04.10.2006 - 18:31 - Gesundheit & Medizin
Grippe - Jetzt impfen lassen - Impfmüdigkeit nimmt weiter zu
Pressemitteilung von: MEDIZIN ASPEKTE
Vor einigen Wochen erlebte das Rheinland die größte Masern-Epidemie seit Einführung der Meldepflicht in Deutschland vor fünf Jahren. Über 230 Menschen mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Mindestens fünf davon erkrankten an einer durch Masernviren ausgelösten Gehirnentzündung. Grund für die Ausbreitung der gefährlichen Infektionskrankheit war mangelnder Impfschutz. Die Apotheker in Nordrhein warnen daher vor einer weiter zunehmenden Impfmüdigkeit. Martin Katzenbach, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein: "Viele Menschen unterschätzen die Gefahr von Infektionskrankheiten und lassen sich nicht dagegen impfen. Ein aktuelles Beispiel ist die Grippe-Impfung. Gerade jetzt, im September oder Oktober, wenn der aktuelle Impfstoff produziert ist, wäre der beste Zeitpunkt zu einer Grippeschutz-Impfung." Stattdessen verunsichern Impfgegner die Menschen mit falschen Darstellungen über vermeintliche Nebenwirkungen von Impfstoffen. Die Folge: Zahlreiche Erwachsene verzichten auf Nachimpfungen, viele Kinder werden nicht mehr ausreichend geimpft.
"Eine besorgniserregende Entwicklung", so Katzenbach, "denn nur durch ein breit angelegtes Impfprogramm konnten gefährliche Krankheiten wie Diphtherie oder Tuberkulose in Westeuropa, die Pockenkrankheit weltweit, gänzlich ausgerottet werden." Nimmt die Impfmüdigkeit in der Bevölkerung weiter zu, können sich solche Krankheiten schnell wieder ausbreiten. Da in Deutschland keine Impfpflicht besteht, kann jeder selbst entscheiden, ob er sich oder sein Kind impfen lässt. Doch nur wenn möglichst viele Menschen geimpft sind, können gefährliche Krankheiten wirklich ausgerottet werden. "Orientierung für notwendige Impfungen bieten die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO)", informiert Apotheker Katzenbach. Diese werden jährlich aktualisiert. Für Kinder empfiehlt die STIKO inzwischen zu den bislang üblichen Impfungen zusätzlich noch Impfungen gegen Pneumokokken (Bakterien, die Lungenentzündung verursachen können), Meningokokken (Erreger der Hirnhautentzündung) und Windpocken. Erwachsene sollten sich außerdem gegen Grippe und ebenfalls gegen Pneumokokken impfen lassen. Für Senioren ist die Grippe-Impfung besonders empfehlenswert, da ihr Immunsystem oftmals sehr anfällig reagiert.
Zusätzliche Informationen zu diesem Thema finden Sie im eJournal MEDIZIN ASPEKTE unter der URL
www.medizin-aspekte.de/06/10/aktuelles/vogelgrippe_impfun...
Weitere Berichte aus der Welt der Gesundheit und Medizin bietet die aktuelle Ausgabe des eMagazins MEDIZIN ASPEKTE, das kostenlos unter www.medizin-aspekte.de zu erreichen ist.
Dr. J. Wolff
Redaktion MEDIZIN ASPEKTE
Tel.: 06241 - 9 55 421
www.medizin-aspekte.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Der Erfolgskurs des eMagazins MEDIZIN ASPEKTE ist ungebrochen. Das Journal verzeichnet seit Jahren stetigen Leserzuwachs. In 2006 überschritten die Zugriffszahlen erstmalig einen Monatswert von 5 Mio. Kontakten. Die Geschäftsführerin des Verlags MCP Wolff, Martina Wolff (42): "Dieser Meilenstein ist zugleich unser bisheriger Höchstwert, der einer Verdoppelung des Vorjahreswerts entspricht. Wir führen den Erfolg vor allem auf die Kontinuität in der Ansprache unserer Leser zurück." Dabei übernimmt die Auswahl der Themen für die Leserschaft aus Patienten und Angehörigen eine Schlüsselfunktion.
MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes eMagazin zu Themen der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitspflege, mit aktuellen Infos und praktischen Ratschlägen zu Krankheiten und Gesundheitsbeschwerden. Im 'Webadressbuch für Deutschland 2007' wird der Titel in der Rubrik 'Gesundheit/Zeitungen & Zeitschriften' zu den TOP 5 gezählt. Das eJournal wendet sich an alle Gesundheitsbewußten sowie im geschlossenen Bereich an medizinische Fachkreise. Die Nutzung der aktuellen sowie aller bisher erschienenen Ausgaben mit über 5.500 Artikel unter www.medizin-aspekte.de ist kostenlos.
"Eine besorgniserregende Entwicklung", so Katzenbach, "denn nur durch ein breit angelegtes Impfprogramm konnten gefährliche Krankheiten wie Diphtherie oder Tuberkulose in Westeuropa, die Pockenkrankheit weltweit, gänzlich ausgerottet werden." Nimmt die Impfmüdigkeit in der Bevölkerung weiter zu, können sich solche Krankheiten schnell wieder ausbreiten. Da in Deutschland keine Impfpflicht besteht, kann jeder selbst entscheiden, ob er sich oder sein Kind impfen lässt. Doch nur wenn möglichst viele Menschen geimpft sind, können gefährliche Krankheiten wirklich ausgerottet werden. "Orientierung für notwendige Impfungen bieten die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO)", informiert Apotheker Katzenbach. Diese werden jährlich aktualisiert. Für Kinder empfiehlt die STIKO inzwischen zu den bislang üblichen Impfungen zusätzlich noch Impfungen gegen Pneumokokken (Bakterien, die Lungenentzündung verursachen können), Meningokokken (Erreger der Hirnhautentzündung) und Windpocken. Erwachsene sollten sich außerdem gegen Grippe und ebenfalls gegen Pneumokokken impfen lassen. Für Senioren ist die Grippe-Impfung besonders empfehlenswert, da ihr Immunsystem oftmals sehr anfällig reagiert.
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