(openPR) Frankfurt am Main, 08. Juni 2006. Die Parodontose (der korrekte medizinische Begriff lautet übrigens „Parodontitis“) ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates, die zu Zahnfleischrückgang und einem „Lockerwerden“ der Zähne führt. Ursache dieser Erkrankung sind Bakterien, die sich in unserer Mundhöhle befinden und das Zahnfleisch angreifen.
Wird eine Parodontitis nicht ausreichend behandelt, schreitet die Erkrankung immer weiter fort. Das Zahnfleisch bildet sich mehr und mehr zurück, die Zähne werden locker. Am Ende droht der Zahnverlust. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass mehr Menschen Ihre Zähne durch Parodontitis als durch Karies verlieren.
Die Parodontitis ist also eine ernstzunehmende Erkrankung und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es ist besonders wichtig, möglichst frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen. Deshalb sollten Sie bei den ersten Anzeichen - auch wenn diese zunächst harmlos erscheinen - Ihren Zahnarzt aufsuchen.
Zahnfleischbluten, Zahnbelag, Rückgang des Zahnfleisches oder auch Mundgeruch können auf eine beginnende Parodontitis hinweisen.
Wenn alle herkömmlichen Maßnahmen (Beseitigung von weichen Zahnbelägen und Zahnstein sowie intensivere häusliche Mundhygiene) nicht ausgereicht haben, um die bestehende parodontale Entzündung zu beseitigen, sind weitergehende Behandlungsmaßnahmen erforderlich. Die sogenannten „Parodontal-Operationen“ sind nun das Mittel der Wahl, wenn es darum gehen soll, die gefährdeten Zähne längerfristig zu erhalten.
Hierbei werden verschiedene Methoden bzw. Eingriffe unterschieden, die in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden:
Lappenoperation: Ablösung des Zahnfleisches von den betroffenen Zähnen. Die dadurch freigelegten Zahnwurzeln werden gereinigt und geglättet.
Verwendung einer Membran: In bestimmten Fällen ist es möglich, das Stützgewebe eines Zahnes durch Verwendung einer Membran zu regenerieren.
Entfernung von verdicktem Zahnfleisch: Durch Zahnfleischwucherungen entstehen Zahnfleischtaschen, in die sich Speisereste einlagern. Die Folge: das Zahnfleisch entzündet sich. In solchen Fällen werden die Zahnfleischtaschen operativ abgetragen.
Deckung frei liegender Zahnhälse: frei liegende Zahnhälse reagieren empfindlich auf Reize wie Heiss, Kalt, Süß oder Sauer. In solchen Fällen ist es möglich, die Zahnhälse durch Transplantation eines Gewebstückes dauerhaft abzudecken.
Kürettage der Zahnwurzel und der Zahnfleischtasche: Die in den Zahnfleischtaschen befindlichen bakteriellen Ablagerungen werden mit feinen Instrumenten entfernt.
Wer mehr über die verschiedenen Parodontal-Operationen wissen möchte, kann auf www.aufklaerungsboegen.de unter dem Suchbegriff „Parodontal“ den klinischen Patienten-Aufklärungsbogen gegen Schutzgebühr anfordern und sich ausführlich informieren.
Der Aufklärungsbogen „Operative Behandlung bei Erkrankungen am Zahnhalteapparat“ beantwortet sämtliche Fragen nach aktuellstem medizinischen Stand - patientengerecht und anschaulich: Warum soll die Parodontal-Operation bei mir durchgeführt werden? Welcher Erfolg und welche Hilfe ist durch den Eingriff zu erwarten? Was passiert bei der Operation? Gibt es verschiedene Methoden? Auf was muss ich vor und nach dem Eingriff unbedingt achten? Welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglich?
Die Patienten-Aufklärungsbögen werden seit 20 Jahren bundesweit für das Pflicht-Aufklärungsgespräch zwischen Arzt und Patient verwendet. Bisher waren sie jedoch ausschließlich Kliniken vorbehalten. Ab sofort stehen sie nun allen Patientinnen und Patienten zum jederzeitigen Abruf zur Verfügung.
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Das Patienten-Aufklärungssystem:
Mehr als 700 Aufklärungsbögen aus 24 medizinischen Fachgebieten informieren in patientengerechter Sprache und aussagekräftigen bildlichen Darstellungen über sämtliche Operationen und diagnostischen Maßnahmen - egal ob bspw. zu Schilddrüsenoperation, Gelenkspiegelung, Herzkatheter, Fruchtwasserentnahme, Magenspiegelung, Computertomographie oder Allgemeinnarkose. Auch sehr seltene Eingriffe sind zu finden.
Für die Sicherheit und medizinischen Informationen der Aufklärungsdokumente garantiert ein Fachgremium aus 160 namhaften Ärzten und Medizinrechtlern. Das Patienten-Aufklärungssystem existiert seit 20 Jahren, ist bundesweiter Standard und wird jährlich bei nahezu 18 Millionen Eingriffen eingesetzt. Bisher war es aber ausschließlich einer Verwendung durch Kliniken und Ärzte vorbehalten.
Die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. geht nun einen völlig neuen Weg: nach langjähriger und kostenintensiver Vorarbeit kann das Aufklärungssystem jetzt erstmalig auch außerhalb des klinischen Bereiches der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Weitere Informationen finden Sie auf www.aufklaerungsboegen.de












