29.04.2004 - 11:31 - Politik, Recht & Gesellschaft
Mehr Wachstum und Wettbewerb in der Telekommunikation - Besorgniserregende Bilanz des RegTP-Berichte
Pressemitteilung von: CDU/CSU-Fraktion
Zum Jahresbericht 2002 der Regulierungsbehörde erklärt die Internet-Beauftragte und Berichterstatterin für Telekommunikation, Dr. Martina Krogmann MdB:
Der Jahresbericht 2002 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zieht für die Zukunftsbranche Telekommunikation eine besorgniserregende Bilanz: Ende 2002 arbeiteten rund 230.000 Menschen in der Telekommunikationsbranche - das sind 5 % weniger als im Vorjahr. Bei Konkurrenzunternehmen der Deutschen Telekom sind damit 12.000 Jobs wegfallen, das ist jeder 5. Arbeitsplatz. Die Umsätze der Branche stiegen laut Regulierer um 3 % auf 61 Mrd. Euro - das ist aber der geringste Zuwachs seit Marktöffnung. Völlig unzureichend ist nach wie vor die Wettbewerbsentwicklung im Festnetz. Nur 4,4 % aller Telefonanschlüsse entfallen auf die Wettbewerber. Im Bereich der DSL-Anschlüsse hat die Telekom einen Marktanteil von 94 %, der Anteil der Wettbewerber liegt bei diesen schnellen Internetanschlüssen nur bei 6 %. Nach fünf Jahren Liberalisierung sind diese Zahlen alles andere als zufriedenstellend.
Um so wichtiger ist für die gesamte Branche die anstehende Novellierung des Telekommunikationsgesetzes. Die TKG-Novelle muss ein eindeutiges Zeichen für einen nachhaltigen, funktionsfähigen Wettbewerb setzen. Der Markt kann nur wachsen und wieder zum Innovationsmotor für die gesamte Volkswirtschaft werden, wenn ein gesunder Wettbewerb herrscht. Nur dann bekommen wir eine win-win-Situation für alle: für die Deutsche Telekom, für die Wettbewerber, für die Verbraucher - und für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen BundestagPlatz der Republik 1, 11011 Berlinmailto:
mit www.cducsu.de
Der Jahresbericht 2002 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zieht für die Zukunftsbranche Telekommunikation eine besorgniserregende Bilanz: Ende 2002 arbeiteten rund 230.000 Menschen in der Telekommunikationsbranche - das sind 5 % weniger als im Vorjahr. Bei Konkurrenzunternehmen der Deutschen Telekom sind damit 12.000 Jobs wegfallen, das ist jeder 5. Arbeitsplatz. Die Umsätze der Branche stiegen laut Regulierer um 3 % auf 61 Mrd. Euro - das ist aber der geringste Zuwachs seit Marktöffnung. Völlig unzureichend ist nach wie vor die Wettbewerbsentwicklung im Festnetz. Nur 4,4 % aller Telefonanschlüsse entfallen auf die Wettbewerber. Im Bereich der DSL-Anschlüsse hat die Telekom einen Marktanteil von 94 %, der Anteil der Wettbewerber liegt bei diesen schnellen Internetanschlüssen nur bei 6 %. Nach fünf Jahren Liberalisierung sind diese Zahlen alles andere als zufriedenstellend.
Um so wichtiger ist für die gesamte Branche die anstehende Novellierung des Telekommunikationsgesetzes. Die TKG-Novelle muss ein eindeutiges Zeichen für einen nachhaltigen, funktionsfähigen Wettbewerb setzen. Der Markt kann nur wachsen und wieder zum Innovationsmotor für die gesamte Volkswirtschaft werden, wenn ein gesunder Wettbewerb herrscht. Nur dann bekommen wir eine win-win-Situation für alle: für die Deutsche Telekom, für die Wettbewerber, für die Verbraucher - und für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland.
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