openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Mehr Wettbewerb der Krankenkassen als Schlüssel zur Gesundheitsreform - Hans-Albert Buss-Stiftung fordert Privatversicherung für jeden

17.10.2006 • 09:41 Uhr • Gesundheit & Medizin
Bild: Mehr Wettbewerb der Krankenkassen als Schlüssel zur Gesundheitsreform - Hans-Albert Buss-Stiftung fordert Privatversicherung für jeden
Hans-Albert Buss, Stiftungsgründer
Hans-Albert Buss, Stiftungsgründer

(openPR) Es hängt alles mit dem Wunsch nach Machterhalt und dem Status des Berufpolitikers zusammen, konstatiert Hans Albert Buss von der "Stiftung für deutsche und europäische Identität". Dadurch werden wichtige Reformen verhindert, kleingeredet oder verschoben. Die Hans-Albert-Buss-Stiftung, die Stiftung für Deutsche und Europäische Identität und Geschichte fordert freie Versicherungswahl auch für abhängig Beschäftigte. Gesetzliche Krankenkassen müssen privatisiert werden, im Interesse von Freiheit und Wettbewerb.



In Ihrer letzten Pressemitteilung hatte die Stiftung nach Mitstreitern und Unterstützern zur Mobilisierung der Öffentlichkeit mit dem Ziel gesucht, die Entscheidungsfreiheit der deutschen und europäischen Volksvertreter durch Auflösung ihrer Abhängigkeit von ihren Einkünften aus der Politik wieder herzustellen. Dieser Effekt könnte entweder durch die Abschaffung der Diäten, d.h. also der Einkommensersatzzahlungen (nicht des Kostenersatzes) für Abgeordnete oder durch die Beschränkung des Man-dats auf nur eine Legislaturperiode erreicht werden, wobei im letzteren Fall die Legislaturperiode bis zu einer Dauer von sieben Jahren ausgedehnt werden könnte.

Wie stark nämlich der Wunsch nach Erhalt des Mandats und damit von Einkommen, Macht und Prestige sachgerechtes Handeln behindert, um nicht zu sagen unmöglich macht, zeigt das Durcheinander bei der sogenannten Gesundheitsreform, das mittlerweile offenbar nicht einmal mehr von den beteiligten Politikern selbst durchschaut wird.

Dabei wäre die Lösung des Problems im Grunde genommen ganz einfach:

Aufhebung des über die abhängig Beschäftigten der mittleren und unteren Einkommensschichten verhängten Verbots, für den Erhaltung ihrer Gesundheit selbst sorgen zu dürfen. Auch dieser Personenkreis sollte das Recht erhalten, sich privat gegen Gesundheitsrisiken zu versichern. Dementsprechend müssten die gesetzlichen Krankenkassen privatisiert werden.

Da durch die damit entstehende Vielfalt von privaten Krankenversicherungen endlich ein echter Wettbewerb stattfinden würde, dürfte das das durchschnittliche Beitragsniveau erheblich drücken.

Natürlich könnte für Bürger mit beträchtlichen Gesundheitsrisiken der Beitragssatz auch steigen und in einigen Einzelfällen sogar unzumutbar hoch werden. In diesem Fall müsste dann allerdings gemäß dem Subsidiaritätsprinzip doch der Staat wiederum auf den Plan treten und eine medizinische Grundversorgung garantieren. Insgesamt jedoch dürfte diese Lösung die Allgemeinheit erheblich weniger belasten als das jetzige System mit seinem unwirtschaftlich arbeitenden und vor dem Wettbewerb geschützten gesetzlichen Kassen.

Die Frage ist also, warum die große Koalition eine solche einfache und für jedermann einsichtige Lösung nicht einmal ansatzweise erörtert bzw. überhaupt keinen Gedanken darauf zu verschwenden scheint.

Die Antwort darauf ist auch einfach: Große Teile des die Koalitionsparteien beherrschenden Berufspolitikerkartells halten einen solchen Systemwechsel für unpopulär und befürchten deshalb bei den nächsten Wahlen Verluste von Mandat und Einkommen.

Angst vor dem Wegfall von Einkommen aber entfällt natürlich von dem Augenblick an, in dem es eine Entlohnung für politische Betätigung ohnehin nicht mehr gibt und wer nicht wiedergewählt werden kann, muss unpopuläre Maßnahmen ebenfalls nicht fürchten.

Erst nach der Rückkehr zum unbesoldeten parlamentarischen Ehrenamt oder nach Beschränkung des Mandats auf nur eine Legislaturperiode wird es also in Deutschland und Europa die Chance auf wirklich tiefgreifende Reformen geben.

Die größte Schwierigkeit bei der Erreichung dieses Ziels wird dabei natürlich der E-goismus der Nur-Berufspolitiker sein, die nicht mehr in einen bürgerlichen Beruf "resozialisierbar" sind, wie Friedrich Merz das in seiner Klageschrift gegen das Nebeneinkünftegesetz ausdrückt.

Für diese Personengruppe wäre natürlich der Wegfall der Einkommensersatzzahlung oder die Beschränkung auf nur eine Legislaturperiode gleichbedeutend mit dem Fortfall der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Existenzgrundlage, was insbesondere für Abgeordneten mit geringen Altersversorgungsansprüchen gilt.

Es liegt auf der Hand, dass diese Gruppe erbitterten Widerstand gegen eine solche Reform leisten wird. Aber auch die Mehrzahl der übrigen Parlamentarier, die noch über "Nebeneinkünfte" verfügen, werden nicht gerne auf ihre Diäten verzichten wollen.

Die Abschaffung des parlamentarischen Berufspolitikertums kann also wahrscheinlich nur durch eine eindeutige Willenskundgebung des eigentlichen Souveräns, des Volkes also, von dem laut Grundgesetz alle Staatsgewalt ausgeht, bewirkt werden.

Diese Willenskundgebung nun könnte entweder durch eine traditionelle Unterschriftensammlung oder durch Telefonumfragen, besonders in den Medien oder aber auch durch das neue Instrument einer öffentlichen Petition auf der Internet-Seite des Bundestages realisiert werden.

Die letzte Entscheidung läge dann zwar nach wie vor bei den zumindest in diesem Punkt reformunwilligen Parlamenten, aber das unzweideutige Verlangen einer großen Bevölkerungsmehrheit könnte nur schwer ignoriert werden und wenigstens wür-de es denjenigen Abgeordneten den Rücken stärken, die, wie Friedrich Merz und andere, ebenfalls gegen Berufspoltikerparlamente sind.

Die Hans-Albert-Buss-Stiftung, die Stiftung für deutsche und europäische Identität und Geschichte, wirbt also noch einmal um Unterstützung bei der Organisation von öffentlichen Aktionen der oben genannten Art.

Inhaltlicher Kontakt:

Hans-Albert Buss-Stiftung,
die "Stiftung für deutsche und europäische Identität"
Hans Albert Buss
Am Domplatz 57
53347 Alfter
E-mail: E-Mail


Pressekontakt :

consilium publicandis
Philip Duckwitz
Telefon : ++49 2236 87 25 28
E-Mail : E-Mail
http://www.publicandis.de

Über die Hans-Albert-Buss-Stiftung:

Die Stiftung soll dazu beitragen, das deutsche und europäische Identitäts- und Geschichtsbewusstsein zu bewahren bzw. neu zu beleben.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 104132
 197

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Mehr Wettbewerb der Krankenkassen als Schlüssel zur Gesundheitsreform - Hans-Albert Buss-Stiftung fordert Privatversicherung für jeden“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Rürup auf Branchentreff „Krankenkassenkommunikation 2011“
Rürup auf Branchentreff „Krankenkassenkommunikation 2011“
… zu schweigen von stetig steigenden Kosten und der Möglichkeit einer Insolvenz. Da ist es hilfreich, abschätzen zu können, welche voraussichtlichen Auswirkungen die nächste Gesundheitsreform haben wird. Und wie sich Krankenkassen gleichzeitig gegenüber ihren Mitbewerbern und natürlich ihren Versicherten auf dem Markt positionieren müssen. Das sind nur …
Bild: Kostenbewusstsein der Versicherten stützt GesundheitssystemBild: Kostenbewusstsein der Versicherten stützt Gesundheitssystem
Kostenbewusstsein der Versicherten stützt Gesundheitssystem
… Stütze des Gesundheitssystems: Die Versicherten in den gesetzlichen Krankenkassen. Das vielfach unterschätzte Kostenbewusstsein der Kunden werde auch mit den Neuerungen in der Gesundheitsreform 2009 nicht unterstützt, erklärt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK. „Niemand soll und will an der eigenen Gesundheit und an nötiger Behandlung sparen, aber viele …
Hugin/EUROFORUM Deutschland GmbH: Unruhe unter Krankenkassen wächst
Hugin/EUROFORUM Deutschland GmbH: Unruhe unter Krankenkassen wächst
… Dortmund) berichten Vorstände von gesetzlichen und privaten Kassen, mit welchen Strategien sie sich künftig im Wettbewerb positionieren wollen. Ein Fazit nach einem Jahr Gesundheitsreform zieht Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des neu gegründeten Spitzenverband Bund der Krankenkassen. Konvergenz oder Konkurrenz von GKV und PKV? Wie sich die …
Krankenkassen.de: Kassen-Wechsel fördert den Wettbewerb und verbessert die Leistungen
Krankenkassen.de: Kassen-Wechsel fördert den Wettbewerb und verbessert die Leistungen
„Mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen“ lautet eines der Leitbilder der Gesundheitsreform. Das sollte auch für die Krankenkassen gelten, darauf macht das Internetportal Krankenkassen.de aufmerksam. Mit der These, dass alle Krankenkassen in den nächsten Monaten einen Zusatzbeitrag erheben würden, versuchten einige Krankenkassen ihre Mitglieder von einem …
Bild: Gesundheitskompromiss: Das Desaster geht weiterBild: Gesundheitskompromiss: Das Desaster geht weiter
Gesundheitskompromiss: Das Desaster geht weiter
Nach Ansicht des DHV ist die Große Koalition auch nach dem Gesundheitskompromiss vom 4. Oktober dem Ziel einer zukunftsweisenden Gesundheitsreform nicht näher gekommen. Im Gegenteil: Das Gesundheitsdesaster geht weiter. In der Frage des Beitragseinzugs für den Gesundheitsfonds ist die Große Koalition noch keinen Schritt vorangekommen. Es ist weiterhin …
Handlungsbedarf in Krankenkassen wächst / IIR-Konferenz „Krankenkassen im Umbruch“
Handlungsbedarf in Krankenkassen wächst / IIR-Konferenz „Krankenkassen im Umbruch“
… sich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren. Als kritisch beurteilen einige Kassenchefs die neuen Wahltarife, die GKV ihren Versicherten seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform anbieten müssen. Wie DAK-Chef Herbert Rebscher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte, kämen die Tarifoptionen mit Selbstbehalten und Rückerstattungen nur zwischen …
Die eigentliche große Koalition im Gesundheitswesen
Die eigentliche große Koalition im Gesundheitswesen
Auf dem Münchner Gesundheitsforum der FDP und der Jungen Liberalen München waren sich alle Experten einig: Die Gesundheitsreform der großen Koalition führt in die Staatsmedizin und wird die Probleme in Deutschland weiter verschärfen. München, 05.12.06 - Die eigentliche große Koalition formen mittlerweile die Akteure des Gesundheitswesens, nicht die …
Versicherer entwickeln Konzepte für Pflegeversicherungen
Versicherer entwickeln Konzepte für Pflegeversicherungen
… die Meinungsführer aus der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung ihre Erwartungen an eine Pflegezusatzversicherung vor und diskutieren über die Folgen einer erneuten Gesundheitsreform für die Kostenentwicklung in der PKV. Als Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums erläutert Staatssekretär Daniel Bahr die Pläne und Maßnahmen zur Reform der …
Bild: Hans-Albert-Buss-Stiftung: Verbot von Lohnvereinbarungen auf StreikbasisBild: Hans-Albert-Buss-Stiftung: Verbot von Lohnvereinbarungen auf Streikbasis
Hans-Albert-Buss-Stiftung: Verbot von Lohnvereinbarungen auf Streikbasis
… meistens, wenn schnelles und mutiges Handeln im nationalen Interesse gefordert ist. Dazu und zu anderen Punkten demnächst mehr. Inhaltlicher Kontakt: Hans-Albert Buss-Stiftung, die "Stiftung für deutsche und europäische Identität" Hans Albert Buss Am Domplatz 57 53347 Alfter E-mail: Pressekontakt : consilium publicandis Philip Duckwitz Telefon : ++49 …
Groß ist nicht gleich günstiger - Zur aktuellen Diskussion um die Größe der Krankenkassen
Groß ist nicht gleich günstiger - Zur aktuellen Diskussion um die Größe der Krankenkassen
Die Position der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) zum Thema Kassengröße München, den 28. Juni 2006 - Derzeit diskutieren SPD und Union, ob sie mit der Gesundheitsreform auch durchsetzen wollen, dass Krankenkassen eine bestimmt Größe, sprich eine Mindestzahl von Mitgliedern haben sollten. Diskutiert werden Mitgliederzahlen von 100.000, 500.000 und 1 …
Sie lesen gerade: Mehr Wettbewerb der Krankenkassen als Schlüssel zur Gesundheitsreform - Hans-Albert Buss-Stiftung fordert Privatversicherung für jeden