10.11.2006 - 09:09 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Dreckwasser tötet täglich 4900 Kinder - ADRA baut seit Jahren Brunnen, Latrinen und Klärsysteme
Pressemitteilung von: ADRA Österreich
Unsauberes Trinkwasser, mangelnde Hygiene und eine ungerechte Verteilung von Wasser bedrohen die Entwicklung in den ärmsten Ländern der Erde stärker als bewaffnete Konflikte. Zu diesem Ergebnis kommt die UNO.
1.1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. In den Armenvierteln von Jakarta und Nairobi kostet ein Liter Trinkwasser mehr als in einer westeuropäischen Stadt. 2.6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen. Einen globalen Aktionsplan und mehr Gelder für Entwicklungshilfe forderte Juerg Staudenmann Water Governance Adviser für das regionale Zentrum des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), am Mittwoch in Wien anlässlich der Präsentation des „Berichts über die menschliche Entwicklung 2006“
Einer der Arbeitsschwerpunkte von ADRA setzt genau am Problem der mangelnden Hygiene an. In Sri Lanka baut ADRA Österreich keine Häuser, wie so viele andere Hilfsorganisationen nach dem Tsunami. ADRA hat sich auf ein Dreikammern-Klärsystem spezialisiert, mit dem die, durch Samariterbund und Heilsarmee neu gebauten Häuser im Galle District ausgestattet werden. Insgesamt wurden bereits über 300 entsprechende Anlagen gebaut, weitere 100 sind im Bau. Tausende Menschen profitieren so von einer sauberen Umgebung. ADRA hat keine Berührungsängste und kümmert sich nicht nur um Prestigeprojekte.
Sein ganzes Leben hat der Steirer Hans Obenaus als Entwicklungshelfer in Afrika zugebracht. Seit einigen Jahren lebt er mit seiner Frau Sylvie in Mauretanien und leitet die ADRA Projekte. Obenaus hat in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit UNICEF und ADRA Österreich über 500 Latrinen für 150 Schulen gebaut.
In Äthiopien und Indien gräbt, oder bohrt - je nach Beschaffenheit des Bodens - ADRA Brunnen um auch der Landbevölkerung Zugang zu frischem und vor allem sauberem Wasser zu ermöglichen. Neben dem Bau von Brunnen werden in Indien den afroindischen Dorfbewohnern auch die Zusammenhänge zwischen ihren Krankheiten und einer sauberen Umgebung erklärt. Damit wird für jeden klar woher das saubere Wasser kommt, und wohin die Stoffwechselendprodukte hingehören.
Sauberes Wasser und hygienische Verhältnisse sind der Schlüssel im Kampf gegen Armut, Hunger und Elend. ADRA Österreich engagiert sich auch in Zukunft weiter für den Zugang zu sauberem Wasser und hygienische Verhältnisse in Siedlungsgebieten.
Sie können die Arbeit von ADRA unterstützen unter PSK 1.300.400 KW „Wasserprojekte“
ADRA Österreich
Pressesprecher Lucas A. Aeschbacher
Nußdorfer Straße 5
A-1090 Wien
Tel. +43 1 319 60 43
Fax +43 1 319 93 01 23
E-Mail:
Web: www.adra.at/presse
ADRA Österreich– Adventist Development and Relief Agency – Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
ADRA Österreich, eine christliche Hilfsorganisation, hilft Menschen in Not - unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, politischen oder religiösen Einstellung. ADRA versteht sich als Anwalt der Armen und betrachtet die Hilfeempfänger als Partner, mit denen gemeinsam gearbeitet wird. ADRA ist ein Netzwerk und betreibt weltweit über 120 Büros und Lager. Bei Bedarf ist ADRA somit immer nahe am Geschehen und kann rasch und gezielt reagieren. Durch die bereits vorhandener Kontakte und Strukturen kann ADRA effektiv Hilfe leisten.
Das ADRA Netzwerk arbeitet in den Einsatzgebieten eng mit anderen Hilfswerken (NGO) und UN-Organisationen zusammen, speziell mit dem Welternährungsprogramm (WFP), dem Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und dem Kinderhilfswerk (UNICEF). ADRA wurde seitens der Vereinten Nationen der General Consultative Status beim Rat der UNO für wirtschaftliche und soziale Fragen (ECOSOC) verliehen. ADRA entstand 1984 als Nachfolge der christlichen Wohlfahrtsarbeit der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. ADRA Österreich wurde 1992 als unabhängige Hilfsorganisation registriert, um Menschen in ihrer Not beizustehen. ADRA trägt seit 2002 das Spendengütesiegel als Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern und ist Mitglied der österreichischen EU-Plattform.
ADRA Österreich ist auch Mitglied im internationalen ADRA Desaster Response Team um schnelle Ersteinsätze im Katastrophenfall zu ermöglichen.
1.1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. In den Armenvierteln von Jakarta und Nairobi kostet ein Liter Trinkwasser mehr als in einer westeuropäischen Stadt. 2.6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen. Einen globalen Aktionsplan und mehr Gelder für Entwicklungshilfe forderte Juerg Staudenmann Water Governance Adviser für das regionale Zentrum des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), am Mittwoch in Wien anlässlich der Präsentation des „Berichts über die menschliche Entwicklung 2006“
Einer der Arbeitsschwerpunkte von ADRA setzt genau am Problem der mangelnden Hygiene an. In Sri Lanka baut ADRA Österreich keine Häuser, wie so viele andere Hilfsorganisationen nach dem Tsunami. ADRA hat sich auf ein Dreikammern-Klärsystem spezialisiert, mit dem die, durch Samariterbund und Heilsarmee neu gebauten Häuser im Galle District ausgestattet werden. Insgesamt wurden bereits über 300 entsprechende Anlagen gebaut, weitere 100 sind im Bau. Tausende Menschen profitieren so von einer sauberen Umgebung. ADRA hat keine Berührungsängste und kümmert sich nicht nur um Prestigeprojekte.
Sein ganzes Leben hat der Steirer Hans Obenaus als Entwicklungshelfer in Afrika zugebracht. Seit einigen Jahren lebt er mit seiner Frau Sylvie in Mauretanien und leitet die ADRA Projekte. Obenaus hat in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit UNICEF und ADRA Österreich über 500 Latrinen für 150 Schulen gebaut.
In Äthiopien und Indien gräbt, oder bohrt - je nach Beschaffenheit des Bodens - ADRA Brunnen um auch der Landbevölkerung Zugang zu frischem und vor allem sauberem Wasser zu ermöglichen. Neben dem Bau von Brunnen werden in Indien den afroindischen Dorfbewohnern auch die Zusammenhänge zwischen ihren Krankheiten und einer sauberen Umgebung erklärt. Damit wird für jeden klar woher das saubere Wasser kommt, und wohin die Stoffwechselendprodukte hingehören.
Sauberes Wasser und hygienische Verhältnisse sind der Schlüssel im Kampf gegen Armut, Hunger und Elend. ADRA Österreich engagiert sich auch in Zukunft weiter für den Zugang zu sauberem Wasser und hygienische Verhältnisse in Siedlungsgebieten.
Sie können die Arbeit von ADRA unterstützen unter PSK 1.300.400 KW „Wasserprojekte“
ADRA Österreich
Pressesprecher Lucas A. Aeschbacher
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A-1090 Wien
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Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
ADRA Österreich, eine christliche Hilfsorganisation, hilft Menschen in Not - unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, politischen oder religiösen Einstellung. ADRA versteht sich als Anwalt der Armen und betrachtet die Hilfeempfänger als Partner, mit denen gemeinsam gearbeitet wird. ADRA ist ein Netzwerk und betreibt weltweit über 120 Büros und Lager. Bei Bedarf ist ADRA somit immer nahe am Geschehen und kann rasch und gezielt reagieren. Durch die bereits vorhandener Kontakte und Strukturen kann ADRA effektiv Hilfe leisten.
Das ADRA Netzwerk arbeitet in den Einsatzgebieten eng mit anderen Hilfswerken (NGO) und UN-Organisationen zusammen, speziell mit dem Welternährungsprogramm (WFP), dem Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und dem Kinderhilfswerk (UNICEF). ADRA wurde seitens der Vereinten Nationen der General Consultative Status beim Rat der UNO für wirtschaftliche und soziale Fragen (ECOSOC) verliehen. ADRA entstand 1984 als Nachfolge der christlichen Wohlfahrtsarbeit der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. ADRA Österreich wurde 1992 als unabhängige Hilfsorganisation registriert, um Menschen in ihrer Not beizustehen. ADRA trägt seit 2002 das Spendengütesiegel als Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern und ist Mitglied der österreichischen EU-Plattform.
ADRA Österreich ist auch Mitglied im internationalen ADRA Desaster Response Team um schnelle Ersteinsätze im Katastrophenfall zu ermöglichen.
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