(openPR) RehaCare Düsseldorf, CCD Messe Süd, Raum 01, Samstag, 21.10.06, 13:00 bis 15:00 Uhr
Jährlich erleiden in der Bundesrepublik Deutschland ca. 71.000 Kinder unter 15 Jahren ein Schädelhirntrauma. (Quelle: „Schädel-Hirn-Verletzung“, Epidemiologie und Versorgung, Ergebnisse einer prospektiven Studie, Zuckschwerdt Verlag 2006).
Obwohl die Primär- und Akutversorgung in optimaler Weise gesichert ist, weist der Übergang in die notwendige und auf die Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmte Nachsorge zur Rehabilitation häufig große Lücken auf.
Wichtig ist es, gerade in der Versorgung der Kinder, das auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes abgestimmte Rehabilitationsangebot zu identifizieren und möglichst schnell und lückenlos den betroffenen Patienten zugänglich zu machen. Die Notwendigkeit einer auf das Kind und seine besonderen Bedürfnisse zugeschnittenen Rehabilitation ist heute grundsätzlich unstrittig. Dennoch gibt es oft unüberwindbare Schnittstellen, um die Patienten in das für sie passgenaue Ressourcenangebot zu führen.
Aus diesem Grund wurde im September 2005 die Bundesarbeitsgemeinschaft „Nachsorge nach erworbenen Hirnschäden bei Kindern und Jugendlichen“ ins Leben gerufen. Die Gründung beruht auf der gemeinsamen Initiative der Kinderneurologie-Hilfe Münster e. V. und der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung.
Fachleute und verschiedene Institutionen haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, um eine systematische und kompetente Nachsorge für Kinder und Jugendliche zu organisieren, die unter den Folgen eines Schädelhirntraumas oder anderer erworbener Hirnschäden leiden.
Betroffene und Angehörige benötigen nach einem Akutereignis Berater und Begleiter, die sie kompetent durch den Dschungel der Hilfsinstitutionen begleiten. Das Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft ist es, bisherige Lösungsmöglichkeiten öffentlich zu diskutieren.
Nicht nur Eltern und Betroffene, sondern auch Fachleute aus Medizin, Rehabilitation und dem Psychosozialbereich sollten informiert werden. Vor allem Vertreter der Kostenträger wie Kranken- und Unfallkassen sowie andere Leistungsträger sollen in die Thematik einbezogen werden, um gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.
In der Auftaktveranstaltung am 21. Oktober 2006 von 13:00 bis 15:00 Uhr werden Fachleute Praxiserfahrung und Lösungsangebote darlegen.
In einer anschließenden Talkrunde werden weitere Schritte erörtert und verabschiedet.
Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung und dem im Anschluss an die Podiumsrunde stattfindenden Pressegespräch ein.













