hat für die BP absoluten Vorrang und sollte das auch in der Gesellschaft haben.“
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Die Bayernpartei ist die politische Organisation der fränkischen, schwäbischen, altbairischen und freiheitlich denkenden Bürger im Freistaat. Sie wendet sich gegen den Berliner und Brüsseler Zentralismus und gegen eine Globalisierung, die die historisch gewachsenen Regionen als Heimat der Menschen außer Acht läßt. Nach dem Leitbild der Subsidiarität sollen alle Entscheidungen auf der kleinstmöglichen Ebene fallen - dies kann der Freistaat sein, aber auch die Bezirke, Landkreise, Gemeinden und schließlich der Bürger selbst. Auf mittel- oder langfristige Sicht soll sich Bayern von der Bundesrepublik Deutschland lösen und somit souverän innerhalb eines Europas der Regionen stehen.
Die Bayernpartei München ist einer der acht Bezirksverbände der Bayernpartei. Er gliedert sich derzeit in vier Kreisverbände.
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