09.11.2006 - 15:51 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Umfrage belegt: Deutsche regeln Erbe zu spät und im Alleingang
Pressemitteilung von: Clerical Medical European Financial Services B.V. / PR Agentur: Agentur ComMenDo
Die Deutschen kümmern sich meist erst im fortgeschrittenen Rentenalter um ihren Nachlass – ohne die Erben einzubeziehen
Strassen, Luxemburg (09. November 2006) – Wenn es darum geht, das Erbe aufzuteilen, stecken viele den Kopf in den Sand. Das zeigt eine repräsentative Befragung des britischen Finanzdienstleisters Clerical Medical: 76 Prozent der Bevölkerung haben den Nachlass noch nicht geregelt. Selbst unter den 60- bis 69-Jährigen ist jeder Zweite bislang untätig geblieben. Das kann die Erben teuer zu stehen kommen: „Nur bei Vermögensübertragung zu Lebzeiten können alle Steuergestaltungsmöglichkeiten umfassend ausgenutzt werden“, erklärt Michael Hanitz, Pressesprecher Deutschland bei Clerical Medical.
Selbst Erblasser, die bereits tätig geworden sind, haben für den Fiskus größere Summen reserviert als nötig: Ein knappes Viertel aller Deutschen hat den Nachlass zwar geregelt, gleichzeitig wissen aber nur zehn Prozent, in welchem Umfang sie bedacht werden.
„Über 14 Prozent der Begünstigten wurden vom Erblasser nicht vorab informiert“, interpretiert Hanitz. Möglichkeiten, durch vorzeitige Übertragung des Erbes Steuervorteile auszuschöpfen, seien vermutlich nicht genutzt worden. Hierfür biete sich beispielsweise die Schenkung einer Lebensversicherung zu Lebzeiten an.
Fünf Prozent erwarten in kommenden Jahren Geldsegen
Mit einer substanziellen Hinterlassenschaft rechnen in den nächsten fünf bis zehn Jahren fünf Prozent der Deutschen. Sieben Prozent setzen bei der Altersvorsorge auf ein Erbe. Unerwartet: Die 30- bis 39-Jährigen wissen mit 16 Prozent am ehesten, wie hoch ihr Erbteil ausfallen wird. Sie verlassen sich zudem doppelt so oft wie die Gesamtbevölkerung bei der finanziellen Absicherung ihrer Rente auf ein noch ausstehendes Erbe (14 Prozent).
Anders sieht es bei 50- bis 59-Jährigen aus: Obwohl sie wie keine andere Altersgruppe zugleich Erblasser und Erben sind, wissen nur zwölf Prozent, wie umfangreich sie von den deutschen Erbbillionen profitieren werden. Auch beim Vererben lassen sich Personen in den Fünfzigern Zeit: „80 Prozent haben wertvolle Jahre unwiederbringlich verstreichen lassen. Dabei können enge Angehörige alle zehn Jahre von umfangreichen Steuerfreibeträgen profitieren“, gibt Hanitz zu bedenken.
Die Umfrage wurde im Auftrag von Clerical Medical von der GfK Marktforschung im August 2006 durchgeführt. Befragt wurden 999 Männer und Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet.
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2.483 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
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Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar
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Ansprechpartner für die Medien: Michael Hanitz
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Clerical Medical Europe Financial Services B.V.
23, route d’Arlon, B.P. 71 • L-8001 Strassen, Luxemburg
Heidelberger Lebensversicherung AG
Forum 7 • D-69126 Heidelberg
E-Mail:
Internet: www.cmhvs.de
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Ansprechpartner der betreuenden Agentur: Heidi Verbancic
ComMenDo Agentur für UnternehmensKommunikation GmbH
Team 2 "Banken & Versicherungen"
Hofer Straße 1 • D-81737 München
Telefon: (089) 67 91 72-0 • Fax: (089) 67 91 72-79
E-Mail:
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Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Clerical Medical wurde im Jahr 1824 gegründet und ist heute Teil der börsennotierten HBOS-Gruppe (Halifax Bank of Scotland), die derzeit für 22 Mio. Kunden Vermögenswerte in Höhe von über 740 Mrd. Euro verwaltet (Stand: Dez. 2005). Clerical Medical hat sich auf die Bereiche Produkte für die Altersvorsorge und internationale Kapitalanlagen für private wie institutionelle Investoren spezialisiert. Die Rating-Agentur Standard & Poor's bewertet Clerical Medical seit 1997 mit AA, Moody's seit 1997 mit Aa2 und Fitch seit 2004 mit AA. Seit 1995 bietet Clerical Medical seine Produkte in Deutschland an.
Die exklusive Unterstützung des Vertriebs der Vorsorgelösungen von Clerical Medical sowie Heidelberger Leben – beide Teil der HBOS-Gruppe – wird von CMH Vertriebs Service übernommen.
Strassen, Luxemburg (09. November 2006) – Wenn es darum geht, das Erbe aufzuteilen, stecken viele den Kopf in den Sand. Das zeigt eine repräsentative Befragung des britischen Finanzdienstleisters Clerical Medical: 76 Prozent der Bevölkerung haben den Nachlass noch nicht geregelt. Selbst unter den 60- bis 69-Jährigen ist jeder Zweite bislang untätig geblieben. Das kann die Erben teuer zu stehen kommen: „Nur bei Vermögensübertragung zu Lebzeiten können alle Steuergestaltungsmöglichkeiten umfassend ausgenutzt werden“, erklärt Michael Hanitz, Pressesprecher Deutschland bei Clerical Medical.
Selbst Erblasser, die bereits tätig geworden sind, haben für den Fiskus größere Summen reserviert als nötig: Ein knappes Viertel aller Deutschen hat den Nachlass zwar geregelt, gleichzeitig wissen aber nur zehn Prozent, in welchem Umfang sie bedacht werden.
„Über 14 Prozent der Begünstigten wurden vom Erblasser nicht vorab informiert“, interpretiert Hanitz. Möglichkeiten, durch vorzeitige Übertragung des Erbes Steuervorteile auszuschöpfen, seien vermutlich nicht genutzt worden. Hierfür biete sich beispielsweise die Schenkung einer Lebensversicherung zu Lebzeiten an.
Fünf Prozent erwarten in kommenden Jahren Geldsegen
Mit einer substanziellen Hinterlassenschaft rechnen in den nächsten fünf bis zehn Jahren fünf Prozent der Deutschen. Sieben Prozent setzen bei der Altersvorsorge auf ein Erbe. Unerwartet: Die 30- bis 39-Jährigen wissen mit 16 Prozent am ehesten, wie hoch ihr Erbteil ausfallen wird. Sie verlassen sich zudem doppelt so oft wie die Gesamtbevölkerung bei der finanziellen Absicherung ihrer Rente auf ein noch ausstehendes Erbe (14 Prozent).
Anders sieht es bei 50- bis 59-Jährigen aus: Obwohl sie wie keine andere Altersgruppe zugleich Erblasser und Erben sind, wissen nur zwölf Prozent, wie umfangreich sie von den deutschen Erbbillionen profitieren werden. Auch beim Vererben lassen sich Personen in den Fünfzigern Zeit: „80 Prozent haben wertvolle Jahre unwiederbringlich verstreichen lassen. Dabei können enge Angehörige alle zehn Jahre von umfangreichen Steuerfreibeträgen profitieren“, gibt Hanitz zu bedenken.
Die Umfrage wurde im Auftrag von Clerical Medical von der GfK Marktforschung im August 2006 durchgeführt. Befragt wurden 999 Männer und Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet.
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