(openPR) Erfolgreicher Wissenstransfer funktioniert auch von der Schlafforschung hin zu Handel und Industrie. Den Beweis dafür antreten wollen nun einige Aussteller auf der ersten deutschen Schlafmesse, der Schlaf Gut! 2006 im M,O,C, München. Mit völlig neuartigen Produkten und Therapiekonzepten wollen sie die Besucher für gesunden und erholsamen Schlaf begeistern.
Face-Former: Die natürliche Therapie gegen Schnarchen
Schnarchen kann ganz schön lästig sein. Und zwar nicht nur für die Betroffenen selbst. Nach den Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Schlaffforschung und Schlafmedizin (DGSM) schnarchen in Deutschland über 14 Millionen Menschen. Weil aber die Partner der meist männlichen Schnarcher ebenso in Mitleidenschaft gezogen werden, leiden insgesamt wohl weit über 20 Millionen Menschen unter dem nächtlichen Sägewerksbetrieb im Schlafzimmer. - Nur erahnen lässt sich, wie viele Paare an dieser nächtlichen Ruhestörung bereits gescheitert sind.
Eine neue, natürliche Therapie gegen Schnarchen wird daher nicht nur für die Schnarcher selbst sondern auch für die vielen betroffenen Lebenspartner eine große Hoffnung sein. Sie nennt sich Face-Former-Therapie und ist eine einfache, aber sehr wirksame Methode, die bei Schnarchen, Schlafapnoe, Zähneknirschen, Gesichtsschmerzen und zahlreichen anderen Problemen im Kopf-, Mund-, Hals- und Gesichtsbereich angewendet wird.
Ursprünglich wurde diese Therapie nur für die Behandlung bei Störungen der Kau-, Schluck- und Atmungsfunktionen entwickelt. In diesem Bereich führten verschiedene Universitäten (Mainz und Jena, derzeitig auch Göttingen) wissenschaftliche Untersuchungen durch. Die Ergebnisse wiesen nach, dass die Gesichts- und Mundinnenmuskulatur mit dem Gerät auf natürliche Weise trainiert werden kann. Dabei sind nur wenige Trainingshaltungen von Bedeutung. Diese wurden am ISST-Unna von Dr. Klaus-Jürgen Berndsen und seiner Frau Sabine über viele Jahre erforscht. Von Patienten schließlich wurden die Forscher darauf aufmerksam gemacht, dass diese Therapie auch wunderbar gegen Schnarchen hilft.
Die Face-Former-Therapie trainiert auf natürliche Weise erschlaffte Zungen- und Rachenmuskeln, die Schnarchen und Schlafapnoe verursachen. Der Spannungszustand von schlaffem Gewebe in Mund und Nase wird durch Optimierung der Ventilationsfunktionen wesentlich verbessert. Die Atemwege erhalten eine größere Durchlässigkeit, die Nasenatmung wird auf ganz natürliche Weise wieder gestärkt. Die Patienten brauchen keine Operationen und keine Medikamente.
Insgesamt wird das Therapieprogramm mindestens 6 Monate durchgeführt, weil nur so neue Verhaltensmuster automatisiert werden können. Nach ca. 2 – 3 Wochen, das zeigte Dr. Berndsen in einer Reihe von Untersuchungen, treten aber bereits die ersten, spürbaren Besserungen ein.
Mehr über die Face-Former-Therapie erfährt man auf der Schlaf Gut! 2006:
Vortrag, am Samstag, 18.November, 12 Uhr: „Face-Former: Die natürliche Therapie gegen Schnarchen“ Dr. Klaus-Jürgen Berndsen, Unna
Stand Nr. 64, SchnarchShop.de, in der Hallenmitte
Gewinnspiel-Möglichkeit: SchnarchShop.de stellt je Medium einen Face-Former im Wert von 49,- Euro als Gewinn zur Verfügung! Kontakt: SchnarchShop.de , Herr Thomas Steger, Tel.: 08053 / 7968 984
Tipp für den Hörfunk: Herr Thomas Steger hält verschiedene echte Schnarchgeräusche im mp3-Format bereit, einfach anrufen unter Tel.: 08053 / 7968 984
Sleeptracker: Besser schlafen, optimal aufwachen
Ein klassischer Wecker weckt immer stur zur festgelegten Uhrzeit. Er nimmt keinerlei Rücksicht auf die jeweiligen Schlafphasen des Menschen. Der Forschungszweig der Chronobiologie hat aber eindeutig aufgezeigt, dass es bestimmte Leichtschlafphasen gibt, aus denen heraus der Mensch leichter und erholter aufwacht, als etwa dann, wenn sich der Körper gerade in einer Phase der tieferen Regeneration und Erholung befindet.
Der Sleeptracker ist nun der erste Wecker, der chronobiologisch hilft, den optimalen Weckzeitpunkt zu finden. Basierend auf dem Prinzip der Aktimetrie, welches bereits seit Jahren in Schlaflaboren verwendet wird, erfasst der Sleeptracker während der Nacht Schlafdaten und ermittelt daraus den optimalen Weckzeitpunkt innerhalb eines definierten Zeitfensters.
Während der verschiedenen Schlafphasen einer Nacht gibt es unterschiedliche Bewegungsmuster. Insbesondere während der REM-Phase, in der man träumt ist man fast gelähmt, wohingegen man in vielen Fast-Wach-Momente kurzfristig ins Bewusstsein zurückkehrt um dann z.B. die Schlafposition zu ändern. Der Sleeptracker erfasst diese Bewegungsmuster, errechnet daraus den individuell optimalen Aufwachzeitpunkt und weckt eben dann. Das ist dann natürlich etwas früher als gewünscht. Der Nutzer ist dafür aber merklich frischer, wacher und fühlt sich insgesamt besser erholt.
Der Sleeptracker wurde vom Time Magazin zu einer der besten Erfindungen 2005 gewählt und wird in Deutschland unter www.sleeptracker.de angeboten.
Mehr über den Sleeptracker erfährt man auf der Schlaf Gut! 2006:
Vortrag, am Sonntag, 19. November, 15.30 Uhr: „Sleeptracker: Besser schlafen, optimal aufwachen“ - Daniel Souffir, sleeptracker.de, Paris
Stand Nr. 10, sleeptracker.de, gleich am Eingang.
Gewinnspiel-Möglichkeit: sleeptracker.de stellt einen Sleeptracker im Wert von 133,90 Euro als Gewinn zur Verfügung! Kontakt: sleeptracker.de, Herr Daniel Souffir, Tel.: 0180 - 5 370 401 (12 Eurocent / Minute)
SpaceBed: Schlafen und regenerieren im Weltraum
Im Rahmen der Forschungsgruppe ‚Bemannte Raumfahrt‘ am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik der Technischen Universität München arbeitet Dipl. Ing. arch. Thomas Dirlich an der Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation der Astronauten an Bord von Raumstation und Shuttle. Diese sogenannte Habitability (Wohnlichkeit) ist von entscheidender Bedeutung für das Gelingen von bemannten Langzeitweltraummissionen.
Begonnen hat die Arbeit 1986 mit der Erfindung des Munich Space Chair durch den jungen Architekturstudenten Hans Huber. Der Stuhl wurde am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik weiterentwichelt und gebaut um dann 1995 von Thomas Reiter im Spektr Modul der MIR Raumstation aufgestellt und eingesetzt zu werden. 1998-1999 war Thomas Dirlich und 6 seiner Komilitonen in einem Projekt mit der NASA am Johnson Space Center damit beschäftigt Inneneinrichtung und Möbel für das amerikanische Habitatmodul der NASA zu entwerfen. Begeistert von den Entwürfen stellte die NASA ihnen für Oktober 1999 Parabelflüge für simulierte Schwerelosigkeit zur Verfügung um die Entwicklung zu testen.
Zusammen mit der Vontana Industrie (Tasso Wasserbetten) als Partner und Sponsor setzten sie dann den ersten Prototypen des SpaceBed ein und testeten dieses erfolgreich in der Schwerelosigkeit. Für Thomas Dirlich war dies der Einstieg in die Raumfahrt. Seither hat er eine Vielzahl von Projekten auf dem Gebiet bemannte Raumfahrt durchgeführt.
Eigentliches zentrales Interessengebiet bleibt jedoch die Verbesserung und Optimierung der Regeneration für Astronauten. Das SpaceBed befindet sich im Moment in der Weiterentwicklung und soll in seiner neuen Version im Lauf des nächsten Jahres erneut in Schwerelosigkeit getestet und verifiziert werden. Viele der Erfahrungen über die Optimierung der Regeneration für Astronauten färben auf die Arbeit an neuartigen Schlafsystemen für die Erde ab.
Mehr über das SpaceBed erfährt man auf der Schlaf Gut! 2006:
Vortrag, am Samstag, 18.November, 13 Uhr: „Spacebed: Leben und Schlafen im Weltall“ - Dipl.-Ing. arch. Thomas Dirlich, Lehrstuhl für Raumfahrttechnik, TU München
Stand Nr. 26, Tasso Wasserbetten und TU München, gleich neben dem Vortragsraum
http://www.lrt.mw.tum.de/documents/Forschungsgruppen/bemannt/SpaceBed.pdf
Die Öffnungszeiten der Schlaf Gut! 2006:
Freitag, 17. November 2006, 14 – 21 Uhr,
Samstag, 18. November 2006, 10 – 18 Uhr,
Sonntag, 19. November 2006, 10 – 17 Uhr.
Eintrittspreis inkl. Rahmenprogramm: € 9,- (ermäßigt: € 6,-).
Ort: M,O,C, München, Halle 2, Lilienthalallee 40, München Freimann, U6 Kiefergarten
Detaillierte, vollständige und aktuelle Informationen zur Schlaf Gut! 2006 gibt es unter der Telefonnummer 08374 – 58 64 85 oder im Internet unter www.schlafgut-messe.de
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Web: www.schlafgut-messe.de



















