09.11.2006 - 11:29 - Politik, Recht & Gesellschaft
Bayernpartei gratuliert zur Einweihung der neuen Münchner Synagoge
Pressemitteilung von: Bayernpartei München
Sehr geehrte Frau Knobloch,
sehr geehrte Damen und Herren der Jüdischen Gemeinde in München,
die Bayernpartei München gratuliert Ihnen hiermit ganz herzlich zur Einweihung der Hauptsynagoge am Jakobsplatz.
Dieser Neubau ist ein deutliches Zeichen der Normalisierung der Beziehung zwischen Juden und Christen, das in der einstigen „Hauptstadt der Bewegung“ als ein sehr positives Zeichen zu werten ist. Entgegen erster Planungen wird die Synagoge auch nicht am Stadtrand, sondern im Herzen Münchens stehen, was wir uneingeschränkt begrüßen.
In den Medien wird der Bau teilweise als Antwort auf die Reichspogromnacht betrachtet. Diese Antwort wäre in der Tat nach 68 Jahren etwas verspätet. Wir betrachten die Einweihung der neuen Hauptsynagoge daher nicht als Gegenreaktion auf längst vergangene Schrecken, nicht als Entschädigung für zurückliegende Gräuel, nicht als wohlwollende Geste, nicht als gnädige Gewährung, sondern vielmehr als eine Normalität und als einen Grundpfeiler der Zivilisation, daß Menschen frei und uneingeschränkt ihrer Religion nachgehen können.
Die Anschlagspläne zur Grundsteinlegung haben daher auch eine eindeutige Reaktion in der Münchner Bevölkerung hervorgerufen: In unserer bayerischen Heimat ist kein Platz für Dummheit, für Haß, für Terror, für völkische Dünkel und für antisemitisches Gedankengut.
Daß das Zentrum nicht ein Mahnmal wird, an dem man nur mit gesenktem Kopf und in der ständigen Erinnerung an die Verbrechen vergangener Generationen vorbeigehen darf, ist Ihnen ebenfalls hoch anzurechnen – mit der Einrichtung eines Restaurants und vor allem einer Schule und eines Kindergartens wird das Zentrum zu einem wahrhaft lebendigen Ort nicht nur jüdischen Gemeindelebens werden.
Wir hoffen (und sind überaus zuversichtlich), daß dieses Projekt auch dazu beitragen wird, daß sich Christen und Juden wieder verstärkt auf ihre historischen und gegenwärtigen Gemeinsamkeiten besinnen. Diese sind doch weit zahlreicher als lediglich die Zehn Gebote, deren Anfangsbuchstaben den Eingang zur Synagoge zieren sollen.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer gesamten Gemeinde alles Gute und Gottes Segen.
***
Bayernpartei
Bezirksverband München
Untere Weidenstr. 14
81543 München
Tel: 089/6518051
www.bpmuenchen.de
Thomas Christian Hummel
Bezirksvorsitzender

Auch Ihre Meinung zählt - mitschimpfen, mitdiskutieren, mitentscheiden.
Schildern Sie uns Ihre Ansichten im Forum der BP München unter
www.bpmuenchen.de/Forum
Unsere Pressemitteilungen sind zum Teil auch als Podcast unter www.bpmuenchen.de verfügbar.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Die Bayernpartei ist die politische Organisation der fränkischen, schwäbischen, altbairischen und freiheitlich denkenden Bürger im Freistaat. Sie wendet sich gegen den Berliner und Brüsseler Zentralismus und gegen eine Globalisierung, die die historisch gewachsenen Regionen als Heimat der Menschen außer Acht läßt. Nach dem Leitbild der Subsidiarität sollen alle Entscheidungen auf der kleinstmöglichen Ebene fallen - dies kann der Freistaat sein, aber auch die Bezirke, Landkreise, Gemeinden und schließlich der Bürger selbst. Auf mittel- oder langfristige Sicht soll sich Bayern von der Bundesrepublik Deutschland lösen und somit souverän innerhalb eines Europas der Regionen stehen.
Die Bayernpartei München ist einer der acht Bezirksverbände der Bayernpartei. Er gliedert sich derzeit in vier Kreisverbände.
sehr geehrte Damen und Herren der Jüdischen Gemeinde in München,
die Bayernpartei München gratuliert Ihnen hiermit ganz herzlich zur Einweihung der Hauptsynagoge am Jakobsplatz.
Dieser Neubau ist ein deutliches Zeichen der Normalisierung der Beziehung zwischen Juden und Christen, das in der einstigen „Hauptstadt der Bewegung“ als ein sehr positives Zeichen zu werten ist. Entgegen erster Planungen wird die Synagoge auch nicht am Stadtrand, sondern im Herzen Münchens stehen, was wir uneingeschränkt begrüßen.
In den Medien wird der Bau teilweise als Antwort auf die Reichspogromnacht betrachtet. Diese Antwort wäre in der Tat nach 68 Jahren etwas verspätet. Wir betrachten die Einweihung der neuen Hauptsynagoge daher nicht als Gegenreaktion auf längst vergangene Schrecken, nicht als Entschädigung für zurückliegende Gräuel, nicht als wohlwollende Geste, nicht als gnädige Gewährung, sondern vielmehr als eine Normalität und als einen Grundpfeiler der Zivilisation, daß Menschen frei und uneingeschränkt ihrer Religion nachgehen können.
Die Anschlagspläne zur Grundsteinlegung haben daher auch eine eindeutige Reaktion in der Münchner Bevölkerung hervorgerufen: In unserer bayerischen Heimat ist kein Platz für Dummheit, für Haß, für Terror, für völkische Dünkel und für antisemitisches Gedankengut.
Daß das Zentrum nicht ein Mahnmal wird, an dem man nur mit gesenktem Kopf und in der ständigen Erinnerung an die Verbrechen vergangener Generationen vorbeigehen darf, ist Ihnen ebenfalls hoch anzurechnen – mit der Einrichtung eines Restaurants und vor allem einer Schule und eines Kindergartens wird das Zentrum zu einem wahrhaft lebendigen Ort nicht nur jüdischen Gemeindelebens werden.
Wir hoffen (und sind überaus zuversichtlich), daß dieses Projekt auch dazu beitragen wird, daß sich Christen und Juden wieder verstärkt auf ihre historischen und gegenwärtigen Gemeinsamkeiten besinnen. Diese sind doch weit zahlreicher als lediglich die Zehn Gebote, deren Anfangsbuchstaben den Eingang zur Synagoge zieren sollen.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer gesamten Gemeinde alles Gute und Gottes Segen.
***
Bayernpartei
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Untere Weidenstr. 14
81543 München
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Die Bayernpartei ist die politische Organisation der fränkischen, schwäbischen, altbairischen und freiheitlich denkenden Bürger im Freistaat. Sie wendet sich gegen den Berliner und Brüsseler Zentralismus und gegen eine Globalisierung, die die historisch gewachsenen Regionen als Heimat der Menschen außer Acht läßt. Nach dem Leitbild der Subsidiarität sollen alle Entscheidungen auf der kleinstmöglichen Ebene fallen - dies kann der Freistaat sein, aber auch die Bezirke, Landkreise, Gemeinden und schließlich der Bürger selbst. Auf mittel- oder langfristige Sicht soll sich Bayern von der Bundesrepublik Deutschland lösen und somit souverän innerhalb eines Europas der Regionen stehen.
Die Bayernpartei München ist einer der acht Bezirksverbände der Bayernpartei. Er gliedert sich derzeit in vier Kreisverbände.
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