24.10.2006 - 01:10 - Medien & Telekommunikation

Weitere Turbulenzen bei Telekommunikationskonzernen?

Pressemitteilung von: ECONOMIC FORUM DEUTSCHLAND gem. e. V.

Fortbildungsinitiative in Internet-Technologien durch Economic Forum Deutschland gefordert

Auf dem vom Economic Forum Deutschland veranstalteten Wirtschaftsgipfel in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin gab Peter Morath von CGI Management Consultants (Düsseldorf) als Leiter des ThinkTank Telekommunikation und Internet einen beunruhigenden Lagebericht über die Zukunft der Telekommunikationsbranche: Ein weiterer Arbeitsplatzabbau droht bei Festnetzbetreibern und Anlagen-Herstellern. Auslöser hiervon sind neue Technologien wie Voice over IP.

Um neue Arbeitsplätze aufzubauen, müssen Industrie und Politik zusammen arbeiten, damit innovative Geschäftsmodelle erfolgreich werden. Hier übernehmen Kabelnetzbetreiber, Mobilfunkunternehmen und Internet-Anbieter eine wichtige Vorreiterrolle, beispielsweise mit Video-on-Demand sowie neuen Diensten wie Video-Überwachung des eigenen Hauses oder eines Firmengeländes per Webcam.

„Unser Ziel ist es, dass Innovationen wieder im Inland gestaltet werden“, erklärt Peter Morath. „Deshalb ist es wichtig, Medien- und Telekommunikationsgesetze zu entbürokratisieren und deren Handhabung zwischen den Bundesländern zu vereinheitlichen. Investitionshemmnisse wie die GEZ-Gebühr auf PCs und Handys müssen abgeschafft werden.“ Zur Förderung der inländischen Innovationen beabsichtigen die Mitglieder des Think Tank Telekommunikation und Internet eine Fortbildungsinitiative, um beispielsweise erfahrene Funk- und Fernmeldetechniker in Internet-Technologien zu schulen.

In einer Podiumsdiskussion mit den diesjährigen Preisträgern des „National Leadership Award“, Herrn Prof. Helmut Thoma (Gründer von RTL Fernsehen), Frau Christiane zu Salm (unter anderem ehemalige Geschäftsführerin von MTV Deutschland) und Herrn Wolfgang Essig (Geschäftsführung von COLT Telecom), wurde gefordert, dass die Regulierungsbehörden unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit fördern sollten, beispielsweise durch gezielte Schaffung von Innovations-Clustern. Frau zu Salm lud Gründungswillige zur Beteiligung am Dialog ein: „Erfindungsgeist und Mut zum Unternehmertum lohnen sich – nicht nur finanziell, sondern auch durch Gestaltungsmöglichkeiten und durch öffentliche Anerkennung wie den National Leadership Award.“

Elke Hoppe, Paul Dolan
ECONOMIC FORUM DEUTSCHLAND gem e. V.
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Wichtiges Ziel des Economic Forum Deutschland e.V. ist die parteiübergreifende Förderung des Dialogs zwischen Wirtschaft und Politik und die Umsetzung innovativer Konzepte, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland zu stärken.

Die Initiative zum Economic Forum Deutschland e.V. ist das Ergebnis einer über 20-jährigen Erfahrung mit nationalen und internationalen Institutionen wie beispielsweise der ASU/ BJU (Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer/ Bundesverband Junger Unternehmer), American Chamber of Commerce in Germany sowie der American Electronics Association, Young Presidents Organisation und den Kronberger Workshops.

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