openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Direktionsrecht und Ethikrichtlinien vs. Gewissensfreiheit der Pflegenden

09.11.2006 • 17:34 Uhr • Gesundheit & Medizin

(openPR) Das Thema „Das Direktionsrecht des Arbeitgebers – eine Grenze für das Gewissen der Pflegenden mit Blick auf das Selbstbestimmungsrecht des Alterspatienten?“ nimmt einen Problembereich auf, der nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

In Zeiten einer allgemeinen Ethikdebatte steht zu befürchten an, dass im Falle widerstreitender Auffassungen der Arbeitgeber für sich die Möglichkeit in Anspruch nehmen könnte, sog. Ethikrichtlinien einzuführen. Dies ist nicht ungewöhnlich, sind doch Ethikrichtlinien in bestimmten Wirtschaftsbranchen üblich. Zu fragen ist aber, ob dies auch für Gesundheitseinrichtungen angenommen werden kann. Der Arbeitgeber hätte zum einen die Möglichkeit, sich mit dem Betriebs- oder Personalrat über die Einführung einer Ethikrichtlinie ins Benehmen zu setzen. Andererseits wird in der Literatur ganz allgemein die Möglichkeit erörtert, dass der Arbeitgeber aufgrund des einseitigen Direktionsrechts die Möglichkeit hat, ggf. verbindliche Ethikrichtlinien einzuführen, sofern diese nicht bereits schon bei Abschluss des Arbeitsvertrages einbezogen worden sind.

Der hier zur Diskussion gestellte Beitrag nähert sich den mit der Einführung von Ethikrichtlinien verbundenen Rechtsfragen.

mehr dazu unter >>> http://www.iqb-info.de/beitraege.htm

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 107508
 125

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Direktionsrecht und Ethikrichtlinien vs. Gewissensfreiheit der Pflegenden“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Bild: Wir sollen nicht sterben wollenBild: Wir sollen nicht sterben wollen
Wir sollen nicht sterben wollen
Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus. „Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen. Mit Verlaub: Es reicht nicht zu, stets die Meinungsumfragen zu kritisieren, in denen die Mehrheit der…
Bild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubarBild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten. Einige politisch Verantwortlichen sind gewillt, die „Sterbehilfe“ gesetzlich zu regeln und wie es scheint, besteht das Ziel in einer strikten Verbotsregelung. Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Ärztliche Suizidassistenz - Das ethische Zwangsdiktat der BÄK stößt zunehmend auf BedenkenBild: Ärztliche Suizidassistenz - Das ethische Zwangsdiktat der BÄK stößt zunehmend auf Bedenken
Ärztliche Suizidassistenz - Das ethische Zwangsdiktat der BÄK stößt zunehmend auf Bedenken
… Landesärztekammer sich ebenso zu einer moderaten Regelung durchringen werden. Denn immerhin steht mit dem ethischen Zwangsdiktat und dem Verbot der ärztlichen Suizidassistenz zugleich auch die ärztliche Gewissensfreiheit auf dem Spiel, die ohne erkennbare Not von den Delegierten des 114. Deutschen Ärztetages zu Grabe getragen wurde. Es hätte der BÄK gut zu Gesichte …
Bild: Appell an die Delegierten des 114. Deutschen ÄrztetagesBild: Appell an die Delegierten des 114. Deutschen Ärztetages
Appell an die Delegierten des 114. Deutschen Ärztetages
… Sterbebegleitung widerspiegeln, ist mit der geplanten Neuregelung eine drastische Verschärfung des ärztlichen Berufsrechts verbunden, die einem moralischen Zwangsdiktat gleichkommt. Die Gewissensfreiheit der bundesdeutschen Ärzteschaft, immerhin ein vorbehaltlos gewährleistetes Grundrecht, wird kurzerhand einem Arztethos geopfert, über das jedenfalls nach aktuellen …
Bild: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Ablehnung des Estrela-Berichts durch EU-ParlamentBild: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Ablehnung des Estrela-Berichts durch EU-Parlament
Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Ablehnung des Estrela-Berichts durch EU-Parlament
… und die damit verbundenen Rechte" der portugiesischen Sozialistin Estrela, der ein sog. Abtreibungsrecht einzurichten gedachte und gewillt war, in diesem Zusammenhang die Gewissensfreiheit von Ärzten und medizinischem Personal abzuschaffen, ist mehrheitlich durch menschliche Vernunft überwunden und abgewiesen worden. Die Ärzte für das Leben begrüßen …
Mainzer Studenten fordern Gewissensfreiheit an der Universität
Mainzer Studenten fordern Gewissensfreiheit an der Universität
Pressemitteilung – lokal Rheinland-Pfalz Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. 22.08.2011 Mainzer Studenten fordern Gewissensfreiheit an der Universität Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben eine Petition gestartet, um aus Gewissensgründen Übungen, für die Tiere getötet werden, ohne Nachteile fernbleiben …
Gewissensfreiheit im Biostudium – Uni Mainz erlässt Sezierpflicht an Tieren
Gewissensfreiheit im Biostudium – Uni Mainz erlässt Sezierpflicht an Tieren
… beispielhaftes Handeln sowie ein sichtbarer Erfolg eines konstruktiven Austausches zwischen Studentenvertretern, Bundesverband und der Universität. Zur Debatte um das Recht auf Gewissensfreiheit war es im Sommer gekommen, nachdem immer wieder Biologie-Studenten gezwungen waren, sich zwischen dem ethisch belastenden Tiereinsatz in Pflichtkursen und dem …
Bild: Qualitätssicherung in der Homöopathie - Mehr Sicherheit für Patienten durch QualitätsstandardsBild: Qualitätssicherung in der Homöopathie - Mehr Sicherheit für Patienten durch Qualitätsstandards
Qualitätssicherung in der Homöopathie - Mehr Sicherheit für Patienten durch Qualitätsstandards
… der Homöopathie erarbeitet. Die Ergebnisse aus diesen Qualitätskonferenzen sind unter dem Titel „Qualifikationsrichtlinien für die klassische Homöopathie + Ethikrichtlinien“ erschienen. (2. Auflage ISBN 3-9809242-0-3). Zentrales Therapeutenregister: Für langjährig praktizierende Homöopathen wurde ein transparentes Überprüfungsreglement erarbeitet, in …
Bild: Wichtige Entscheidungshilfe für unentschlossene Wähler
Wichtige Entscheidungshilfe für unentschlossene Wähler
… ganz besonders wichtig, abzuklären, in welcher Weise die jetzt zur Wahl stehenden Parteien sich bezüglich so essenzieller Fragen wie vorgeburtliche Kindstötung, Gewissensfreiheit, verbrauchende Embryonenforschung oder Leihmutterschaft positionieren.“Von den angefragten Parteien (AfD, Bündnis C, CDU/CSU, FDP, Grüne, SPD, Linke, VOLT) sind Antworten von …
Bild: Keine Richterin mit KopftuchBild: Keine Richterin mit Kopftuch
Keine Richterin mit Kopftuch
… ausschließlichen Bindung an Recht und Gesetz hervorrufen können. Die Antragsteller, eine islamische Religionsgemeinschaft und deren Präsident, rügen Verstöße gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie gegen den Gleichheitssatz. Die Regelung sei mit dem Ziel geschaffen worden, Richterinnen mit Kopftuch von den Verhandlungen auszuschließen. Jedoch …
Bild: Ärztliche Suizidbegleitung: individuelle Gewissensentscheidung sollte respektiert werden!Bild: Ärztliche Suizidbegleitung: individuelle Gewissensentscheidung sollte respektiert werden!
Ärztliche Suizidbegleitung: individuelle Gewissensentscheidung sollte respektiert werden!
… Kammerversammlungen ersucht, eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen. Die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen dürfen ein Bekenntnis der Delegierten zur vorbehaltlosen Gewährung der Gewissensfreiheit erwarten – ein Grundrecht in unserer Verfassungsordnung, dass von überragendem Wert ist. Die Ärztinnen und Ärzte fühlen sich in besonderer Weise …
Bild: TNI erhält Code of Ethics-Zertifikat der Direct Selling AssociationBild: TNI erhält Code of Ethics-Zertifikat der Direct Selling Association
TNI erhält Code of Ethics-Zertifikat der Direct Selling Association
… Anlass der Zertifikatverleihung war „das deutliche Übertreffen dessen, was zur Unterstützung und Förderung von Bildungsarbeit und Kommunikation der DAS-Ethikrichtlinien gegenüber Mitgliedsunternehmen, Vertriebspartnern und der Öffentlichkeit erforderlich ist.“ Die Ethikrichtlinien, „Code of Ethics” genannt, sind der Eckpfeiler der Verpflichtungserklärung …
Sie lesen gerade: Direktionsrecht und Ethikrichtlinien vs. Gewissensfreiheit der Pflegenden