20.09.2006 - 12:04 - Gesundheit & Medizin
Durchsuchung der Polizei endete mit Nachhilfeunterricht in Biotech
Pressemitteilung von: Genekam Biotechnology AG
Duisburg: 19. September 2006. Die GENEKAM Biotechnology AG ist auf DNA-Tests spezialisiert und bietet derzeit ca. 230 „Ready to use PCR Kits“ zum Nachweis von Erregern wie Viren, Bakterien, Pilzen und Mutationen bei Menschen und Tieren an. DNA-Tests haben folgende Merkmale:
1) Man benötigt sehr wenig Probenmaterial, z.B. 10-150µl (d.h. weniger als ein Tröpfchen; 1µl = 1/1000 ml: ein tausendstel), was bedeutet, dass man die Proben per Post aus aller Welt schicken kann.
2) DNA-Tests sind die genaueste Methode zum Nachweis.
3) DNA-Tests sind die umweltschonendste Methode zum Nachweis, weil man nur eine sehr geringe Menge an Materialien braucht (10-20µl).
4) DNA-Tests sind die schnellste Methode. Beim Nachweis von Viren in Zellkulturen z.B., braucht man einige Tage für das Ergebnis, bei einem DNA-Tests nur ein paar Stunden.
Die GENEKAM Biotechnology AG ist nicht nur die einzige Firma der Welt, die ca. 230 „Ready to use PCR Kits“ besitzt, sondern auch die einzige, die 11 DNA-Tests zum Nachweis von Vogelgrippe anbietet (z.B. H5N1, H9, H3N2, H7N7, H1N1). Diese DNA-Tests werden ausschließlich von Fachleuten (Fachärzte und Institute) in vielen Laboren auf der Welt benutzt. Im Jahr 2004 hat die GENEKAM Biotechnology AG noch in fünf Länder exportiert, im Jahr 2005 bereits in 40 Länder und im Jahr 2006 werden es 50-60 werden, wobei es keine unzufriedenen Kunden gibt. Besonders in der Bekämpfung der Vogelgrippe kommen die Kits der GENEKAM Biotechnology AG weltweit erfolgreich zum Einsatz.
Ein Teil dieses Erfolges entstand dadurch, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Lifescience GmbH NRW, sowie die Messe Düsseldorf die GENEKAM Biotechnology AG auf Messen (die diese Institute teilfinanzieren und unterstützen) ins Ausland einlud, wo neue Kunden hinzugewonnen wurden.
Am 14. September 2006 um ca. 10.00 Uhr erhielt die GENEKAM Biotechnology AG Besuch von der Kriminalpolizei. Die Beamten kamen aufgrund einer Anzeige mit einem Beschluss des Amtsgerichtes Duisburg, in dem man der GENEKAM Biotechnology AG vorwarf, Produkte der „In vitro-Diagostik“ ohne CE-Kennung und Zulassung auf den Markt zu bringen. Beamte der Polizei, sowie von Arbeitschutz, Gesundheitsamt, Ordnungsamt und Regierungspräsidium nahmen an der Aktion teil. Anfangs war der Ton der Beamten noch verhältnismäßig hart, jedoch kehrte nach 10-20 Minuten das Gefühl ein, eine vorschnelle Aktion gestartet zu haben.
Keiner von ihnen hatte Ahnung über den PCR-Bereich; so war es nicht möglich, den Personen alles vorzustellen. Deshalb haben wir ihnen durch eine Demonstration erklärt, wie wir arbeiten und durch unsere Arbeit keine Gefahr für andere Leute entsteht. Diese ausführliche Erklärung der Geschäftsleitung machte den Anwesenden klar, dass sie in einer Firma waren, auf die die Anschuldigungen gar nicht zutreffen konnten.
Diese Demonstration wurde von einer Mitarbeiterin durchgeführt. Während des Vorganges wurde eine Spritze benutzt, um zu zeigen, dass wir lediglich 50-100ul Blut von geschlossenen Blutröhrchen brauchen und dadurch kaum Infektionsgefahr entsteht. Einer der Zuständigen des Arbeitsschutzes teilte dieser Mitarbeiterin daraufhin mit, wie gefährlich die Arbeit mit einer Spritze sei. Er übersah dabei, dass es sich bei der Mitarbeiterin um eine promovierte, medizinische Fachkraft mit über zehn Jahren Erfahrung in der Tumorforschung handelte. Daraufhin suchte der Herr vom Arbeitsschutz nach weiteren Angriffsmöglichkeiten:
- Wir benutzen Bunsenbrenner (mit einer Gasflasche von ca. 100g: kleinster Bunsenbrenner) in unserem Labor. Der bereits erwähnte Herr vom Arbeitschutz wies auf die Gefahren hin, die durch solche Gasflaschen drohen. Angeblich könne das ganze Gebäude dadurch explodieren. Offensichtlich vergaß er, dass so kleine Brenner auch daheim zum Kochen verwendet werden.
- Wir haben ca. 2-3 Liter Ethanol im Haus, da man dieses zur Desinfektion und für andere molekularbiologische Vorgänge braucht. Wir wurden darauf hingewiesen, wie gefährlich Ethanol ist. Für diese 2-3 Liter Ethanol benötigen wir einen Stahlschrank.
- Uns wurde unterstellt, dass wir Bakterien kolonieren und vermehren. Alle Mitarbeiter haben bestätigt, dass dies nicht der Fall sei. Wiederum hätte gesehen werden müssen, dass für eine solche Tat gar nicht die entsprechende Technologie vorhanden war.
- Der Mitarbeiter des Arbeitschutzes sah einen Spezialbehälter, indem der einzige Flüssigabfall im Labor gesammelt wird. Daraufhin wurde die bereits erwähnte Doktorin darauf hingewiesen, dass solche Abfälle krebserregend seien. Wieder konnte die Mitarbeiterin darauf hinweisen, dass sie dies bereits wisse, da sie viele Jahre in der Tumorforschung gearbeitet hatte.
- Zum Schluss wurden die Mitarbeiter des Labors gefragt, ob sie sich Gesundheitschecks unterzogen hätten, was sie bejahten.
Der Grund für den Beschluss des Amtsgerichtes war falsch. In dem Beschluss steht, dass „in vitro-Diagnostik“ ohne CE-Zulassung auf den Markt gebracht wird. GENEKAM Biotechnology verkauft wie viele andere Unternehmen „Ready to use-PCR kits“, die „Research use only“ (nur zu Forschungszwecken) sind. Es gibt hunderte Firmen in Deutschland, Europa und der ganzen Welt, die solche „Ready to use-kits“ verkaufen, z.B. Qiagen, Applied Biosystem, Biorad, Promega, Fermentas usw. Außerdem wurde unterstellt, dass wir genetisch hergestellte Kits auf den Markt bringen. Dies ist falsch, da unsere Kits aus Chemikalien und DNA (als positiv Kontrolle) bestehen. Es gibt hunderte Firmen als Zeuge dafür. So etwas ist Gang und Gebe. Aus dem Labor und Büroräumen der Firma nahmen die Behörden lediglich ein paar Ordner mit Unterlagen mit.
Der Beschluss wurde auch dazu benutzt, um die Wohnung des Vorstands zu durchsuchen, wo die Polizei lediglich 24 Ordner mit Fachliteratur, Publikationen über PCR-Technologie und zwei wichtige Ordner mit Fachliteratur über Vogelgrippe fand, die die Firma dringend benötigt, da die geplant ist Ende des Jahres ein Buch zum Thema Vogelgrippe („Bird flu – last call“) auf den Markt zu bringen. Ca. 30 Leute waren an der Aktion beteiligt, wobei den meisten Leute nach ein paar Minuten klar war, dass bei diesem Einsatz etwas nicht stimmte und es ihnen peinlich wurde. Bis auf den Herrn vom Arbeitsschutz, der uns wegen den oben genannten Punkten damit drohte, dass Labor schließen zu lassen. Die Ermittlungen laufen weiter und es wird weiter geprüft.
Alle Zweifel hätte man mit nur zwei Personen, die sich mit PCR-Technologie auskennen, aus der Welt schaffen können. Wie aus diesen Beispielen zu sehen ist, wird die Firma zwar von der einen Seite der Regierung in ihrem Wachstum unterstützt, und von einer anderen Seite bedroht. So etwas nennt man in der Medizin einen Tumor – und einen Tumor behandelt man.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Genekam Biotechnology AG
Damm Str. 31-33
47119 Duisburg
Tel: 0203-555858-31
www.genedna.de
Genekam, spezialisiert auf die Diagnostik mittels DNA-Tests, hat bereits 200 Tests zum Nachweis von Bakterien, Viren, Parasiten, Pilzen und Krankheiten auf den Markt gebracht
1) Man benötigt sehr wenig Probenmaterial, z.B. 10-150µl (d.h. weniger als ein Tröpfchen; 1µl = 1/1000 ml: ein tausendstel), was bedeutet, dass man die Proben per Post aus aller Welt schicken kann.
2) DNA-Tests sind die genaueste Methode zum Nachweis.
3) DNA-Tests sind die umweltschonendste Methode zum Nachweis, weil man nur eine sehr geringe Menge an Materialien braucht (10-20µl).
4) DNA-Tests sind die schnellste Methode. Beim Nachweis von Viren in Zellkulturen z.B., braucht man einige Tage für das Ergebnis, bei einem DNA-Tests nur ein paar Stunden.
Die GENEKAM Biotechnology AG ist nicht nur die einzige Firma der Welt, die ca. 230 „Ready to use PCR Kits“ besitzt, sondern auch die einzige, die 11 DNA-Tests zum Nachweis von Vogelgrippe anbietet (z.B. H5N1, H9, H3N2, H7N7, H1N1). Diese DNA-Tests werden ausschließlich von Fachleuten (Fachärzte und Institute) in vielen Laboren auf der Welt benutzt. Im Jahr 2004 hat die GENEKAM Biotechnology AG noch in fünf Länder exportiert, im Jahr 2005 bereits in 40 Länder und im Jahr 2006 werden es 50-60 werden, wobei es keine unzufriedenen Kunden gibt. Besonders in der Bekämpfung der Vogelgrippe kommen die Kits der GENEKAM Biotechnology AG weltweit erfolgreich zum Einsatz.
Ein Teil dieses Erfolges entstand dadurch, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Lifescience GmbH NRW, sowie die Messe Düsseldorf die GENEKAM Biotechnology AG auf Messen (die diese Institute teilfinanzieren und unterstützen) ins Ausland einlud, wo neue Kunden hinzugewonnen wurden.
Am 14. September 2006 um ca. 10.00 Uhr erhielt die GENEKAM Biotechnology AG Besuch von der Kriminalpolizei. Die Beamten kamen aufgrund einer Anzeige mit einem Beschluss des Amtsgerichtes Duisburg, in dem man der GENEKAM Biotechnology AG vorwarf, Produkte der „In vitro-Diagostik“ ohne CE-Kennung und Zulassung auf den Markt zu bringen. Beamte der Polizei, sowie von Arbeitschutz, Gesundheitsamt, Ordnungsamt und Regierungspräsidium nahmen an der Aktion teil. Anfangs war der Ton der Beamten noch verhältnismäßig hart, jedoch kehrte nach 10-20 Minuten das Gefühl ein, eine vorschnelle Aktion gestartet zu haben.
Keiner von ihnen hatte Ahnung über den PCR-Bereich; so war es nicht möglich, den Personen alles vorzustellen. Deshalb haben wir ihnen durch eine Demonstration erklärt, wie wir arbeiten und durch unsere Arbeit keine Gefahr für andere Leute entsteht. Diese ausführliche Erklärung der Geschäftsleitung machte den Anwesenden klar, dass sie in einer Firma waren, auf die die Anschuldigungen gar nicht zutreffen konnten.
Diese Demonstration wurde von einer Mitarbeiterin durchgeführt. Während des Vorganges wurde eine Spritze benutzt, um zu zeigen, dass wir lediglich 50-100ul Blut von geschlossenen Blutröhrchen brauchen und dadurch kaum Infektionsgefahr entsteht. Einer der Zuständigen des Arbeitsschutzes teilte dieser Mitarbeiterin daraufhin mit, wie gefährlich die Arbeit mit einer Spritze sei. Er übersah dabei, dass es sich bei der Mitarbeiterin um eine promovierte, medizinische Fachkraft mit über zehn Jahren Erfahrung in der Tumorforschung handelte. Daraufhin suchte der Herr vom Arbeitsschutz nach weiteren Angriffsmöglichkeiten:
- Wir benutzen Bunsenbrenner (mit einer Gasflasche von ca. 100g: kleinster Bunsenbrenner) in unserem Labor. Der bereits erwähnte Herr vom Arbeitschutz wies auf die Gefahren hin, die durch solche Gasflaschen drohen. Angeblich könne das ganze Gebäude dadurch explodieren. Offensichtlich vergaß er, dass so kleine Brenner auch daheim zum Kochen verwendet werden.
- Wir haben ca. 2-3 Liter Ethanol im Haus, da man dieses zur Desinfektion und für andere molekularbiologische Vorgänge braucht. Wir wurden darauf hingewiesen, wie gefährlich Ethanol ist. Für diese 2-3 Liter Ethanol benötigen wir einen Stahlschrank.
- Uns wurde unterstellt, dass wir Bakterien kolonieren und vermehren. Alle Mitarbeiter haben bestätigt, dass dies nicht der Fall sei. Wiederum hätte gesehen werden müssen, dass für eine solche Tat gar nicht die entsprechende Technologie vorhanden war.
- Der Mitarbeiter des Arbeitschutzes sah einen Spezialbehälter, indem der einzige Flüssigabfall im Labor gesammelt wird. Daraufhin wurde die bereits erwähnte Doktorin darauf hingewiesen, dass solche Abfälle krebserregend seien. Wieder konnte die Mitarbeiterin darauf hinweisen, dass sie dies bereits wisse, da sie viele Jahre in der Tumorforschung gearbeitet hatte.
- Zum Schluss wurden die Mitarbeiter des Labors gefragt, ob sie sich Gesundheitschecks unterzogen hätten, was sie bejahten.
Der Grund für den Beschluss des Amtsgerichtes war falsch. In dem Beschluss steht, dass „in vitro-Diagnostik“ ohne CE-Zulassung auf den Markt gebracht wird. GENEKAM Biotechnology verkauft wie viele andere Unternehmen „Ready to use-PCR kits“, die „Research use only“ (nur zu Forschungszwecken) sind. Es gibt hunderte Firmen in Deutschland, Europa und der ganzen Welt, die solche „Ready to use-kits“ verkaufen, z.B. Qiagen, Applied Biosystem, Biorad, Promega, Fermentas usw. Außerdem wurde unterstellt, dass wir genetisch hergestellte Kits auf den Markt bringen. Dies ist falsch, da unsere Kits aus Chemikalien und DNA (als positiv Kontrolle) bestehen. Es gibt hunderte Firmen als Zeuge dafür. So etwas ist Gang und Gebe. Aus dem Labor und Büroräumen der Firma nahmen die Behörden lediglich ein paar Ordner mit Unterlagen mit.
Der Beschluss wurde auch dazu benutzt, um die Wohnung des Vorstands zu durchsuchen, wo die Polizei lediglich 24 Ordner mit Fachliteratur, Publikationen über PCR-Technologie und zwei wichtige Ordner mit Fachliteratur über Vogelgrippe fand, die die Firma dringend benötigt, da die geplant ist Ende des Jahres ein Buch zum Thema Vogelgrippe („Bird flu – last call“) auf den Markt zu bringen. Ca. 30 Leute waren an der Aktion beteiligt, wobei den meisten Leute nach ein paar Minuten klar war, dass bei diesem Einsatz etwas nicht stimmte und es ihnen peinlich wurde. Bis auf den Herrn vom Arbeitsschutz, der uns wegen den oben genannten Punkten damit drohte, dass Labor schließen zu lassen. Die Ermittlungen laufen weiter und es wird weiter geprüft.
Alle Zweifel hätte man mit nur zwei Personen, die sich mit PCR-Technologie auskennen, aus der Welt schaffen können. Wie aus diesen Beispielen zu sehen ist, wird die Firma zwar von der einen Seite der Regierung in ihrem Wachstum unterstützt, und von einer anderen Seite bedroht. So etwas nennt man in der Medizin einen Tumor – und einen Tumor behandelt man.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Genekam Biotechnology AG
Damm Str. 31-33
47119 Duisburg
Tel: 0203-555858-31
www.genedna.de
Genekam, spezialisiert auf die Diagnostik mittels DNA-Tests, hat bereits 200 Tests zum Nachweis von Bakterien, Viren, Parasiten, Pilzen und Krankheiten auf den Markt gebracht
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