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Gehirn- und Emotionscoaching für mehr Lebensqualität und Gesundheit?

(openPR) Darmstadt, 15. September 2006. Wie die aktuelle Entwicklung zeigt, können den psychischen und zivilisatorischen Erkrankungen nicht mit einer kurativen Medizin und (psycho-) therapeutischen Versorgung alleine begegnet werden. Nach dem Konzept der Salutogenese ist das dauerhafte Wohlbefinden, bereits lange vor dem Auftreten von Krankheiten der best möglichste Gesundheitsschutz. Laut Prof. Dr. Franz Decker und Dr. Albert Decker ist Gehirn- und Emotionscoaching ein Schlüssel zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.



Prof. Dr. Franz Decker und Dr. Albert Decker vom mindconcept – Institut bieten seit 1998 einen Bildungsgang zum Gesundheitscoach an. Grundlage der Ausbildung sind die neusten Erkenntnisse der Gehirnforschung und der Neuropädagogik, die von Prof. Dr. Decker und Dr. Albert Decker in die Alltagspraxis übersetzt werden. Dieses Gesundheits- und Mentaltraining bildet das Rückrat eines ziel- und lösungsorientierten Gesundheitscoachings, dass Methoden aus dem Mentaltraining, Meditations- und Entspannungstechniken, Bewegungsübungen, Rhetorik usw. zu optimalen, gehirn- und emotionsgerechten (Um-)Lernprozess verbindet.

Gesund zu bleiben wird immer wichtiger, gleichzeitig aber zunehmend schwieriger.
Der emotionale Druck auf den Einzelnen nimmt ständig zu. Wir werden heute im Alltag oft getrieben, gestresst, ausgelaugt. Das Leben, Arbeit, Arbeitslosigkeit, Freizeit, Moden, Ansprüche zerren an uns. Doch wo bleibe ich in diesem kraftraubenden Alltag? Oft reichen die Kräfte nicht mehr, sind wir ausgebrannt, zerstreut, zerrissen. Selbstbestimmung, Klärung, Konzentration auf neue Lebens-Ziele und Prioritäten sind notwendig.

Diese Trends werden durch die Krankenstatistik und Untersuchungen untermauert. Der Gesundheitsreport der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) weist im Jahre 2004 einen Anteil der psychischen Erkrankungen von 9,8 % am Gesamtkrankenstand auf. Im Vergleich zu 1997 ist dies eine Verdoppelung der psychisch bedingten Fehltage. In einer jüngst von der AOK veröffentlichten Befragung von 30000 Arbeitnehmern klagte jeder Dritte über typische Stresssymptome. Wie der Freiburger Professor Joachim Bauer berichtet, zeigen bereits knapp die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland chronische psychosomatische Gesundheitsstörungen.

Gedanken und Vorstellungen als Fitmacher?
Die Zusammenhänge zwischen Gedanken und der körperlichen Ebene werden langsam klarer. Der Gehirn- und Emotionsforscher Antonio Damasio beschreibt z.B. ein Modell, das die Verbindung vom Stoffwechsel, Immunsystem, Motiven bis hin zu Gefühlen und Gedanken. Kurz gesagt – Gedanken beeinflussen den Körper und der Körper beeinflusst die Gedanken.

Weitere Untersuchungen weisen darauf hin, dass bestimmte dauerhafte emotionale Zustände mit bestimmten Krankheitsbildern in Verbindung stehen. Zu diesen Zuständen zählen u.a. Zorn, Feindseligkeit, Wut, Traurigkeit, Selbstmitleid, Schuldgefühle und Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Aufgeregtheit, Nervosität, Angst usw. Der bekannte Emotionsforscher Daniel Goleman sagt hierzu, dass „quälende Gefühle krank machen, wohltuende Gefühle die Gesundheit fördern“. Der Hirnforscher Damasio resümiert: „Die Neurobiologie der Emotionen und Gefühle lässt keinen Zweifel daran, dass die Freude und ihre Spielarten der Traurigkeit und verwandten Affekten vorzuziehen ist und sich für Gesundheit und kreative Entfaltung unseres Wesens als zuträglich erweist.“

Hier ist natürlich nicht von einem bedingungslosen Positiv-Denker die Rede – „alles ist toll, alles ist groovy“. Man sollte zwischen normalen, sogar hilfreichen Belastungen und Dauerbelastungen unterscheiden. So ist der Sprung von einer Brücke - am Seil versteht sich – u.a. ein Training für das Immunsystem. Hingegen wäre das Dauerspringen eine große Belastung – so wie z.B. dauerhafter Bluthochdruck. Somit ist auch der Unterschied zwischen einem oberflächlichen Positiv-Denker und jemandem der die Freude, Zuversicht, Hoffnung als Schutz vor der Überbelastung kultiviert klar. Viele Kulturen und Religionen nutzen solche Methoden und entsprechenden Rituale.

Wie ein kürzlich durchgeführter Versuch zeigte, empfinden normale Menschen, die in den Methoden der Meditation unterwiesen worden waren, ihr Leben positiver. Sie gaben an, weniger Ängste zu haben. Dieser Effekt führte zu Veränderungen im Gehirn – und das durch ein achtwöchiges Training, ca. 3 Stunden pro Tag. Das bedeutet, dass man durch bestimmte mentale Übungen das eigene Gehirn verändert kann. Werden die richtigen Übungen gewählt, kann man seinen inneren Zustand, seine eigenen Gefühle bewusst zum Positiven beeinflussen und das Gefühl der Angst reduzieren. D.h., ich kann mir selber Energie verschaffen.

Mit sich selbst „intelligenter“ umgehen
Solche und ähnliche Methoden des Lernens und der Veränderung verhelfen einem Menschen, die eigenen Gedanken und Emotionen in einem bestimmten Rahmen zu regulieren – mit den eigenen Emotionen „intelligent“ umzugehen. Will jemand z.B. aus einer Krise aussteigen, kann somit ein erster Energieschub helfen, wieder Hoffnung zu schöpfen.


Äußere Ordnung und innere Balance
Gelingt es, die negativen Einflüsse aus dem Umfeld zu identifizieren, erfolgt ein weiterer Schritt zur dauerhaften Balance. Entweder durch die Ordnung des Umfeldes und/oder der Neutralisierung der negativen somatischen Marker, d.h. der negativen inneren emotionalen Zustände, die durch das Umfeld in einem Menschen ausgelöst worden sind. Diese somatischen Marker begleiten uns dabei in jedem Moment und färben unser Denken und Handeln positiv oder negativ ein. Man kann sich das wie das Rotwerden in einer peinlichen Situation vorstellen – nur dass die somatischen Marker nicht immer in unser Bewusstsein treten.

Will jemand nun in seinem Leben etwas dauerhaft ändern, kann er neben der Ordnung des Umfeldes einen emotionalen Lernprozess einleiten. Z.B. verspürt ein Vertriebsmitarbeiter die Verkaufsvorgaben des Chefs als Druck und Belastung, ist es möglich, diesen Druck abzuschwächen - sich die Vorgaben nicht mehr so zu Herzen zu nehmen. An der Leistung bzw. an der Situation ändert sich in diesem ersten Schritt nichts. Eine reine Ordnungsmaßnahme hingegen wäre, der Wechsel des Arbeitsplatzes.

Wir haben das Verlernen von negativen Gedanken und Emotionen nie gelernt!
Wie Prof. Dr. Franz Decker betont, sind Emotionale Intelligenz und die Fähigkeit der systematischen Lebensordnung ein Schlüssel zu mehr Lebensglück, zu einer bewussten Lebensweise und auch zu mehr Gesundheit. Wo bzw. wie lernt man denn den „intelligenten“ Umgang mit Gedanken und Emotionen sowie eine systematische Lebensordnung? Die überwiegende Mehrzahl der Schulen und die meisten höheren Ausbildungen beinhalten keine solchen Lehrfächer. Auch in der Lehrerausbildung stehen wir in diesem Bereich erst am Anfang. Einen großen Beitrag leistet hierzu das Transferzentrum für Gehirnforschung und Lernen in Ulm unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer. In weiten Teilen der Geschäftswelt sind gerade im Moment sozial- und emotionalkompetente Chefs Glückssache und nicht Produkt einer systematischen Ausbildung. Und auch die meisten Mitarbeiter bzw. Arbeitslosen haben es nie gelernt, mit den negativen Gedanken und Gefühlen umzugehen.

Für Dr. Albert Decker vom mindconcept-Team ist es wichtig, zwischen den Gesunden und Kranken zu unterscheiden und auch für Gesunde Stärkungsmaßnahmen anzubieten. Ärzte, Therapeuten, Kassen und viele andere Beteiligten verrichten eine sehr gute Arbeit für diejenigen, die eine attestierte psychosomatische oder psychische Störung aufweisen. Aber was ist mit denen, die gerade als junger Mensch in die Mühlen der schwachen Wirtschaft oder den schweren Arbeitsmarkt geraten? Diejenigen, die noch keine psycho-somatischen Anfangsbeschwerden aufweisen? Wie kann man diesen Menschen helfen, Ihre Gesundheit im Sinne einer Salutogenese bzw. Gesundheits- und Lebenspflege aufrecht zu erhalten und zu fördern?


Der Gesundheits-Coach hilft zur Selbsthilfe
Bedarf sieht das mindconcept-Team unter Leitung von Prof. Dr. Franz Decker jedoch in einem auf die Salutogenese ausgerichteten Berufsbild eines ganzheitlichen Gesundheitsberaters. Diese Gesundheits-Coaches müssen in der Lage sein, Menschen individuell und ohne esoterische Färbung zu beraten. Sie beherrschen Methoden des Lernens- und Verlernens von Gedanken und Emotionen und wirken in den unterschiedlichsten Gesellschaftsbereichen und Schichten. Sie üben den Beruf des Seminarleiters und Coaches aus bzw. nutzen die Ausbildung als berufliche Zusatzqualifikation. Die Teilnehmer kennen die Wirkung von Bewegung, Sport, Ernährung, Umweltbelastungen, Gedanken und Emotionen auf gesunde Menschen und sind in der Lage ein individuelles, ganzheitliches Umstellungs-Programm mit dem Klienten zu erarbeiten. Dieses Vorgehen ist ziel- und lösungsorientiert. Die beiden Decker´s sagen, der Umstellungsprozess muss Spaß machen, damit schnell gelernt wird.

Als einen Beispielfall nennt Prof. Dr. Franz Decker:“ Stellen Sie sich vor, Sie kommen mit Ihrem Chef nicht zurecht – was heute ja keine Seltenheit mehr ist. Sie beginnen nach ein paar Monaten mit einem unguten Gefühl zur Arbeit zu gehen. Vielleicht gehen Sie Ihrem Chef aus dem Weg bzw. hoffen, dass er doch die Firma verlässt. Für einen solchen Fall würde ein Gesundheits- und Mentaltrainer mit einem solchen Klienten ein ausführliches Gespräch führen und Übungen für Körper, Geist und Emotionen zusammenstellen, die helfen eine solche Situation zu bewältigen. Der Trainer rät nicht, er begleitet.“ Eine Lösungsprogramm könnte im ersten Schritt aus körperlicher Bewegung und mentalen Übungen für mehr Energie sorgen. Im zweiten Schritt wird versucht bestimmte negative Reaktionen zu verlernen und durch eine neue Lebensordnung wieder in eine körperlich-geistige Balance zu gelangen. Wie ein solches Programm aussieht, ist von Klient zu Klient ganz unterschiedlich. Wenn solche Situationen frühzeitig geklärt werden können, ist ein Ziel oft sehr schnell und durch kleine Schritte zu erreichen. Hier sagt Dr. A. Decker fehlt oft noch das Bewusstsein der Menschen, im Übergang von „normalem zum chronischen Stress“ Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zudem haben viele Angst als „psychisch gestört“ stigmatisiert zu werden. Dabei sind Gesundheits- und Mentalberater auf Gesundheit und gesunde Leistungsfähigkeit ausgerichtet - sie sind so zu sagen Energie- und Lebensberater. Prof. Decker bezeichnet diesen neuen Ansatz als ein vital-mentales Training. Das es sich hierbei nicht um eine reine Gesprächs-Sitzung handelt, betont Prof. Dr. Decker immer wieder. In den Sitzungen eines Gesundheits- und Mentalcoach wechseln sich Entspannungs-, Gesprächsphasen sowie das intensive Arbeiten mit inneren Bildern ab. Eine positive Lernatmosphäre ist genauso wichtig wie der Spaß bei der Umstellungsarbeit.

Prof. Dr. Franz Decker und sein Sohn Dr. Albert Decker sind als Coach, Trainer und Berater tätig und bilden seit 1998 Gesundheits- und Mentaltrainer aus. Prof. Dr. Decker hierzu: „Die Ausbildung zum Gesundheits- und Mentaltrainer „will“ uns helfen, Vitalität, Energie und die Kräfte der Gedanken und Vorstellungen zu mobilisieren, um körperlich, geistig und emotional vital zu leben, uns neu in Form zu bringen bzw. zu halten.“

Die Referenten bilden Menschen mit den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen und Berufen aus. Neben Ärzten, Heilpraktikern, Menschen aus allen Bereichen der Pädagogik, der Pflege, aus Sozial- und Gesundheitsberufen, Mitarbeiter des betrieblichen Gesundheitswesens usw. Viele Teilnehmer nutzen die Ausbildung, um einen Wiedereinstieg oder eine berufliche Umorientierung vorzubereiten. Einige wollen auch einfach nur etwas für sich und Ihre Gesundheit und Lebensgestaltung lernen.
Der Bildungsgang dauert ca. 1 Jahr berufsbegleitend. Das Lernen erfolgt hauptsächlich in fallstudienbasierten Rollenspielen und mit Hilfe von Supervisionen. Die nächsten Kurse beginnen im Februar 2007.

Mindconcept – Institut für Mental- und Zukunftsgestaltung
Prof. Dr. Franz Decker
Dr. Albert Decker
Karl-Erb-Ring 126, 88213 Ravensburg
E-Mail, www.mindconcept.de
Tel. : 0751-94291
E-Mail,
www.mindconcept.de


Weitere Informationen zu den Kursen erhalten Sie unter

Vivacitas
Zentrum für gesunde Lebensführung & Vitalität GmbH
Herr Bernd Volpp
Neckarstraße 12
64283 Darmstadt
Tel.: 06151 17737-111
Fax: 06151 17737-20
E-Mail: E-Mail
Web: www.vivacitas-darmstadt.de

Die Vivacitas Darmstadt
Vivacitas, das Zentrum für gesunde Lebensführung & Vitalität, wurde 2004 gegründet.

Die Vision der Firmengründerin, Claudia Volpp, war es, ihre langjährige Berufserfahrung in der Führung eines Sozialunternehmens zu nutzen, und eine Akademie zu gründen. Diese soll durch unabhängige Beratung, Schulung und fachliche Begleitung zukunftsorientierte Weiterbildung und Qualifizierung im Gesundheits- und Sozialbereich ermöglichen.

Eine breite Palette von Seminaren, Vorträgen und Coachings vermittelt Kompetenzen für alle Tätigkeitsbereiche der ganzheitlichen Gesundheit. Leitgedanke dabei ist es, sich selbst und andere bei der Gesunderhaltung und Steigerung der Vitalität zu unterstützten. Das Angebot richtet sich an Personen aller Berufs- und Altersgruppen, in jeder Lebenssituation.

Mit unseren Referenten (Prof. Dr. Franz Decker und Dr. Albert Decker) haben wir Partner gefunden, die uns auf dem Weg zur Umsetzung unserer Visionen unter­stützen. Unsere Programme sind wissenschaftlich fundiert und begleitet. So wird die Qualität der Referenten und der Angebote garantiert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.vivacitas-darmstadt.de

zu mindconcept
Das Institut & der Ansatz

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