02.10.2006 - 15:08 - Energie & Umwelt
Welttierschutztag - mehr Schutz für Wildtiere gefordert
Pressemitteilung von: animal public
Düsseldorf - Anlässlich des Welttierschutztages, am 4. Oktober, fordert der deutsche Tierschutzverein animal public e.V. einen besseren Schutz von Wildtieren. Hunderttausende Wildtiere werden in Deutschland in Zoos, Zirkussen und Privathand gefangen gehalten.
Anders als domestizierte Tiere, wie Hund und Katze, haben Wildtiere keinen entwicklungsgeschichtlichen Anpassungsprozess an ein Leben in der Nähe des Menschen durchlaufen. Eine wirklich artgerechte Haltung dieser Tiere in Gefangenschaft ist daher nicht möglich. Trotzdem befinden sich Hunderttausende Wildtiere in Deutschland im Besitz von Zoos, Zirkussen und zunehmend auch von Privatpersonen. Das bereitet Tierschützern Sorge.
Laura Zimprich, Sprecherin des Vereins animal public e.V.: 'Die Zahl der Tierschutzfälle, bei denen Wildtiere betroffen sind, nimmt stetig zu. Darunter Exoten, wie Würgeschlangen, Affen oder Kaimane.'
Wie die Tierschützer berichten, werden die Tiere von oftmals vollkommen unerfahrenen Laien in Tierhandlungen, auf Tierbörsen oder per Kleinanzeige gekauft. Fehlernährung, schwere Verletzungen oder sogar tödliche Haltungsfehler sind die Folge.
Aber auch für Menschen ist der Exoten-Boom in heimischen Wohnzimmern gefährlich. So wurde in Heinsberg Anfang September ein fünfjähriges Mädchen auf offener Strasse von einem Geparden angefallen und verletzt. Das Tier war aus dem Garten eines Hobbyhalters entwichen. Der Tierschutzverein animal public fordert strengere Gesetze. 'Es kann nicht angehen, dass jedermann ein exotisches Wildtier halten darf', so Laura Zimprich von animal public, 'wir fordern ein gesetzliches Verbot der privaten Wildtierhaltung. Nur so können Wildtiere vor nicht artgerechter Haltung effektiv geschützt werden.'
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
animal public e.V.
Postfach 11 01 21
40501 Düsseldorf
Tel:0211-56 949 730
www.animal-public.de
animal public e.V. ist ein gemeinnütziger Tier- und Artenschutzverein der sich für die Rechte von Wildtieren in Freiheit und Gefangenschaft einsetzt.
Anders als domestizierte Tiere, wie Hund und Katze, haben Wildtiere keinen entwicklungsgeschichtlichen Anpassungsprozess an ein Leben in der Nähe des Menschen durchlaufen. Eine wirklich artgerechte Haltung dieser Tiere in Gefangenschaft ist daher nicht möglich. Trotzdem befinden sich Hunderttausende Wildtiere in Deutschland im Besitz von Zoos, Zirkussen und zunehmend auch von Privatpersonen. Das bereitet Tierschützern Sorge.
Laura Zimprich, Sprecherin des Vereins animal public e.V.: 'Die Zahl der Tierschutzfälle, bei denen Wildtiere betroffen sind, nimmt stetig zu. Darunter Exoten, wie Würgeschlangen, Affen oder Kaimane.'
Aber auch für Menschen ist der Exoten-Boom in heimischen Wohnzimmern gefährlich. So wurde in Heinsberg Anfang September ein fünfjähriges Mädchen auf offener Strasse von einem Geparden angefallen und verletzt. Das Tier war aus dem Garten eines Hobbyhalters entwichen. Der Tierschutzverein animal public fordert strengere Gesetze. 'Es kann nicht angehen, dass jedermann ein exotisches Wildtier halten darf', so Laura Zimprich von animal public, 'wir fordern ein gesetzliches Verbot der privaten Wildtierhaltung. Nur so können Wildtiere vor nicht artgerechter Haltung effektiv geschützt werden.'
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
animal public e.V.
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40501 Düsseldorf
Tel:0211-56 949 730
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