16.10.2006 - 15:14 - Werbung, Consulting, Marktforschung
Strategische Organisationsaufstellungen (OA): Wie Sie verdeckte Probleme nachhaltig lösen
Pressemitteilung von: SCOPAR - Scientific Consulting Partners
München, Oktober 2006 < SCOPAR – Scientific Consulting Partners: Probleme in Unternehmen haben ihre Ursache häufig auf der zwischenmenschlichen und systemischen Ebene. Die Organisationsaufstellung ist eine Methode, die unbewussten, inneren Strukturen bzw. die dynamischen Wechselwirkungen sozialer Beziehungen innerhalb von Teams oder Organisationen auf verblüffend einfache Weise zu erkennen und konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen zu identifizieren“. Dieter Orth, Mitglied des SCOPAR-Beratergremiums gibt einen Einblick in die Methode, die verdeckte Probleme nachhaltig löst.
Was ist eigentlich eine Organisationsaufstellung?
Organisationsaufstellungen bauen auf modernen Konzepten systemtheoretischer Wissenschaft auf. Probleme brauchen Lösungen und zwar solche, die Nachhaltigkeit versprechen. Bei den OA geht es in erster Linie um den Status Quo eines Problems oder Anliegens, der zu einer Lösung bzw. zu einem Lösungsbild geführt werden soll. Dieses Ist-Bild wird in Form von Personen im Raum „aufgestellt“. Dies wiederum macht viele „kopflastigen“ Manager und Leiter skeptisch, sich mit einer Methode auseinanderzusetzen, die mit Gefühlen und Bildern arbeitet anstatt mit Logik und Schriftverkehr. An der Umsetzungsfrage von Strategien mühen sich schon seit langem die Forscher der Management- und Organisationslehre. Ihre Ergebnisse sind vielfältig, oft heißt es: „Es kommt ganz darauf an…“ Und doch bietet diese systemische Methode zur Analyse und Bearbeitung von Managementthemen einen neuen und andersartigen Ansatz: zum einen durch die Denkhaltung (Fokus auf Lösungen, Systeme sowie auf Geschäfts- und Arbeitsbeziehungen), zum anderen durch die Ausführung (Räumliche, visuelle, kinästhetische und sprachliche Bearbeitung ohne Papier). Die Methode der Organisationsaufstellung wird in Beraterkreisen und von ganzheitlich denkenden Managern zunehmend als neuer Hoffnungsträger für die Lösung komplexer Führungsprobleme gehandelt.
Welche Ziele hat eine OA?
Das direkte Ziel einer OA hängt von ihrem Anwendungszweck ab. Sehr gut lassen sich Anliegen einer Person oder Gruppe analysieren, klären und Lösungsmöglichkeiten generieren oder simulieren. Die Lösung steht im Vordergrund, nicht die Ursachen. Es gilt also nicht Schuldige mit „Warum?“-Fragen auszumachen, sondern mit „Wie?“-Fragen die Lösungsperspektive zu kreieren. Als Anliegen würde bspw. nicht die Frage bearbeitet „Warum kommt das Projekt Mitarbeiterkommunikation so langsam voran?“, sondern „Wie können wir es schaffen, das Projekt zügiger umzusetzen?“. Die Lösungsfokussierung ist eine wichtige Haltung in der Aufstellungsarbeit. Mit anderen Worten - aus dem Bild des Aufstellers, so wie er es gerade innerlich erlebt hat, entsteht ein Lösungsbild oder eine neue Handlungsmöglichkeit, die das Problem „auflöst“ und für die Beteiligten neue Wege aufzeigt. Es kommt immer wieder vor, dass die Teilnehmer nach einer Aufstellung, geleitet von neuen Perspektiven, zielgerichtet die neuen Erkenntnisse umsetzen.
Ziel der Aufstellungsarbeit ist es, Lösungen für z. B. folgende Fragestellungen zu finden:
• Konfliktmanagement, Erkennen von Störungen im System
• Innovationen entdecken und einführen
• Unternehmensfusionen erfolgreich vorbereiten und durchführen
• Umstrukturierungen: Neue Strukturen schaffen und etablieren
• Beziehungsverhältnisse und Verstrickungen im System klären
• Kundenmanagement optimieren
• Marketing & Produktmanagement
• Juristische Auseinandersetzungen lösen
• Umgang mit Chaos
• Spannungsfeld Beruf – Privatleben, (Körper-) Symptome, Business-Burnout
• Den eigenen Platz finden und einnehmen im System
• Schärfung systemischer Wahrnehmung
• Verhandlungen vorbereiten - Entwicklungen einschätzen
• Ziele setzen - Ziele erreichen
• Betriebsklima, Führungsstil
Eine Sportmannschaft mit Spitzen-Spielern kann verlieren, wenn die Störungen im System Mannschaft zu stark sind. Auf der anderen Seite kann es genauso passieren, dass eine Mannschaft mit schwachen Spielern gewinnt, weil das System in allen Teilen funktioniert.
Ablauf einer OA
Für die Ausführung der Methode bedarf es einer Person, die ein Anliegen hat, das aufgestellt werden soll. In dieser Arbeit wird diese Person Klient genannt, die dann im weiteren Verlauf der OA auch zum Aufstellenden wird. Das Anliegen sollte ein wichtiges oder dringendes Thema sein. Die Erfahrung zeigt, dass eine Aufstellung umso aussagekräftiger wird, je mehr der Aufstellende ein ihm wichtiges Anliegen hat, das ihm unter den Nägeln brennt und für dessen Lösung er auch bereit ist, etwas einzusetzen. D. Orth nennt es die „Energie“ eines Problems oder Anliegens, das mich direkt „angeht“ und das die Gruppe sofort spürt. Ist das Anliegen energiearm, kann die Gruppe unkonzentriert werden und der Wert des Ergebnisses gering sein. Eine OA mal auszuprobieren oder irgendein Problem aufzustellen mit dem der Klient nichts zu tun hat bringt nichts. Bspw. sollte der Klient Mitarbeiter, Berater oder Kunde des Unternehmens oder Teams sein, von dem eine OA gemacht wird. Des Weiteren bedarf es einer Gruppe von Personen oder Repräsentanten, welche im Raum positioniert werden.
Begonnen wird mit Interviews des Auftraggebers. Dabei werden systemische Fragen verwendet. Dann werden das Anliegen formuliert, die Aufstellungsform sowie die Repräsentanten festgelegt. Repräsentanten können andere Personen, Gruppen und abstrakte Objekte darstellen, bspw. Projekt X, Team Y, Chef Z, Ziel AB, Thema C, Kunde D, Unternehmen E etc. Grundsätzlich wird ein Repräsentant als „Fokus“ bestimmt, der den Klienten repräsentiert. Zu klären ist, ob der Fokus den Klienten als „Privatperson“, als „Unternehmer“ oder als „Abteilungsleiter“ repräsentiert.
Wie funktioniert eine OA
Die repräsentierende Wahrnehmung beruht auf einem Phänomen, das den Körper der Repräsentanten zu Wahrnehmungsorganen für fremdpsychisches macht. Daher auch phänomenologische Methode genannt. Das hört sich zunächst etwas mystisch an. Wer es schon einmal erlebt hat, staunt im ersten Moment nicht schlecht. Ohne das System zu kennen (z. B. Unternehmen, Teams, Familie) erhalten die im Raum aufgestellten Personen Informationen über ein fremdes System, das bis hin zu konkreten Gefühlen und Zitaten der Originalpersonen führt. Durch das Zusammenspiel von nonverbalen Aspekten (Platzierung, Blicke, Beziehungen, Gefühle, Körperwahrnehmungen etc.) und der verbalen Aussagen der Repräsentanten erhält man einzigartige Informationen über das System, das Anliegen und dessen mögliche Lösung. Durch eigene oder direktiv angeordnete Umstellungen verändern einzelne oder mehrere Repräsentanten ihre Position. Genügt Umstellen nicht, sondern müssen einzelne Geschäfts- und Arbeitsbeziehungen und/ oder inneren Haltungen verändert werden, schlägt der Moderator bestimmte Dialoge oder Gesten zwischen zwei Repräsentanten vor. Damit können Systemmitglieder, insbesondere der Aufstellende, neue Erfahrungen und Haltungen einnehmen und alte, gewohnheitsmäßige Einstellungen und Verhaltensweisen loslassen. Aus einer Metaposition etwa, wird die Perspektive auf das Problem verändert und man erhält neue Einsichten. Herr Orth formuliert verbale Vorschläge, der Repräsentant prüft, ob er diese so zum Ausdruck bringen kann. Der Repräsentant, an den die Interaktion gerichtet ist, prüft, wie das Gesagte oder Gezeigte bei ihm „ankommt“. Empfindet er es als glaubwürdig und akzeptabel zeigt es oft Wirkung im ganzen Aufstellungsprozess. Erfahrene Repräsentanten entwickeln Dialoge von selbst. Der eine Nutzen ist die verblüffend einfache Methode zur Sichtbarmachung von neuen Handlungsmöglichkeiten, der andere Nutzen von OA ist der Kostenfaktor. Wenn z. B. ein Chef Probleme mit seiner Abteilung hat, genügt es, wenn ein Repräsentant für den Chef und einer für die Abteilung aufgestellt wird. Es muss also kein Teambuilding oder Abteilungsseminar über mehrere Tage absolviert werden. Zitat: Um Chef zu sein, ist es notwendig, jene Liebe zum Nächsten und jene Herzensbildung zu haben, die es ermöglicht, den Menschen zu kennen und die innersten Falten der Seele zu erforschen. Man muss zu der geistigen Aristokratie gehören, deren Wahlspruch lautet: Dienen. Und zwar eine selbstloses, ausdauerndes, mutiges Dienen, das Überzeugung, Begeisterung, Charakter fordert (Abbé Gaston Courtois)
Folgende Themen können aufgestellt werden:
Geschäfts- oder Kernprozesse, bspw.
- Kundenbetreuung
- Leistungserstellung
- Innovationsgenerierung
Unterstützungsprozesse,
- Human Resources
- Informationstechnologie
- Environment, Health & Safety
Managementprozesse,
- Normativ
- Strategisch
- Operativ
Beziehungsdimension (Wer sind die Informationsträger? Warum funktioniert das Team nicht?)
Sachdimension (neue Produkte, neue Gehaltsstruktur, Aufbau von Tochtergesellschaften)
Basisprozesse, bspw.
- Analyse und Klärung (Warum fällt der Absatz von best. Produkten? Neue Kunden gewinnen – macht das Sinn, Teamoruientierung – Was ist das wahre Ziel?)
- Problemlösung (Teambuilding – Wo liegt die Störung und warum?)
- Simulation. (z.B. Produktentwicklung, neue Strukturen der Organisation und deren Auswirkungen, Neue Services und deren Integration ins Unternehmen
SCOPAR – Scientific Consulting Partners
Jürgen T. Knauf
Maximilianstraße 35a
81545 München
089 / 95898065
089 / 95898066

www.scopar.de
SCOPAR - Scientific Consulting Partners:
SCOPAR bietet ganzheitliche und wissenschaftlich fundierte Beratung, Coaching, Moderation, Gutachten sowie Strategie, Konzeption und Umsetzung aus einer Hand an - neutral, pragmatisch und nutzenorientiert. Das Team von SCOPAR setzt sich zusammen aus erfahrenen Managern, renommierten Wissenschaftlern und exzellenten Beratern. Die enge Einbindung der Wissenschaft in unsere Projekte führt zu einem Know-how-Vorsprung von ca. 2 - 3 Jahren, von dem unsere Kunden direkt profitieren.
Unternehmen, Aufgaben oder akute Probleme dürfen nie isoliert betrachtet werden. Daher arbeiten wir stets in interdisziplinär gemischten "Höchstleistungsteams". Unsere Projektarbeiten und Lösungen basieren stets auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und sind konsequent am Kundennutzen orientiert - das zeichnet uns aus!
Beratungsfokus:
• Strategie-/Management-Consulting (Strategie-, Organisationentwicklung, Prozesse, Produktmix, Vertrieb, Marketing, Troubleshooting, Controlling - BSC / KPI...)
• IT-Consulting (Infrastruktur, Applikationen und IT-Betrieb, IT-Security und Servicemanagement, Implementierung, ITIL, DWH...)
• Human-Resources-Consulting (Personalentwicklung, Steigerung der Leistungsbereitschaft und -fähigkeit, Führungskräftecoaching...)
In einer Vielzahl von Projekten aus nahezu allen Bereichen eines Unternehmens haben wir unsere Kompetenz und Unabhängigkeit bewiesen. Gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern erarbeiten wir individuelle und zukunftssichere Lösungen und setzen diese konsequent und erfolgreich um.
SCOPAR steht für
• renommierte Wissenschaftler, erfahrene Manager und exzellente Berater
• nachhaltig erfolgreiche Lösungen
• fundierte und tragfähige Entscheidungsabsicherung
• Unabhängigkeit, Nutzen, Effizienz und Menschlichkeit
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Da die Mitarbeiter der kritische Erfolgsfaktor eines Unternehmens sind, werden sie eng in unsere Arbeit eingebunden. Wir beraten menschlich und gewährleisten dadurch den größten Beratungsnutzen und langfristigen Umsetzungserfolg.
Unser Erfolgsrezept ist das interdisziplinäre Zusammenwirken in speziell auf die Aufgaben zugeschnitten Teams aus Managern, Beratern und oder Wissenschaftlern. Diese beleuchten als "Taskforces" gemeinsam mit unseren Kunden Unternehmen, Situation und Problemstellungen aus allen Blickwinkeln und erarbeiten mit der erforderlichen Erfahrung und Fachkompetenz ganzheitliche, langfristig tragbare und praxisorientierte Lösungen.
Was ist eigentlich eine Organisationsaufstellung?
Organisationsaufstellungen bauen auf modernen Konzepten systemtheoretischer Wissenschaft auf. Probleme brauchen Lösungen und zwar solche, die Nachhaltigkeit versprechen. Bei den OA geht es in erster Linie um den Status Quo eines Problems oder Anliegens, der zu einer Lösung bzw. zu einem Lösungsbild geführt werden soll. Dieses Ist-Bild wird in Form von Personen im Raum „aufgestellt“. Dies wiederum macht viele „kopflastigen“ Manager und Leiter skeptisch, sich mit einer Methode auseinanderzusetzen, die mit Gefühlen und Bildern arbeitet anstatt mit Logik und Schriftverkehr. An der Umsetzungsfrage von Strategien mühen sich schon seit langem die Forscher der Management- und Organisationslehre. Ihre Ergebnisse sind vielfältig, oft heißt es: „Es kommt ganz darauf an…“ Und doch bietet diese systemische Methode zur Analyse und Bearbeitung von Managementthemen einen neuen und andersartigen Ansatz: zum einen durch die Denkhaltung (Fokus auf Lösungen, Systeme sowie auf Geschäfts- und Arbeitsbeziehungen), zum anderen durch die Ausführung (Räumliche, visuelle, kinästhetische und sprachliche Bearbeitung ohne Papier). Die Methode der Organisationsaufstellung wird in Beraterkreisen und von ganzheitlich denkenden Managern zunehmend als neuer Hoffnungsträger für die Lösung komplexer Führungsprobleme gehandelt.
Welche Ziele hat eine OA?
Das direkte Ziel einer OA hängt von ihrem Anwendungszweck ab. Sehr gut lassen sich Anliegen einer Person oder Gruppe analysieren, klären und Lösungsmöglichkeiten generieren oder simulieren. Die Lösung steht im Vordergrund, nicht die Ursachen. Es gilt also nicht Schuldige mit „Warum?“-Fragen auszumachen, sondern mit „Wie?“-Fragen die Lösungsperspektive zu kreieren. Als Anliegen würde bspw. nicht die Frage bearbeitet „Warum kommt das Projekt Mitarbeiterkommunikation so langsam voran?“, sondern „Wie können wir es schaffen, das Projekt zügiger umzusetzen?“. Die Lösungsfokussierung ist eine wichtige Haltung in der Aufstellungsarbeit. Mit anderen Worten - aus dem Bild des Aufstellers, so wie er es gerade innerlich erlebt hat, entsteht ein Lösungsbild oder eine neue Handlungsmöglichkeit, die das Problem „auflöst“ und für die Beteiligten neue Wege aufzeigt. Es kommt immer wieder vor, dass die Teilnehmer nach einer Aufstellung, geleitet von neuen Perspektiven, zielgerichtet die neuen Erkenntnisse umsetzen.
Ziel der Aufstellungsarbeit ist es, Lösungen für z. B. folgende Fragestellungen zu finden:
• Konfliktmanagement, Erkennen von Störungen im System
• Innovationen entdecken und einführen
• Unternehmensfusionen erfolgreich vorbereiten und durchführen
• Umstrukturierungen: Neue Strukturen schaffen und etablieren
• Beziehungsverhältnisse und Verstrickungen im System klären
• Kundenmanagement optimieren
• Marketing & Produktmanagement
• Juristische Auseinandersetzungen lösen
• Umgang mit Chaos
• Spannungsfeld Beruf – Privatleben, (Körper-) Symptome, Business-Burnout
• Den eigenen Platz finden und einnehmen im System
• Schärfung systemischer Wahrnehmung
• Verhandlungen vorbereiten - Entwicklungen einschätzen
• Ziele setzen - Ziele erreichen
• Betriebsklima, Führungsstil
Eine Sportmannschaft mit Spitzen-Spielern kann verlieren, wenn die Störungen im System Mannschaft zu stark sind. Auf der anderen Seite kann es genauso passieren, dass eine Mannschaft mit schwachen Spielern gewinnt, weil das System in allen Teilen funktioniert.
Ablauf einer OA
Für die Ausführung der Methode bedarf es einer Person, die ein Anliegen hat, das aufgestellt werden soll. In dieser Arbeit wird diese Person Klient genannt, die dann im weiteren Verlauf der OA auch zum Aufstellenden wird. Das Anliegen sollte ein wichtiges oder dringendes Thema sein. Die Erfahrung zeigt, dass eine Aufstellung umso aussagekräftiger wird, je mehr der Aufstellende ein ihm wichtiges Anliegen hat, das ihm unter den Nägeln brennt und für dessen Lösung er auch bereit ist, etwas einzusetzen. D. Orth nennt es die „Energie“ eines Problems oder Anliegens, das mich direkt „angeht“ und das die Gruppe sofort spürt. Ist das Anliegen energiearm, kann die Gruppe unkonzentriert werden und der Wert des Ergebnisses gering sein. Eine OA mal auszuprobieren oder irgendein Problem aufzustellen mit dem der Klient nichts zu tun hat bringt nichts. Bspw. sollte der Klient Mitarbeiter, Berater oder Kunde des Unternehmens oder Teams sein, von dem eine OA gemacht wird. Des Weiteren bedarf es einer Gruppe von Personen oder Repräsentanten, welche im Raum positioniert werden.
Begonnen wird mit Interviews des Auftraggebers. Dabei werden systemische Fragen verwendet. Dann werden das Anliegen formuliert, die Aufstellungsform sowie die Repräsentanten festgelegt. Repräsentanten können andere Personen, Gruppen und abstrakte Objekte darstellen, bspw. Projekt X, Team Y, Chef Z, Ziel AB, Thema C, Kunde D, Unternehmen E etc. Grundsätzlich wird ein Repräsentant als „Fokus“ bestimmt, der den Klienten repräsentiert. Zu klären ist, ob der Fokus den Klienten als „Privatperson“, als „Unternehmer“ oder als „Abteilungsleiter“ repräsentiert.
Wie funktioniert eine OA
Die repräsentierende Wahrnehmung beruht auf einem Phänomen, das den Körper der Repräsentanten zu Wahrnehmungsorganen für fremdpsychisches macht. Daher auch phänomenologische Methode genannt. Das hört sich zunächst etwas mystisch an. Wer es schon einmal erlebt hat, staunt im ersten Moment nicht schlecht. Ohne das System zu kennen (z. B. Unternehmen, Teams, Familie) erhalten die im Raum aufgestellten Personen Informationen über ein fremdes System, das bis hin zu konkreten Gefühlen und Zitaten der Originalpersonen führt. Durch das Zusammenspiel von nonverbalen Aspekten (Platzierung, Blicke, Beziehungen, Gefühle, Körperwahrnehmungen etc.) und der verbalen Aussagen der Repräsentanten erhält man einzigartige Informationen über das System, das Anliegen und dessen mögliche Lösung. Durch eigene oder direktiv angeordnete Umstellungen verändern einzelne oder mehrere Repräsentanten ihre Position. Genügt Umstellen nicht, sondern müssen einzelne Geschäfts- und Arbeitsbeziehungen und/ oder inneren Haltungen verändert werden, schlägt der Moderator bestimmte Dialoge oder Gesten zwischen zwei Repräsentanten vor. Damit können Systemmitglieder, insbesondere der Aufstellende, neue Erfahrungen und Haltungen einnehmen und alte, gewohnheitsmäßige Einstellungen und Verhaltensweisen loslassen. Aus einer Metaposition etwa, wird die Perspektive auf das Problem verändert und man erhält neue Einsichten. Herr Orth formuliert verbale Vorschläge, der Repräsentant prüft, ob er diese so zum Ausdruck bringen kann. Der Repräsentant, an den die Interaktion gerichtet ist, prüft, wie das Gesagte oder Gezeigte bei ihm „ankommt“. Empfindet er es als glaubwürdig und akzeptabel zeigt es oft Wirkung im ganzen Aufstellungsprozess. Erfahrene Repräsentanten entwickeln Dialoge von selbst. Der eine Nutzen ist die verblüffend einfache Methode zur Sichtbarmachung von neuen Handlungsmöglichkeiten, der andere Nutzen von OA ist der Kostenfaktor. Wenn z. B. ein Chef Probleme mit seiner Abteilung hat, genügt es, wenn ein Repräsentant für den Chef und einer für die Abteilung aufgestellt wird. Es muss also kein Teambuilding oder Abteilungsseminar über mehrere Tage absolviert werden. Zitat: Um Chef zu sein, ist es notwendig, jene Liebe zum Nächsten und jene Herzensbildung zu haben, die es ermöglicht, den Menschen zu kennen und die innersten Falten der Seele zu erforschen. Man muss zu der geistigen Aristokratie gehören, deren Wahlspruch lautet: Dienen. Und zwar eine selbstloses, ausdauerndes, mutiges Dienen, das Überzeugung, Begeisterung, Charakter fordert (Abbé Gaston Courtois)
Folgende Themen können aufgestellt werden:
Geschäfts- oder Kernprozesse, bspw.
- Kundenbetreuung
- Leistungserstellung
- Innovationsgenerierung
Unterstützungsprozesse,
- Human Resources
- Informationstechnologie
- Environment, Health & Safety
Managementprozesse,
- Normativ
- Strategisch
- Operativ
Beziehungsdimension (Wer sind die Informationsträger? Warum funktioniert das Team nicht?)
Sachdimension (neue Produkte, neue Gehaltsstruktur, Aufbau von Tochtergesellschaften)
Basisprozesse, bspw.
- Analyse und Klärung (Warum fällt der Absatz von best. Produkten? Neue Kunden gewinnen – macht das Sinn, Teamoruientierung – Was ist das wahre Ziel?)
- Problemlösung (Teambuilding – Wo liegt die Störung und warum?)
- Simulation. (z.B. Produktentwicklung, neue Strukturen der Organisation und deren Auswirkungen, Neue Services und deren Integration ins Unternehmen
SCOPAR – Scientific Consulting Partners
Jürgen T. Knauf
Maximilianstraße 35a
81545 München
089 / 95898065
089 / 95898066
www.scopar.de
SCOPAR - Scientific Consulting Partners:
SCOPAR bietet ganzheitliche und wissenschaftlich fundierte Beratung, Coaching, Moderation, Gutachten sowie Strategie, Konzeption und Umsetzung aus einer Hand an - neutral, pragmatisch und nutzenorientiert. Das Team von SCOPAR setzt sich zusammen aus erfahrenen Managern, renommierten Wissenschaftlern und exzellenten Beratern. Die enge Einbindung der Wissenschaft in unsere Projekte führt zu einem Know-how-Vorsprung von ca. 2 - 3 Jahren, von dem unsere Kunden direkt profitieren.
Unternehmen, Aufgaben oder akute Probleme dürfen nie isoliert betrachtet werden. Daher arbeiten wir stets in interdisziplinär gemischten "Höchstleistungsteams". Unsere Projektarbeiten und Lösungen basieren stets auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und sind konsequent am Kundennutzen orientiert - das zeichnet uns aus!
Beratungsfokus:
• Strategie-/Management-Consulting (Strategie-, Organisationentwicklung, Prozesse, Produktmix, Vertrieb, Marketing, Troubleshooting, Controlling - BSC / KPI...)
• IT-Consulting (Infrastruktur, Applikationen und IT-Betrieb, IT-Security und Servicemanagement, Implementierung, ITIL, DWH...)
• Human-Resources-Consulting (Personalentwicklung, Steigerung der Leistungsbereitschaft und -fähigkeit, Führungskräftecoaching...)
In einer Vielzahl von Projekten aus nahezu allen Bereichen eines Unternehmens haben wir unsere Kompetenz und Unabhängigkeit bewiesen. Gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern erarbeiten wir individuelle und zukunftssichere Lösungen und setzen diese konsequent und erfolgreich um.
SCOPAR steht für
• renommierte Wissenschaftler, erfahrene Manager und exzellente Berater
• nachhaltig erfolgreiche Lösungen
• fundierte und tragfähige Entscheidungsabsicherung
• Unabhängigkeit, Nutzen, Effizienz und Menschlichkeit
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Da die Mitarbeiter der kritische Erfolgsfaktor eines Unternehmens sind, werden sie eng in unsere Arbeit eingebunden. Wir beraten menschlich und gewährleisten dadurch den größten Beratungsnutzen und langfristigen Umsetzungserfolg.
Unser Erfolgsrezept ist das interdisziplinäre Zusammenwirken in speziell auf die Aufgaben zugeschnitten Teams aus Managern, Beratern und oder Wissenschaftlern. Diese beleuchten als "Taskforces" gemeinsam mit unseren Kunden Unternehmen, Situation und Problemstellungen aus allen Blickwinkeln und erarbeiten mit der erforderlichen Erfahrung und Fachkompetenz ganzheitliche, langfristig tragbare und praxisorientierte Lösungen.
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