Kleves Wirtschaftsförderer beim Niederländisch-Deutschen Businessclub

Pressemitteilung von: Niederländisch-Deutscher Businessclub Kleve / PR Agentur: Mediamixx
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„Grenzüberschreitende Netzwerke unverzichtbar“

„In einem grenzenlosen Europa von Morgen hat nur der Wirtschaftsraum eine Zukunft, der seine Kräfte bündelt und sich vereint und wahrnehmbar positio-niert.“ Mit diesem Statement drückte Rudolf Röhrl, Geschäftsführer der neuen Wirtschaftsförderungs-gesellschaft der Stadt Kleve GmbH, die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus. Vor den Mitgliedern und Gästen des Niederländisch-Deutschen Businessclubs berichtete er über seine vorherige Tätigkeit in der bayerisch-österreichischen Grenzregion – und zog Parallelen zum deutsch-niederländischen Grenzbereich.

Zunächst stellte Röhrl die Möglichkeiten und Angebote der Wirtschaftsförderung in Kleve dar. Als Hauptziel sei-ner Arbeit definierte er die „Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen“. Daraus ergeben sich drei Aufgabenfel-der: Bestandspflege, Förderung von Neugründungen und Ansiedlungsmanagement. Für diese Tätigkeitsfelder, so Röhrl, sei die grenzüberschreitende Netzwerkarbeit von immenser Bedeutung.

Grenzüberschreitende Erfahrung
Gerade auf diesem Gebiet verfügt er über große Erfah-rung. Vor seinem Start in Kleve Anfang September 2006 war er als Wirtschaftsförderer im Landkreis Berchtesga-dener Land tätig; dieser Kreis gehört zu der Euregio „Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein“. Dort hat Röhrl unter anderem dazu beigetragen, grenzüberschrei-tende Projekte wie ein „EuRegion-Holzforum“, eine Be-rufsinformationsmesse oder einen „Multimedia-Atlas“ zu realisieren.

Eines der umfangreichsten Projekte beschäftigte sich mit der Förderung von Informationstechnologie. Unter dem Titel „IT-Region Salzburg-Rosenheim-Kufstein-Traunstein-Berchtesgadener Land“ wurden 1,2 Millionen Euro investiert. Bei all diesen Projekten, so Röhrl, habe sich die Bedeutung von intensiver Netzwerkarbeit ge-zeigt. „Die Österreicher wissen genau wie die Niederlän-der, wie Netzwerken funktioniert“, sagte der Wirtschafts-förderer.

Unterschiedliche Rechtsauslegung
In der bayerisch-österreichischen Euregio ließen sich überdies ähnliche Unterschiede feststellen wie am Nie-derrhein. In Österreich konstatierte der Wirtschafsförde-rer beispielsweise „unterschiedliche Rechtsauslegesys-teme“. So handele man auf der österreichischen Seite nach dem Motto „Die Schärfe der Gesetze wird durch die Laxheit der Ausführung gemildert“, sprich: Man schaue vor allem, wie man den rechtlichen Rahmen legal völlig ausschöpfen könne – und nicht in erster Linie, was durch die Gesetze alles verboten sei.

Ein anderes Beispiel ist das Steuersystem. „Die Steuern sind in Österreich nicht niedriger als in Deutschland“, so Röhrl, „aber in einem gewissen Rahmen aushandelbar.“ Zudem seien Genehmigungsverfahren in Österreich ein-facher, da die Planungshoheit direkt bei den Kommunen liege und nicht bei einer übergeordneten Ebene. Alle-samt Unterschiede, die in ähnlicher Form auch auf die deutsch-niederländische Grenzregion zuträfen – und die man beachten müsse, denn: „Nur, wenn man sich als Bestandteil dieser grenzüberschreitenden Region sieht, kann man Synergien nutzen und die Unterschiede als Vorteile nutzen.“ Die Klever Wirtschaftsförderung sei auch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit An-laufstelle für Unternehmen, Politik und Verwaltung.

Informationen:
Niederländisch-Deutscher Businessclub Kleve
Siemensstr. 31
Postfach 1809
47516 Kleve
Website: www.denis.org

Ansprechpartnerin für die Presse:
Frau José de Baan, Tel: 02821 – 77570
E-Mail:

Der Niederländisch-Deutsche Businessclub

Informationen und Erfahrungen austauschen, Netzwerke bilden, Interessen vertreten – und das grenzüberschreitend: Das sind die selbst gestellten Aufgaben des Niederländisch-Deutschen Businessclubs in Kleve. Rund 100 Mitglieder aus den unterschiedlichsten Branchen gehören dem Club an. Und profitieren von seinen Angeboten. Sitz des Businessclubs ist das Dienstleistungszentrum „Poort van Holland – Poort van Duitsland“, Siemensstraße 31, in Kleve.

Information
Der Businessclub informiert seine Mitglieder regelmäßig zu aktuellen Fragen. Das wichtigste Forum sind die Club-Abende, die jeweils am ersten Montag eines Monats im Restaurant „Het Poortje“ stattfinden. Hier berichten hochkarätige Referenten – von Managern bis zu Ministern, von Bürgermeistern bis zu Botschaftern – über die unterschiedlichsten Themen. Zudem erhalten die Mitglieder monatlich einen Newsletter mit Neuigkeiten und Veranstaltungsangeboten. In diesem Medium können sich auch neue Mitglieder vorstellen.

Erfahrungsaustausch
Unternehmer brauchen für ihren geschäftlichen Erfolg das Rad nicht neu zu erfinden – sie können von den Erfahrungen anderer profitieren. Dazu hat der Businessclub die Businessacademie ins Leben gerufen.In Workshops, Seminaren und Vorträgen berichten Praktiker aus Ihrem Alltag, werden Themen wie Unternehmensgründung, Vertragsrecht, Buchhaltung oder deutsch-niederländische Kulturunterschiede behandelt.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Netzwerke bilden
In informeller Atmosphäre mit potenziellen Geschäftspartnern und Kollegen ins Gespräch kommen. Sich bei Klaviermusik und kulinarischen Köstlichkeiten kennen lernen. Oder zielgerichtet bei Netzwerkveranstaltungen neue Kontakte knüpfen, direkten Zugang zu neuen Lieferanten, Kunden oder Partnern erhalten. Der Businessclub kombiniert beide Angebote – informell und effektiv.

Interessenvertretung
Gemeinsam stark: Der Niederländisch-Deutsche Businessclub vertritt die Interessen seiner Mitglieder, macht beispielsweise Politiker und andere Entscheidungsträger auf die Chancen der hiesigen Region aufmerksam. Spricht potenzielle Zielgruppen und Verbände an. Organisiert grenzüberschreitende Angebote. Aktivitäten, die Unternehmen nur selten alleine auf die Beine stellen.

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