10.11.2006 - 14:38 - Logistik & Transport
1ARATGEBERRECHT informiert: LKW-Maut erzielt im Oktober neuen Einnahmerekord
Pressemitteilung von: 1ARATGBERRECHT
Mit Rekordeinnahmen in Höhe von 282 Millionen Euro konnten im Oktober die bisher höchsten Mauteinnahmen überhaupt verbucht werden. Seit Einführung der LKW-Maut im Januar 2005 wurden damit insgesamt 5,42 Milliarden Euro eingenommen. Den Einnahmerekord bei der LKW-Maut gab Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am 4. November in Berlin bekannt: Im Vorjahresmonat waren es noch 248 Millionen Euro. Von Januar bis Oktober 2006 wurden damit insgesamt 2,55 Milliarden Euro eingenommen. Das LKW-Mautsystem bewähre sich, zeigte sich der Bundesverkehrsminister angesichts der neuen Zahlen zufrieden. Es arbeite nun seit gut zwei Jahren reibungslos und ohne technische Probleme. Auch im Ausland werde das deutsche Mautsystem mit wachsendem Interesse beobachtet.
Maut auf Bundesstraßen
Grünes Licht hat der Bundesrat inzwischen für die Mauterhebung auf drei Bundesstraßenabschnitten gegeben, die als Ausweichstrecken genutzt werden. Die Verordnung tritt zum 1. Januar 2007 in Kraft. Die drei geplanten Mautabschnitte betreffen:
auf der B 75 den Hamburger Westen auf einem wenige Kilometer langen Teilstück zwischen den Autobahnen A 261 und A 253,
die B 4 vom Hamburger Norden über etwa 35 Kilometer bis Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein,
die B 9 auf etwa 10 Kilometer Länge von der französischen Grenze bis in die Pfalz (Anschlussstelle Kandel-Süd der A 65).
Die Maut wurde zum 1. Januar 2005 auf allen Bundesautobahnen für schwere Lastkraftwagen ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht eingeführt. Das Mautaufkommen geht nach Abzug der Ausgaben für Betrieb, Überwachung und Kontrolle vollständig in den Verkehrshaushalt ein. So sind im Haushalt 2006 Mautmittel in Höhe von 2,1 Milliarden Euro vorgesehen: 1,07 Milliarden Euro für Bundesfernstraßen, 0,81 Milliarden für die Schienenwege des Bundes und 0,26 Milliarden Euro für die Bundeswasserstraßen.
Quelle: Bundesregierung Pressemitteilung vom 09.11.2006
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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auf der B 75 den Hamburger Westen auf einem wenige Kilometer langen Teilstück zwischen den Autobahnen A 261 und A 253,
die B 4 vom Hamburger Norden über etwa 35 Kilometer bis Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein,
die B 9 auf etwa 10 Kilometer Länge von der französischen Grenze bis in die Pfalz (Anschlussstelle Kandel-Süd der A 65).
Die Maut wurde zum 1. Januar 2005 auf allen Bundesautobahnen für schwere Lastkraftwagen ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht eingeführt. Das Mautaufkommen geht nach Abzug der Ausgaben für Betrieb, Überwachung und Kontrolle vollständig in den Verkehrshaushalt ein. So sind im Haushalt 2006 Mautmittel in Höhe von 2,1 Milliarden Euro vorgesehen: 1,07 Milliarden Euro für Bundesfernstraßen, 0,81 Milliarden für die Schienenwege des Bundes und 0,26 Milliarden Euro für die Bundeswasserstraßen.
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