16.10.2006 - 11:25 - Sport

Funklizenz für Wassersportler - bußgeldfreie Übergangsfriste endet 2007

Pressemitteilung von: Rheinische Yachtschule / PR Agentur: Spiecker Kommunikation Essen
Kontakt halten, Hilfe anfordern, Leben retten – eine Funkanlage an Bord von Segel- und Motoryachten ist längst selbstverständlich geworden. Selbst Carteryachten verfügen weltweit über dieses wichtige Bordinstrument. Doch der Betrieb ist an eine Lizenz gebunden, um den sicheren Umgang nachweisen zu können und Funkgespräche in deutscher wie englischer Sprache verständlich und standardisiert abwickeln zu können.

Ist auf einer Yacht eine Funkanlage vorhanden, so haben, Eigner wie Charterkunden, im Besitz eines Funkbetriebszeugnisses zu sein. Ein Charterskipper ohne entsprechende Lizenz, der in der kommenden Segelsaison mit einer Yacht ausläuft, begeht somit eine Ordnungswidrigkeit. Zwar besteht bis zum 30. September 2007 eine bußgeldfreie Übergangszeit, doch ist jedem verantwortungsvollen Schiffsführer der Erwerb der entsprechenden Betriebszeugnisse angeraten.

In Düsseldorf und Köln schult die Rheinische Yachtschule an jeweils zwei Wochenenden zum Short Range Certificate [SRC für die küstennahe Fahrt], ab Frühjahr 2007 auch zum Long Range Certificate [für weltweite Fahrt inkl. Satellitenkommunikation].

Der SRC-Herbstlehrgang am 4./5. und 11./12. November beinhaltet die kompletten Schulungsunterlagen, einen interaktiven Lehrgang zur ergänzenden Übung daheim sowie Getränke, Mittagessen und viele Annehmlichkeiten mehr. Informationen dazu im Internet unter www.rheinyacht.com oder unter 02102 / 89 25 880. Die Anmeldefrist endet am 20. Oktober, der Lehrgang ist auf 10 Teilnehmer begrenzt und kostet 380 EUR.

Rheinische Yachtschule
Zum Blauen See 27
40878 Ratingen
Telefon 02102 / 89 25 80
www.rheinyacht.com

Rheinische Yachtschule

Ein Team aus Segellehrern, Prüfern des Deutschen Segler-Verbands, einer Psychologin und einem Notfallmediziner setzt sich professionell mit dem Thema Segelausbildung auseinander: der sichere und verantwortungsvolle Umgang mit seegehenden Yachten wurde erklärtes Ziel aller RYS-Lehrgänge und Trainings.

Ebenso traditionelle Seemannschaft, die ohne den Staub überkommener Riten an Bord gelebt wird. Gesegelt werden soll überall auf den Meeren, Training und Ausbildung jedoch vor der Haustür beginnen. Schließlich leben laut einer Studie des Bundesverbands der Wassersportwirtschaft die meisten Segler in Deutschland zwischen Rhein und Weser.

Um eine möglichst entspannte und konzentrierte Atmosphäre während der Theorieausbildung zu erreichen, wurden die Linder-Hotels in Düsseldorf und Köln gewählt. Je nach Lehrgang kümmern sich Küche und Service um das leibliche Wohl der Teilnehmer: ob mit zweitem Frühstück, Lunch oder kulinarischen Petitessen vor den Abendlehrgängen. Auf Wunsch werden auch die Tageseinkäufe erledigt. Das Unterrichtsmaterial, von der Seekarte bis hin zu Lehrbuch und Fragenkatalog, gehört ebenso selbstverständlich dazu.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Erste praktische Schritte sowie alle Trainings finden ausschließlich auf Segelyachten zwischen 30 und 48 Fuß statt. Möglichst realitätsnah wird beispielsweise darauf verzichtet, ein Mensch-über-Bord-Manöver mit einem Bootsfender zu üben, oder Bootsmanöver in 20minütigen Hafenrunden zu schulen. "Bei uns springt ein zweiter Trainer mit einer Rettungsweste möglichst unbemerkt ins Wasser – so wie es wirklich passieren wird" sagt Markus R. Spiecker, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit an der RYS. "Nur so weicht scheinbare Sicherheit dem Können und wird Respekt vor Wind und Welle erfahren".

Trainingseinheiten zu Yachtführung, Radarfahrten und Hafenmanövern, aber auch zu elektronischer und klassischer Navigation werden ab Frühjahr 2007 auf dem Ijsselmeer angeboten. Seetörns abseits der wohlbekannten Routen wie nach St. Petersburg, Rund Sizilien und als Schwerwettertraining im Englischen Kanal runden das Programm ab.

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