29.10.2006 - 13:51 - Gesundheit & Medizin

Heino Kuhlemann hat ein Schema für die Einführung von elektronischen Patientenakten im Zusammenhang mit der elektronischen Gesundheitskarte auf der SYSTEMS 2006 veröffentlicht

Pressemitteilung von: Heino Kuhlemann eHealthOpen / PR Agentur: Heino Kuhlemann eHealthOpen
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Heino Kuhlemann eHealthOpen in Schliersee: www.eHealthOpen.com
Vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen in den verschiedenen Spezifikationsphasen der vergangenen Jahre begrüßt Heino Kuhlemann, dass aktuell nicht mehr das elektronische Rezept, sondern die Nutzung elektronischer Patientenakten zunehmend in den Mittelpunkt rückt. Seit seinem fraktionsübergreifenden parlamentarischen Abend 2002 in Berlin fordert er öffentlich und in der Diskussion mit Vertretern verschiedener Bundestagsfraktionen eine RoadMap 2015 für die Informationstechnologie im deutschen Gesundheitswesen. „In den verschiedenen Phasen der Spezifikation wurden die Patientenakte und das Wohl der Patientinnen und Patienten leider nur rudimentär betrachtet. Vielmehr ging es stets um die Verteilung von verständlichen Partikularinteressen rund um die elektronische Gesundheitskarte, den elektronischen Heilberufeausweis und das elektronische Rezept.“ bewertet Kuhlemann die vergangenen Jahre.

Für die Zukunft schlägt er ein technisch realistisches, einfaches Schema vor, das die Mischwelt aus digitalisiertem Papier und digital erzeugten Dokumenten integriert. Es wurde erstmals während der SYSTEMS 2006 auf der K-Online-Konferenz im Vortrag von Heino Kuhlemann zur d.velop AG (www.d-velop.de) und zum TPO-Konzept (vgl. www.eHealthOpen.com) publiziert. Das „Forum eHealth in Krankenhaus und Praxis“ stand am 26. und 27. Oktober 2006 unter der Schirmherrschaft von Christa Stewens, der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Der Vortrag kann unter in Schliersee kostenfrei bestellt werden.

Das eHealthOpen-Schema skizziert Heino Kuhlemann wie folgt:

Im Schritt 1 kann die „austauschbare und lesbare Patientenakte“ binnen 12 Monaten verfügbar sein, wenn man sich für diesen Weg entscheidet. Inhalte dieser simplifizierten Architektur sind objekt- und dokumentenbezogene Akten: TIFF, PDF/A, JPG etc.. Die Akte ist damit technisch international nutzbar. Der Schritt 1 steht in der Kontinuität der begrüßenswerten Konzepte des Projekts www.fallakte.de, welche auszubauen sind. Wichtig dabei ist: Diese Akte ist so einfach, dass sie binnen 12 Monaten im Gesundheitsmarkt funktionieren kann und weltweit nutzbar wäre.

Schritt 2 erweitert die Fallakte um die „vollständige, strukturierte Beschreibung von Dokumenten und Objekten durch Metadaten“. Dies setzt ein Dokumentenmanagement-System oder eine Erweiterung der Primärsysteme um entsprechende Services voraus: NCI (Non Coded Information = gescannte Dokumente) und CI-Dokumente (= Coded Information), die digital erzeugt und über einen Rendition-Service als z.B. TIFF oder PDF/A produziert werden, werden im gesamten Document Life Cycle verwaltet. Selbstverständlich sind gegebene Standards wie CDA XML für den Arztbrief hier schon zu integrieren. Akten können dynamisch mit verschiedenen Views betrachtet, ausgetauscht, erweitert werden. Stufe 2 ist die Grundlage für ein über Jahre zu erweiterndes Konzept – d.h. die gesamte Architektur ist langzeitstabil. Elektronische Patientenakten sind damit technisch weltweit nutzbar, der rechtliche Rahmen limitiert allerdings die jeweilige Anwendung. Da die Technologie auch hierfür am Markt bereits weitgehend verfügbar ist, schätzt Heino Kuhlemann einen Zeitraum von 24-36 Monaten für den Abschluss der Spezifikationen und die ersten Schritte der Einführung.

Im Schritt 3 erst werden Akten möglich und notwendig sein, die dem hohen Anspruch der „strukturierten elektronischen Patientenakten nach internationalen Standards“ gerecht werden können. Hierbei sind selbstverständlich nationale Spezifika abzubilden, aber nur in einem internationalen Rahmen. Initiativen wie www.ihe-europe.org oder auch www.eurorec.org und andere Gremien sind ausdrücklich zu begrüßen und bei den Spezifikationen zu berücksichtigen sowie weiterzuentwickeln. Damit ist eine zunehmend vollständige Standardisierung des Austauschs medizinischer Daten und strukturierter Patientenakten etc. denkbar. Wichtig dabei ist, dass die Dokumentensicht als langzeitstabile, technisch invariante Lösung auch hier nicht verloren gehen darf. Der Dualismus von Dokumenten- und Datensicht wäre in dieser Stufe 3 vollständig etabliert. Die „Heino Kuhlemann eHealthOpen“ schätzt dafür einen Zeitraum von mindestens 3-5 Jahren für die Spezifikationen und die Einführung. Da die Schritte logisch aufeinander aufbauen, muss es Ziel sein, mit den einfachen Stufen zeitnah zu beginnen. Weitere Informationen unter www.eHealthOpen.com und .

Heino Kuhlemann eHealthOpen
Perfallstr. 1b
83727 Schliersee
Telefon: 08026.929423
mobil: 0163.6374606
Fax: 08026.929361


Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Das Unternehmen Heino Kuhlemann eHealthOpen

In Deutschland ist Heino Kuhlemann als IT-Freiberufler (USt.-IdNr. DE243553191) anerkannt.
Für die Projekte in der gesamten EU mit separaten Themen ist seit dem 1.10. auch die eHealtOpen Ltd. (Director / Geschäftsführer Heino Kuhlemann) an den Start gegangen. Es handelt sich hierbei um eine "EU-GmbH", diese allerdings adressiert auch Projekte außerhalb der EU. Die Company ist unter der No. 5877560 im Companies House (engl. Handelsregister) in England registriert. www.companieshouse.gov.uk/
In Kürze erfolgt die Eintragung in das deutsche Handelsregister. Schwerpunkt der eHealthOpen Ltd. sind die Themen rund um eine internationale Geschäftsentwicklung und der Verkauf von Produkten im Auftrage verschiedener, jeweils nicht miteinander konkurrierender Unternehmen.

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