24.10.2006 - 17:34 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Wenn der Sturm zweimal kommt
Pressemitteilung von: meteoXpress Ltd
Oppenheim / Rhein. Nachdem sich die Luftdruckgegensätze vor allem über der Mitte Deutschlands bis heute Mittag deutlich stärker verschärft haben als in den Modellen zum Ausdruck kommt, weht uns die Luft - und nicht nur diese - heftig um die Ohren. So wurden in Frankfurt und Karlsruhe mittlerweile schwere Sturmböen der Stärke 10 Bft,. also über 90 km/h registriert. Übeltäter ist Tief Xenia, das mit einem Randtief über die Benelux-Länder nordostwärts Richtung Ostsee zieht und zum Abend wieder rasch abschwächt. Das vermelden die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd.
Schwere Sturmböen haben im Holiday-Park Hassloch in der Pfalz einen Baum zum Umstürzen gebracht. Durch den Sturz auf ein Zelt wurden sieben Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Solche Stürme sind allerdings um diese Jahreszeit durchaus nicht unüblich. Deshalb sollte bei stark windigem Wetter mit Sturmböen die Nähe zu Bäumen gemieden werden.
Und weil sich im Leben alles wiederholt, schlägt Petrus am Donnerstagabend gleich noch einmal zu. Diesmal dürfte der Schwerpunkt allerdings über den Nordwesten und Norden unseres Landes hinweg ziehen. Das Maximum ist dabei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und am Freitagvormittag zu erwarten. Zu verdanken haben wir dies dem Tief Yanqiu ("Jänntscho"). Es hat - von den Azoren kommend - reichlich Wärme und Wasserdampf aufgenommen, die durch den plötzlichen Einbruch kalter Meeresluft aus nördlichen Breiten zu schnellem Aufsteigen gezwungen werden. Damit ist dann starker Druckfall verbunden, so dass es sich auf seinem Weg von den Britischen Inseln über die Nordsee in Richtung mittlere Ostsee zu einem schweren Sturmtief entwickelt.
Am Wochenende beruhigt sich allerdings die Wetterlage wieder. Dann stabilisieren sich auch die Temperaturen bei Werten um 13 Grad im Norden und 18 Grad im Süden. Durch den von Westen rasch zu uns wandernden hohen Luftdruck werden Kaltluftausbrüche an der Ostseite des Hochs nach Osten abgedrängt. Der Winter bleibt also voraussichtlich noch mindestens bis zum Monatswechsel unserem Land fern.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
Veröffentlichung und Abdruck kostenfrei, Belegexemplar erbeten.
V.i.S.d.P.
Ansprechpartner für weitere Informationen und Bildmaterial:
Herr Florian Hirschmann
meteoXpress Ltd. - Niederlassung Deutschland
www.meteoXpress.com
www.wetterbote.de
www.biowetter.net
www.pollen-flug.de
www.wolkengalerie.de
www.wetter-gutachten.de
Emondsstraße 16
D - 55276 Oppenheim
Tel. 49 (0) 6133 9333 40
Fax 49 (0) 6133 9333 60

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
ÜBER METEOXPRESS:
meteoXpress ist ein unabhängiger und privater Wetterdienst und beliefert seit 1998 in ganz Europa einen festen Kundenstamm mit qualitativ hochwertigen und treffsicheren Wettervorhersagen. Dabei ist das Unternehmen inzwischen Marktführer nach Auflage (Deutschland)im Printbereich und betreibt im Internet über 15 Portale rund um das Thema Wetter.
Schwere Sturmböen haben im Holiday-Park Hassloch in der Pfalz einen Baum zum Umstürzen gebracht. Durch den Sturz auf ein Zelt wurden sieben Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Solche Stürme sind allerdings um diese Jahreszeit durchaus nicht unüblich. Deshalb sollte bei stark windigem Wetter mit Sturmböen die Nähe zu Bäumen gemieden werden.
Und weil sich im Leben alles wiederholt, schlägt Petrus am Donnerstagabend gleich noch einmal zu. Diesmal dürfte der Schwerpunkt allerdings über den Nordwesten und Norden unseres Landes hinweg ziehen. Das Maximum ist dabei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und am Freitagvormittag zu erwarten. Zu verdanken haben wir dies dem Tief Yanqiu ("Jänntscho"). Es hat - von den Azoren kommend - reichlich Wärme und Wasserdampf aufgenommen, die durch den plötzlichen Einbruch kalter Meeresluft aus nördlichen Breiten zu schnellem Aufsteigen gezwungen werden. Damit ist dann starker Druckfall verbunden, so dass es sich auf seinem Weg von den Britischen Inseln über die Nordsee in Richtung mittlere Ostsee zu einem schweren Sturmtief entwickelt.
Am Wochenende beruhigt sich allerdings die Wetterlage wieder. Dann stabilisieren sich auch die Temperaturen bei Werten um 13 Grad im Norden und 18 Grad im Süden. Durch den von Westen rasch zu uns wandernden hohen Luftdruck werden Kaltluftausbrüche an der Ostseite des Hochs nach Osten abgedrängt. Der Winter bleibt also voraussichtlich noch mindestens bis zum Monatswechsel unserem Land fern.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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