(openPR) Freetown, Sierra Leone 24.05.06: Über 500 Frauen wurde innerhalb des ersten Jahres mit einer Blasen-Scheiden-Fistel-Operation geholfen. Das Aberdeen Clinic and Fistula Center (ACFC) in Freetown, Sierra Leone und dessen Partner ermöglichen Frauen im westafrikanischen Sierra Leone eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Allein das ist schon Grund genug zu feiern, wie Rene Lako, Direktor von Mercy Ships Sierra Leone, sich ausdrückte.
Dr. Ahmad Tejan Kabbah, Präsident von Sierra Leone, begrüßte vergangenen Dienstag 200 lokale und internationale Gäste bei der nun offiziellen Eröffnung der Aberdeen Klinik, ihrem einjährigen Jubiläum und der Einweihung eines neu fertig gestellten Anbaus. Hier wird die Präventionsarbeit für Mutter und Kind in Aberdeen, einem Stadtteil von Freetown, sichergestellt.
Die Gesundheitsministerin von Sierra Leone, Abator Thomas, äußerte sich im Rahmen eines Treffens mit Mitarbeiterinnen der Klinik: “Wir sind all denen sehr dankbar, die diese Einrichtung zur Verfügung stellen. Wir sind bemüht, diese Verbindung unter allen Partnern zu stärken, so dass die Arbeit mehr an präventivem Charakter bekommt und der Bedarf an notwendigen Operationen zurückgeht. Mercy Ships hat durch seine sensibilisierende Vorarbeit dazu beigetragen, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu fördern.“
Der Schwerpunkt der Aberdeen-Klinik von Mercy Ships liegt in der medizinischen Betreuung von Frauen mit Blasen-Scheiden-Fisteln, die in einem direkten Zusammenhang mit einem Geburtstrauma stehen.
Blasen-Scheiden-Fisteln sind ein vermeidbares Leiden. Ursache ist ein Geburtsstillstand und endet mit einer dauerhaften Inkontinenz der Frau. Schätzungen ergaben, dass mehrere Millionen Frauen in Afrika unter dieser mit Scham und körperlichen Unannehmlichkeiten einhergehenden Krankheit leiden.
Aminata, heute 27 Jahre, empfindet ihre Heilung als ob ihr das Leben zurückgegeben wurde. Mit 17 erlebte Aminata ernsthafte Komplikationen während der Geburt ihres ersten Kindes. Zu der Trauer um den Verlust ihres Babys kam, dass sie jetzt auch noch unkontrolliert Urin verlor. Ihr damaliger Ehemann verließ sie. Aminata lebte zehn Jahre mit einer Familie, die sie mit dem Notwendigsten versorgte. Wegen ihrem penetranten Geruch wurde sie aus jeglichem sozialen Leben verbannt. Nach ihrer Operation in der Aberdeen - Klinik im September 2005 nahm die Gesellschaft Aminata wieder als normale Frau auf und sie heiratete ein zweites Mal. Auch Sie können Frauen, wie Aminata, ein neues Leben ermöglichen. Spenden Sie per Telefon 0900-5354343 (3 Euro pro Anruf) oder über die Raiffeisenbank Singoldtal, Kontonr.: 915440, BLZ 70169413.
Mercy Ships ist die größte internationale Organisation, die mit Krankenhausschiffen hochwertige medizinische Versorgung in Entwicklungsländer bringt und landgestützte Projekte unterhält. Mercy Ships arbeitet nach christlichen Prinzipien.
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