(openPR) Frankfurt am Main, 08. Juni 2006. Die Deutsche Gesundheitshilfe ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Früherkennungs- und Vorsorgemaßnahmen hinsichtlich einer möglichen Erkrankung des Dickdarms regelmäßig wahrzunehmen.
Die Spiegelung von Mastdarm und Dickdarm ist eine der häufigsten und wichtigsten Untersuchungen, um etwaige Erkrankungen im unteren Verdauungstrakt zu erkennen. Sie dient auch speziell der Krebsvorsorge.
Mit einem dünnen, biegsamen optischen Instrument lassen sich der Mastdarm (Rektum), der S-förmige Teil des Dickdarms (Sigma) und der restliche Dickdarm (Kolon) sowie in der Regel der Endabschnitt des Dünndarms gründlich besichtigen.
Zusatzinstrumente ermöglichen es dem Arzt, Gewebeproben für eine mikroskopische Untersuchung schmerzlos zu entnehmen. Entdeckt der Arzt während der Spiegelung sog. „Darmpolypen“, so werden diese in der Regel sofort entfernt. Denn Polypen können langfristig entarten und zu dem gefürchteten Darmkrebs führen.
Da der Dickdarmkrebs noch immer zu den häufigsten Krebserkrankungen zählt, ruft die Deutsche Gesundheitshilfe alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, regelmäßig den Darm untersuchen zu lassen. Insbesondere dann, wenn bereits in der Vergangenheit Polypen entdeckt wurden. Wird die Diagnose Darmkrebs rechtzeitig gestellt, kann in einem Großteil aller Fälle eine Heilung erzielt werden.
Viele Menschen haben Angst vor der Darmspiegelung. Dies ist jedoch unbegründet. Die Spiegelung kann zwar in Einzelfällen unangenehm sein - die Vorteile einer frühzeitigen Krebsdiagnose überwiegen aber bei weitem.
Es kann lebenswichtig sein, nicht aus Angst oder Schamgefühl auf die Untersuchung zu verzichten. Der Arzt kann Schmerz- und Beruhigungsmittel verabreichen, so dass die Untersuchung ohne Belastung durchgeführt werden kann.
Wer mehr über die Darmspiegelung wissen möchte, kann auf www.aufklaerungsboegen.de unter dem Suchbegriff „Koloskopie“ den klinischen Patienten-Aufklärungsbogen gegen Schutzgebühr anfordern und sich ausführlich informieren.
Der Aufklärungsbogen „Spiegelung von Mast- und/oder Dickdarm“ beantwortet sämtliche Fragen nach aktuellstem medizinischen Stand - patientengerecht und anschaulich:
Warum soll die Darmspiegelung bei mir durchgeführt werden? Welcher Erfolg und welche Hilfe ist durch den Eingriff zu erwarten? Was passiert bei der Darmspiegelung? Gibt es verschiedene Methoden? Welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglich?
Die Patienten-Aufklärungsbögen werden seit 20 Jahren bundesweit für das Pflicht-Aufklärungsgespräch zwischen Arzt und Patient verwendet. Bisher waren sie jedoch ausschließlich Kliniken vorbehalten. Ab sofort stehen sie nun allen Patientinnen und Patienten zum jederzeitigen Abruf zur Verfügung.
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Das Patienten-Aufklärungssystem:
Mehr als 700 Aufklärungsbögen aus 24 medizinischen Fachgebieten informieren in patientengerechter Sprache und aussagekräftigen bildlichen Darstellungen über sämtliche Operationen und diagnostischen Maßnahmen - egal ob bspw. zu Schilddrüsenoperation, Gelenkspiegelung, Herzkatheter, Fruchtwasserentnahme, Magenspiegelung, Computertomographie oder Allgemeinnarkose. Auch sehr seltene Eingriffe sind zu finden.
Für die Sicherheit und medizinischen Informationen der Aufklärungsdokumente garantiert ein Fachgremium aus 160 namhaften Ärzten und Medizinrechtlern. Das Patienten-Aufklärungssystem existiert seit 20 Jahren, ist bundesweiter Standard und wird jährlich bei nahezu 18 Millionen Eingriffen eingesetzt. Bisher war es aber ausschließlich einer Verwendung durch Kliniken und Ärzte vorbehalten.
Die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. geht nun einen völlig neuen Weg: nach langjähriger und kostenintensiver Vorarbeit kann das Aufklärungssystem jetzt erstmalig auch außerhalb des klinischen Bereiches der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Weitere Informationen finden Sie auf www.aufklaerungsboegen.de










