(openPR) Am 19. Mai werden wieder Tausende Ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer Großdemonstration in Berlin erwartet. Der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB), Dr. Udo Wolter, zeigt vollstes Verständnis für seine Kollegen: „Wer viel leistet, möchte angemessen entlohnt werden.“
„Die Ärztinnen und Ärzte haben das bestehende Missverhältnis zwischen Leistung und Bezahlung lange genug in Kauf genommen und haben allen Grund, erneut auf die Straße zu gehen!“, so Wolter weiter.
Er kritisierte weiterhin, dass die Politik das umstrittene Arzneimittelsparpaket trotz der Proteste aus der Ärzteschaft durchgedrückt habe. „Mit diesem Gesetz greift die Politik massiv in die Therapiefreiheit des Arztes ein. Zugleich impliziert es, dass die schlecht bezahlten Ärzte - die wahrlich mit Geld umzugehen wissen - die knappen Mittel verschwenden würden. Dies ist ein Affront gegen die gewissenhaft handelnden Ärzte, der nicht unwidersprochen bleiben darf!“
Angesichts solcher Verunglimpfungen sei es nicht verwunderlich, wenn der medizinische Nachwuchs wegbreche, erklärte der Landesärztekammer-Präsident. „Und jeder wird nachvollziehen können, dass viele Ärzte lieber die Flucht ins Ausland oder in andere Berufszweige ergreifen, als dass sie in Bürokratie ertrinken“, sagte Wolter.
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