(openPR) München im Mai 2006. Gesund altern – früher undenkbar, heute in aller Munde nach dem Motto: alt werden, sich aber nicht so fühlen. Immer mehr Menschen gehen mit hoher Lebensqualität und geistiger Fitness in die Rentnerjahre, die inzwischen als schönste Zeit des Lebens angepriesene Phase. Endlich einfach das tun, wozu Lust besteht, aber natürlich ohne körperliche Beeinträchtigungen. Doch viele leiden unter starken Schmerzen, sind geistig fit, aber durch Krankheiten und Medikamente eingeschränkt. Weit verbreitet unter der so genannten 50+ Generation: Rückenschmerzen. „In unserer Klinik therapieren wir viele ältere Patienten mit Erkrankungen an der Wirbelsäule, manche können aufgrund ihrer Beschwerden kaum noch längere Strecken aufrecht gehen“, beschreibt Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist, die Situation in seiner gleichnamigen Praxisklinik in München. Doch wer frühzeitig die Beine in die Hand nimmt, kleine sportliche Aktivitäten in seinen Alltag einbaut und Rücken und Wirbelsäule regelmäßig bewegt, beugt ganz natürlich Erkrankungen vor und bleibt bis ans Lebensende beweglich.
Sport stärkt Rücken und beugt Erkrankungen vor
Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung: Prävention im Alter hat viel mit Verantwortung für den eigenen Körper zu tun. „Einige benötigen einen Anstoß um ihre Situation zu erkennen, wie beispielsweise einen Bandscheibenvorfall, oder wenn sie vor lauter Schmerzen kaum noch ihren alltäglichen Arbeiten nachgehen können“, erläutert Dr. Schneiderhan. Aufgrund körperlicher Veränderungen wie Stoffwechselreduktion, verminderter Knochendichte, Verschleißerkrankungen von Gelenken, Sehnen und Bändern stehen sportliche Aktivitäten und eine gesunde, ausgewogene Ernährung besonders im Vordergrund der Gesunderhaltung von Senioren. Tägliche Übungen mobilisieren Zellen und stärken nicht nur Rücken und Muskulatur, sondern auch das seelische Wohlbefinden: „Mens sana in corpore sano“ – ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Knochen- und gelenkschonende Tätigkeiten wie Radfahren, Walken, Schwimmen oder rückengerechte Gymnastik aktivieren den Blutkreislauf, stärken Muskulatur und Organismus, lindern Beschwerden und beugen neben Rückenschmerzen auch anderen typischen altersbedingten Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes Typ II vor.
Moderne, schonende Therapien für ein gesundes, beschwerdefreies Leben im Alter
Rückenschmerzen resultieren aus unterschiedlichen Gründen: vernarbtes Gewebe, einseitige Belastungen oder Bandscheibenvorfälle. Bereits jeder dritte 60-Jährige geht nach vorne gebeugt und verspürt Schmerzen beim aufrechten Gehen. Um vielfach gefürchtete offene Operationen zu umgehen, setzt Dr. Schneiderhan je nach Krankheitsfall schonende, minimalinvasive Behandlungen ein, die die Praxisklinik für sämtliche Kassenpatienten auf Krankenschein anbietet, wenn eine stationäre Behandlung medizinisch begründet ist. „Besonders für ältere Patienten bieten diese Methoden Vorteile. Sie ersetzen offene Eingriffe, dauern nur etwa 40 bis 60 Minuten, ermöglichen kurze stationäre Aufenthalte und eine schnelle Rehabilitation“, erklärt Dr. Schneiderhan. Bei Bandscheibenschmerzen, die stark in Arme und Beine ausstrahlen, vermindert bereits ein Wirbelsäulen-Katheter die Beschwerden. Unter örtlicher Betäubung setzen Spezialisten der Praxisklinik Dr. Schneiderhan einen dünnen Katheter und spritzen eine Enzymlösung gezielt an den betroffenen Nerv. Energiereiche Strahlen eines Mikrolasers wirken schmerzlindernd bei Wirbelsäulenerkrankungen und erreichen auch enge und schwer zugängliche Stellen. Nur in schwerwiegenden, ausgeprägten Fällen operieren die Mediziner, aber auch hier setzen sie in den meisten Fällen schonende neurochirurgische Verfahren wie das X-Stop-Verfahren ein. Ein Mini-Implantat aus Titan erweitert den Rückenmarkkanal dauerhaft und sorgt für Entlastung der gequetschten Nerven.
Tipps für den Alltag:
Bereits folgende leichte Bewegungen lindern Beschwerden und stärken:
1.Alle möglichen Wege zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen. Hierbei auf eine aufrechte Körperhaltung achten. Zudem aktiviert frische Luft den Stoffwechsel und stärkt Abwehrfunktionen.
2.Nicht den Fahrstuhl nehmen, sondern Treppen steigen. Es regt das Herz-Kreislaufsystem an und kräftigt die Beinmuskulatur.
3.Nach dem Aufstehen: auf Zehenspitzen stellen, Hände und Körper so weit wie möglich nach oben strecken. Anschließend Oberkörper nach unten fallen lassen und ausatmen.









