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Ministerin Ziegler übergibt Fördermittelbescheid an Klinikum Ernst von Bergmann

09.06.200612:28 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Ministerin  Ziegler übergibt Fördermittelbescheid an Klinikum Ernst von Bergmann
Ministerin Ziegler übergibt den Fördermittelbescheid für das MRT an Klinikumsgeschäftsführer Kahle
Ministerin Ziegler übergibt den Fördermittelbescheid für das MRT an Klinikumsgeschäftsführer Kahle

(openPR) Am Freitag, 09. Juni 2006 übergab Dagmar Ziegler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg, den Fördermittelbescheid über 1,9 Millionen € für ein zweites MRT-Gerät an die Klinikumsleitung sowie an Chefarzt der Radiologie, Prof. Dr. Hierholzer.



Die Diagnostik von Herz- und Gefäßerkrankungen stellt einen Schwerpunkt der Radiologie und damit auch des Klinikums dar. In weiterhin zunehmendem Maße werden Patienten mit den unterschiedlichsten Erkrankungen an das neu installierte Gefäßzentrum des Klinikums zugewiesen.

Geschäftsführer Wilhelm Kahle erklärt: „Das zweite MRT-Gerät optimiert nicht nur die quantitative, sondern vor allem die qualitative Versorgung im Klinikum.“ Mit dem neuen MRT-Gerät sind Untersuchungen in einer kürzeren Zeit und in einer besseren Qualität erhältlich.

Die mit dem neuen Gerät u.a. durchführbaren Untersuchungen werden im Raum Potsdam bisher so nicht angeboten:
- Die Durchführung von MR-Angiographien: bei dieser Untersuchungsmethode entfällt die Belastung durch Röntgen-Kontrastmittel und die Strahlenexposition – dadurch ist die Untersuchung schonender für die Patienten.

- Die Durchblutungsmessung und die Funktionsbeurteilung der Herzmuskel sind ebenfalls durch die nichtinvasive Kernspintomographie möglich.

- Eine weiter verbesserte präoperative Diagnostik des Gehirns für die Neurochirurgie ist nun möglich. Der Bereich Neurochirurgie der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie hat vor einem halben Jahr seine Arbeit im Klinikum Ernst von Bergmann erfolgreich aufgenommen.

- Bei Tumorpatienten können Ganzkörperuntersuchungen durchgeführt werden.

Technische Daten des Gerätes: Das MRT Gerät der Firma Siemens besitzt einen supraleitenden Magnet der Feldstärke 1,5 Tesla. Die Homogenität des Magnetfeldes ist entscheidend für eine optimale Bildqualität. Das Gerät erreicht dies durch passives und aktives patientenabhängiges „shimmen“(Spulen). Es hat dafür 52 aktive Shimspulen. Diese Spulentechnologie bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Körperregionen gleichzeitig in hoher Qualität abzubilden.
Das Gerät besitzt eine so genannte „SQ Enginge“(max. Amplitude: 45mT/m, min. Anstiegszeit: 200usec 0 auf 40 mT/m, max. Anstiegsrate: 200T/m/s, Tru Fisp min. Meßzeit: 102 ms).

Chefarzt Prof. Dr. Hierholzer führt aus: „Für unsere Patienten ist eine schonende, zuverlässige und schnelle bildgebende Diagnostik erforderlich. Mit unserem zweiten MRT-Gerät können wir diesem Anspruch noch mehr gerecht werden.“

Im Namen seiner Patienten bedankt sich das Klinikum Ernst von Bergmann beim Land Brandenburg und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie für diese Fördermittel zum Erwerb eines zweiten MRT-Gerätes.

TeilnehmerInnen:
Dagmar Ziegler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg
Wilhelm Kahle, Geschäftsführer der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH
Prof. Dr. Hubertus Wenisch, Ärztlicher Direktor der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH
Helga Kuler, Pflegedirektorin der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH
Prof. Dr. Johannes Hierholzer, Chefarzt der Interventionellen und Diagnostischen Radiologie der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH

Eckdaten zum Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH, Potsdam:

Die Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH ist ein allgemeines Krankenhaus der Schwerpunktversorgung, deren Gesellschafterin die Landeshauptstadt Potsdam ist.
Das Klinikum ist mit 1.029 Planbetten Bestandteil des Krankenhausplanes des Landes Brandenburg.
Sie finden bei uns neben den üblichen Instituten und Einrichtungen 18 Betten führende Fachabteilungen, eine interdisziplinäre Notaufnahme, operative und konservative Intensivtherapiestationen, eine Nuklearmedizinische Therapiestation, Tagesklinikplätze der Hämatologie/Onkologie, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, der Klinik für Neurologie sowie weitere Spezialeinrichtungen.
Unser Haus ist mit modernster Technik ausgestattet, insbesondere sind hier Großgeräte wie Linksherzkathetermessplatz, Computertomograph, Linearbeschleuniger, Magnetresonanztomograph und Lithotripter zu nennen.

Weitere Informationen zu unserem Klinikum finden Sie unter: www.klinikumevb.de oder besuchen Sie uns an unserem Gesundheitstag, 26. August 2006, an dem wir Ihnen unser Klinikum vorstellen möchten.
Sie finden uns in Potsdam in der Charlottenstraße 72.

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