25.09.2006 - 14:44 - Politik, Recht & Gesellschaft
Ärzte der Welt schenkt der Welt ein Lächeln – zum 5.000sten Mal
Pressemitteilung von: Ärzte der Welt / PR Agentur: excognito
München, 25. September 06: Vom 7. bis zum 21. Oktober reist ein Team der humanitären Organisation Ärzte der Welt nach Kambodscha. Im Rahmen des Projektes Aktion Lächeln (Opération Sourire) operieren die Ärzte das 5.000ste Kind, das unter einem durch Fehlbildung oder Verletzungen entstelltem Gesicht leidet – und geben ihm so eine Perspektive und seine Lebensfreude wieder.
In keinem anderen Teil der Welt treten Lippen-Kiefer-Gaumenspalten so häufig auf wie in Kambodscha. Für die betroffenen Kinder bedeutet dies neben den physischen Leiden auch soziale Isolation, da ihre Familien sie oftmals verstecken oder sogar verstoßen. „Allgemeine Armut sowie der Mangel an qualifiziertem Personal sind die Gründe, weshalb die Kinder nicht behandelt werden. Dabei kann bereits eine einzige Operation ihr Leben vollkommen verändern“, so die für die Koordination in Kambodscha zuständige Zahnärztin Dr. Hilke Schneider. Gemeinsam mit fünf weiteren Experten fährt sie Anfang Oktober nach Kampong Cham und O Rang OV, um dort Menschen ehrenamtlich zu helfen. Zu den Teammitgliedern zählen weiterhin die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgin Dr. Dr. Katja Schwenzer-Zimmerer, der Neurochirurg Dr. Stephan Zimmerer, der Anästhesist Dr. Jean Rapidel, die Krankenschwester Yolande Sandorfi sowie Prof. Dr. Dr. Norbert Schwenzer, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg und Vorstandsmitglied bei Ärzte der Welt.
Langfristig helfen
Mit der Reise im Oktober nehmen deutsche Ärzte bereits zum 15. Mal an der Aktion Lächeln in Kambodscha teil. „Es ist einfach ein schönes Gefühl zu sehen, dass es den Kindern, die man letztes Jahr operiert hat, gut geht und sie wieder lächeln. Das ist der schönste Lohn, den ich mir für meine Arbeit vorstellen kann“, beschreibt Dr. Dr. Katja Schwenzer-Zimmerer ihre Motivation, an dem Projekt teilzunehmen. Neben Lippen-Kiefer-Gaumenspalten behandeln die Ärzte dort auch Verbrennungsfolgen und Meningoencephalozelen. Dabei handelt es sich um Ausstülpungen des Gehirns in das Gesicht. Einen weiteren Teil der Arbeit stellt die Ausbildung von Ärzten und Studierenden vor Ort dar. Langfristig plant Ärzte der Welt, in Phnom Penh ein Zentrum einzurichten, in dem einheimische Fachkräfte Menschen aus ganz Kambodscha versorgen.
Für Fragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt: Sebastian Luig, excognito - Agentur für Public Relations, 030 - 88 71 02 23,
Seit fünf Jahren gehört der deutsche Zweig von Ärzte der Welt e. V. zum internationalen Netzwerk von Médecins du Monde. Médecins du Monde leitet mehr als 90 Gesundheitsprogramme in über 50 Ländern weltweit und hilft Menschen in Krisensituationen wie Krieg, Naturkatastrophen, Epidemien, Armut, Unterernährung und Ausbeutung. Neben Soforthilfe im Notfall engagiert sich Ärzte der Welt für langfristige Entwicklungs- und Aufbauhilfe in strukturschwachen Ländern. Ärzte der Welt versucht Zugang zur gesundheitlichen Versorgung als humanitäres Grundrecht zu verwirklichen. Seit April 2006 darf Ärzte der Welt das DZI-Spenden-Siegel führen. Es dient als Orientierungshilfe angesichts einer wachsenden Zahl Spenden sammelnder Organisationen.
In keinem anderen Teil der Welt treten Lippen-Kiefer-Gaumenspalten so häufig auf wie in Kambodscha. Für die betroffenen Kinder bedeutet dies neben den physischen Leiden auch soziale Isolation, da ihre Familien sie oftmals verstecken oder sogar verstoßen. „Allgemeine Armut sowie der Mangel an qualifiziertem Personal sind die Gründe, weshalb die Kinder nicht behandelt werden. Dabei kann bereits eine einzige Operation ihr Leben vollkommen verändern“, so die für die Koordination in Kambodscha zuständige Zahnärztin Dr. Hilke Schneider. Gemeinsam mit fünf weiteren Experten fährt sie Anfang Oktober nach Kampong Cham und O Rang OV, um dort Menschen ehrenamtlich zu helfen. Zu den Teammitgliedern zählen weiterhin die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgin Dr. Dr. Katja Schwenzer-Zimmerer, der Neurochirurg Dr. Stephan Zimmerer, der Anästhesist Dr. Jean Rapidel, die Krankenschwester Yolande Sandorfi sowie Prof. Dr. Dr. Norbert Schwenzer, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg und Vorstandsmitglied bei Ärzte der Welt.
Langfristig helfen
Mit der Reise im Oktober nehmen deutsche Ärzte bereits zum 15. Mal an der Aktion Lächeln in Kambodscha teil. „Es ist einfach ein schönes Gefühl zu sehen, dass es den Kindern, die man letztes Jahr operiert hat, gut geht und sie wieder lächeln. Das ist der schönste Lohn, den ich mir für meine Arbeit vorstellen kann“, beschreibt Dr. Dr. Katja Schwenzer-Zimmerer ihre Motivation, an dem Projekt teilzunehmen. Neben Lippen-Kiefer-Gaumenspalten behandeln die Ärzte dort auch Verbrennungsfolgen und Meningoencephalozelen. Dabei handelt es sich um Ausstülpungen des Gehirns in das Gesicht. Einen weiteren Teil der Arbeit stellt die Ausbildung von Ärzten und Studierenden vor Ort dar. Langfristig plant Ärzte der Welt, in Phnom Penh ein Zentrum einzurichten, in dem einheimische Fachkräfte Menschen aus ganz Kambodscha versorgen.
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Pressekontakt: Sebastian Luig, excognito - Agentur für Public Relations, 030 - 88 71 02 23,
Seit fünf Jahren gehört der deutsche Zweig von Ärzte der Welt e. V. zum internationalen Netzwerk von Médecins du Monde. Médecins du Monde leitet mehr als 90 Gesundheitsprogramme in über 50 Ländern weltweit und hilft Menschen in Krisensituationen wie Krieg, Naturkatastrophen, Epidemien, Armut, Unterernährung und Ausbeutung. Neben Soforthilfe im Notfall engagiert sich Ärzte der Welt für langfristige Entwicklungs- und Aufbauhilfe in strukturschwachen Ländern. Ärzte der Welt versucht Zugang zur gesundheitlichen Versorgung als humanitäres Grundrecht zu verwirklichen. Seit April 2006 darf Ärzte der Welt das DZI-Spenden-Siegel führen. Es dient als Orientierungshilfe angesichts einer wachsenden Zahl Spenden sammelnder Organisationen.
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