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Influenza – Schutzimpfung als präventive Maßnahme! Denken Sie an Ihren Alterspatienten

27.09.2006 • 09:56 Uhr • Gesundheit & Medizin

(openPR) Denken Sie an den Impfschutz für die Alterspatienten - auch in den stationären Pflegeeinrichtungen.

„Zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen gehört die Schutzimpfung gegen Influenza, die jährlich, vorzugsweise in den Monaten Oktober und November, durchgeführt werden sollte. Im Falle einer drohenden Grippewelle ist eine Impfung aber auch noch später möglich und sinnvoll. Die Impflinge sollten dann aber darauf hingewiesen werden, dass die volle Ausbildung eines Impfschutzes etwa 2 Wochen benötigt. Sonst gesunde Menschen sind durch die Impfung – bei guter Übereinstimmung der Impfstämme mit den zirkulierenden Stämmen – zu bis zu 90% vor Erkrankung durch Influenza geschützt. In der älteren Bevölkerung ist die Schutzrate vor Erkrankung aber deutlich geringer. Dennoch ist die Impfung gerade in dieser Altersgruppe besonders wichtig, da die Impfung vor allem bei Älteren wesentlich dazu beitragen kann, Komplikationen, Hospitalisierungen und Todesfälle durch Influenza zu reduzieren.“ (Quelle: RKI)



Zu den Zielgruppen der Impfung gehören u.a. laut Empfehlungen der STIKO
- Personen über 60 Jahre
- sowie Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
- Personen mit erhöhter Gefährdung, z.B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können

>>> mehr Informationen finden Sie unter:
http://www.rki.de/cln_011/nn_387378/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber__Mbl__Influenza.html

„Für den Winter 2006/2007 werden wie im Vorjahr rund 22 Millionen Dosen Impfstoff zur Verfügung stehen. Die Impfstoffdosen werden aufgrund von Verzögerungen bei der Herstellung dieses Jahr erst ab Oktober verfügbar sein. Oktober und November werden seit Jahren vom Robert Koch-Institut und vom Paul-Ehrlich-Institut als ideale „Impfmonate“ empfohlen. „Geimpft werden sollten in diesen beiden Monaten vorrangig ältere Menschen, chronisch Kranke jeden Alters und medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege“, betont Reinhard Kurth, Präsident des RKI.“
>>> Quelle: Gemeinsame Presserklärung 08/2006 des RKI und PEI:
http://www.pei.de/cln_043/nn_434828/DE/infos/presse/pm/2006/08.html__nnn=true

Aktuelle Information hierzu:
Nach einer Umfrage des „Behörden-Spiegel“ wollen nur 10 von 16 Bundesländern die vom Robert Koch-Institut (RKI) empfohlene Menge an Grippemitteln für den Fall einer Epidemie lagern. (Quelle: Ärztliche Praxis)
>>> online lesen
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_politik_aktuell_pandemie_1159273958.htm?n=1

Ihr Lutz Barth

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