(openPR) Platz 1: Nickelsulfat
Nickel ist in vielen Gegenständen des täglichen Lebens zu finden: Münzgeld, Modeschmuck, Brillengestellen, Gürtelschnallen oder den Nieten an Jeans. Hier hilft als Vorsichtsmaßnahme nur das Verbannen des "Übeltäters".
Einige Allergiker reagieren sogar auf Speisen, die Nickel enthalten. Dazu zählen Kakao, Schokolade, Hülsenfrüchte und schwarzer Tee. Auch bei der Verarbeitung von Lebensmitteln kann Nickel abgegeben werden: durch Abrieb von Geräten bei der Herstellung von Fertiggerichten, durch Metallkochtöpfe oder beschädigte Blechkonserven.
Abhilfe kann hier schaffen: Küchenmesser aus rostfreiem Stahl und Essbestecke aus Plastik oder auch Silber benutzen. Das Kochgeschirr sollte emailliert sein oder aus Glas bestehen. Fertiggerichte und Essen aus Konservendosen sollten weitestgehend gemieden werden.
Platz 2: Duftstoff-Mix
Auf Platz zwei der Liste steht ein aus acht Substanzen bestehender Duftstoff-Mix, der unter anderem Isoeugenol und Eichenmoos enthält. Den Mix findet man in allen Bereichen des täglichen Lebens: in Kosmetika, medizinischen Zubereitungen, in Reinigungsmitteln, Waschmitteln und Weichspülern, in Lebensmitteln und in technischen Flüssigkeiten (Kühlschmierstoffe).
Wer allergisch auf den Duftstoff-Mix reagiert, sollte die beschriebenen Inhaltsstoffe auf den Verpackungen genau studieren. Denn seit März 2005 sind EU-Hersteller von Kosmetika verpflichtet, die 26 wichtigsten potenziellen Allergene zu deklarieren. In der Inhaltsangabe erkennt man den Duftstoff-Mix unter der Bezeichnung "Parfum".
Platz 3: Perubalsam
Perubalsam (Indianischer Wundbalsam) kommt in den tropischen Zonen Mittelamerikas vor. Seinen Namen bekam er, weil der weltweite Handel des Balsams über Peru abgewickelt wurde. Der Baum selbst wächst nicht in Peru.
Perubalsam kommt als Duftstoff in Putzmitteln, als Aromastoff in Lebensmitteln (Schokolade, Kaugummi) und als Ölzusatz in Polituren sowie in einigen Medikamenten (Salben) und Kosmetika (Haarwasser, Rasierwasser, Seifen, Lippenpomadenstift und Zahnpasta) vor. Außerdem soll er Bestandteil der Coca-Cola-Rezeptur sein.
Auch hier gilt für Allergiker: Inhaltsstoffe genau durchlesen und Alternativen finden. Im Lebensmittelbereich wird Perubalsam mit dem Namen "Aroma" gekennzeichnet. Bei Pflegeprodukten erkennt man das Allergen an seinem lateinischen Namen (Balsamum Peruvianum) oder über die Bezeichnungen "Myroxylon Pereirae". Bei Medikamenten befragen Sie am besten Ihren Apotheker.
Die Plätze 4 bis 10 finden Sie unter www.RatgeberGesundheit.de
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