03.11.2006 - 11:12 - Kunst & Kultur

Uwe Timm erhält bedeutende italienische Literaturpreise

Pressemitteilung von: Verlag Kiepenheuer & Witsch
Uwe Timm wird für seinen Roman "Rot", der im letzten Jahr in der Übersetzung von Matteo Galli im Florentiner Verlag Le Lettere erschienen ist, mit zwei bedeutenden italienischen Literaturpreisen ausgezeichnet:

Am 25. November wird ihm in Palermo der PREMIO MONDELLO der Stadt Palermo verliehen. Der seit 1975 alljährlich vergebene und mit 7000 Euro dotierte Preis genießt hohes Ansehen in Italien. Der aus den renommiertesten Literaturkritikern des Landes bestehenden Jury gelang es immer wieder, Schriftsteller auszuzeichnen, die Jahre später Weltgeltung erlangten. So waren - lange bevor sie den Nobelpreis erhielten - u.a. Günter Grass, Josef Brodsky, Octavio Paz, José Saramago, Seamus Heany, Kenzaburo Oe, V.S. Naipaul und J.M. Coetzee Träger des PREMIO MONDELLO.

Auch die Jury des PREMIO NAPOLI, der ebenfalls zu den wichtigsten Literaturpreisen des Landes zählt und seit 40 Jahren vergeben wird, hat sich für Uwe Timms Roman Rot entschieden, der während einer vom Goethe-Institut präsentierten Lesereise große Aufmerksamkeit bei der neapolitanischen Öffentlichkeit erregt hatte. Für die Kategorie Internationale Literatur waren neben Uwe Timm auch Péter Esterházy und Orhan Pamuk nominiert.

In Deutschland ist der Roman "Rot" 2001 beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Uwe Timm erzählt darin von den Hoffnungen und Wünschen der 68er, von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von den Utopien und Verbrechen unserer Geschichte und von der Kostbarkeit des Lebens.

Ausführliche Informationen zu Uwe Timm und zu seinen Büchern auf www.kiwi-koeln.de

Verlag Kiepenheuer & Witsch
Köln, den 3. November 2006

Marco Verhülsdonk
Verlag Kiepenheuer & Witsch
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D-50968 Köln
Fon: 0049 (0)221 3768549
Fax: 0049 (0)221 3768571
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Der Verlag Kiepenheuer & Witsch ist ein deutscher Publikumsverlag, der kritische und populäre Sachbücher sowie literarische Werke renommierter Autoren ebenso wie Bücher von jungen Schriftstellern publiziert. Derzeit werden die Werke von über 230 Autoren verlegt. Seit 1992 hat der Verlag eine eigene Taschenbuch-Reihe, die KiWi-Paperbacks, seit dem Jahr 2000 als Regional-Imprint »KiWi Köln«, eine auf Bücher aus und über das Rheinland spezialisierte Reihe. Das größte editorische Unternehmen der Verlagsgeschichte ist die 2002 begonnene und auf 27 Bände konzipierte, textkritische und kommentierte Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls.

Die Geschichte des Kölner Verlags beginnt 1947 in Jena, als Gustav Kiepenheuer und Joseph Caspar Witsch einen Vertrag schlossen in der Absicht, im Westen einen Verlag zu gründen. 1949 starb Gustav Kiepenheuer, noch bevor ein Buch bei »Kiepenheuer & Witsch« erschienen war, und Joseph Caspar Witsch erhielt allein eine Verlagslizenz. Der Roman »Marion« von Vicki Baum wurde 1951 als erstes Buch bei »Kiepenheuer & Witsch« veröffentlicht. Annemarie Selinko erzielte kurz darauf mit dem Roman »Désirée« den ersten großen Verkaufserfolg und ist neben Wolfgang Leonhard mit »Die Revolution entlässt ihre Kinder« (1955) ein Klassiker aus der Frühgeschichte des Verlages. Heinrich Böll wurde mit »Und sagte kein einziges Wort« 1953 Autor des Verlags und 1972 sein erster Nobelpreisträger, dem noch weitere folgen sollten: Saul Bellow, Czeslaw Milosz, Patrick White, Gabriel García Marquez und Dario Fo.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Das belletristische Programm von Kiepenheuer & Witsch wurde und wird neben den erwähnten Nobelpreisträgern von Autoren wie Erich Maria Remarque, Joseph Roth, Breyten Breytenbach, Nathalie Sarraute, Jerome D. Salinger, John le Carré, V.S. Naipaul, Dieter Wellershoff, Uwe Timm, Peter Härtling und Katja Lange-Müller geprägt. In den letzten Jahren fanden angloamerikanische Autoren wie John Banville, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby, Don DeLillo, David Foster Wallace, Nick McDonell, Irvine Welsh, Michael Chabon und Bret Easton Ellis im Kölner Verlag ebenso ihre Heimat wie ihre jungen deutschen Kollegen Maxim Biller, Michael Kumpfmüller, Sibylle Berg, Malin Schwerdtfeger, Feridun Zaimoglu, Benjamin Lebert, Benjamin von Stuckrad-Barre, Joachim Lottmann, Thomas Hettche und Christian Kracht. Im Sachbuchprogramm finden sich renommierte Namen wie Wilhelm Reich, Günter Wallraff, Ralph Giordano, Joschka Fischer, Carola Stern, Heiner Geißler, Alice Schwarzer, Gerd Koenen, Necla Kelek und Hans Weiss (»Bittere Pillen«), aber auch Publikumslieblinge wie Mario Adorf, Renan Demirkan, Senta Berger, Harald Schmidt, Heike Makatsch, Helge Schneider und Manuel Andrack sowie die Bestseller-Autoren Frank Schätzing und Bastian Sick schreiben für Kiepenheuer & Witsch.

Der Verlag gehört seit 2002 über die Georg von Holtzbrinck GmbH & Co. KG, Stuttgart zu der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.

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