14.10.2006 - 12:23 - Politik, Recht & Gesellschaft

Münchner Kulturpolitik ab 2007 nicht mehr in bayerischer Hand

Pressemitteilung von: Bayernpartei München
Stellen Sie sich bitte folgendes vor: Ein Haus soll gebaut werden. Maurer, Kranführer und Architekten sind zur Stelle. Dann soll jedoch der Maurer die Statik des Hauses berechnen, der Architekt die Verantwortung für die Maschinen übernehmen und schließlich die Maurer die Fenster zuschneiden und einsetzen.

Ein Chaos wie auf dieser Baustelle entsteht in der Kulturlandschaft Münchens 2007 hoffentlich nicht, wenn München das Kulturreferat aus den Händen geben muß. Wie der Regionalsender m.tv am 11.10.06 abends berichtete, zieht die Münchner SPD für das Amt des Kulturreferenten ein Parteimitglied aus Bochum, wörtlich "mehr ein Kind des Ruhrpotts, als ein Kind Münchens", Bewerbern aus München vor. Schließlich sei ein Bezug zu München nicht so wesentlich.

Natürlich ist nicht für jedes Amt ein starker Bezug zu München notwendig. Die Aufgaben des Kulturreferenten allerdings setzen ihn geradezu voraus.

Um die Kultur eines Landes oder einer Stadt effizient zu schützen und zu fördern, ist ein enger Bezug zum jeweiligen Ort und seiner Kultur unbedingt Voraussetzung. Denn "nur was ich kenne, kann ich auch schützen und fördern. Das sollte allen bewußt sein und mit ausschlaggebend für die Besetzung der Stelle des Kulturreferenten sein. Unsere bayerische Kultur mit all ihrer Vielfalt muß geschützt werden! Diese Aufgabe dürfen wir uns nicht aus der Hand nehmen lassen. Das gilt vor allem auch für die traditionsreiche Landes- und Kulturhauptstadt München", so die neue stellvertretende Bezirksvorsitzende der Bayernpartei München, Sri Fackler.


Bayernpartei
Bezirksverband München
Untere Weidenstr. 14
81543 München
Tel: 089/6518051
www.bpmuenchen.de

Thomas Christian Hummel
Bezirksvorsitzender


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Die Bayernpartei ist die politische Organisation der fränkischen, schwäbischen, altbairischen und freiheitlich denkenden Bürger im Freistaat. Sie wendet sich gegen den Berliner und Brüsseler Zentralismus und gegen eine Globalisierung, die die historisch gewachsenen Regionen als Heimat der Menschen außer Acht läßt. Nach dem Leitbild der Subsidiarität sollen alle Entscheidungen auf der kleinstmöglichen Ebene fallen - dies kann der Freistaat sein, aber auch die Bezirke, Landkreise, Gemeinden und schließlich der Bürger selbst. Auf mittel- oder langfristige Sicht soll sich Bayern von der Bundesrepublik Deutschland lösen und somit souverän innerhalb eines Europas der Regionen stehen.

Die Bayernpartei München ist einer der acht Bezirksverbände der Bayernpartei. Er gliedert sich derzeit in vier Kreisverbände.

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