(openPR) München im Mai 2006. Volkskrankheit Rückenschmerz: 80 Prozent aller Deutschen leiden zeitweise unter den unangenehmen Schmerzen, jeder Dritte klagt sogar regelmäßig über quälende Kreuz- oder Bandscheibenbeschwerden. Ob Kollege, Verwandter oder Bekannter – kaum jemand existiert, dem noch nie die Bandscheibe schmerzte, der keine Muskelverspannungen kennt und für den Hexenschuss und Ischias nichts weiter als ungewohnte Fremdwörter darstellen. Tägliches Sitzen, unzureichende Bewegung und einseitige Belastungen beeinträchtigen Bandscheiben, Wirbelsäule und Wirbelkörper und rufen die Beschwerden hervor. Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München erklärt: „Fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal unter Rückenschmerzen, jedoch müssen nicht alle, die unter Beschwerden leiden, verzweifeln.“ Auf Grundlage von über tausend Patientendaten entwickelte Dr. Schneiderhan, Präsident der deutschen Wirbelsäulenliga e.V., den großen Rücken-Test. Nach Beantwortung der Fragen gibt der Test spezifische Auskünfte über die Kräftigkeit des eigenen Rückens und darüber, wie intensiv Betroffene sich um ihre Wirbelsäule kümmern müssen – sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Therapie.
Großer Rücken-Test: Wie hoch ist der eigene Risikofaktor
Rückenschmerzen entstehen aus unterschiedlichen Ursachen, ebenso individuell muss auch jeder entweder mehr oder weniger für seinen Rücken tun, um Schmerzen vorzubeugen oder ihnen entgegen zu wirken. Dr. Schneiderhans Rückentest vermittelt Laien, ob sie zu denjenigen gehören, die schnell unter Rückenschmerzen leiden oder zu denen, die von Natur aus eine kräftige Rückenmuskulatur besitzen. Besonders Menschen mit einem hohen Rückenrisiko, die unter regelmäßigen, wiederkehrenden oder chronischen Schmerzen leiden, profitieren von dem Fragebogen. „Der Test funktioniert ganz simpel: Nach der Beantwortung der Fragen einfach die Punkte zusammenzählen und das Ergebnis mit der Auswertung vergleichen“, erläutert Dr. Schneiderhan.
Moderne minimalinvasive Therapiemethoden lindern Beschwerden
Bei Menschen mit bereits starken Rückenbeschwerden oder bei denen sich nach der Beantwortung des Testes ein hohes Rückenrisiko zeigt, vermindern minimalinvasive Behandlungen chronische und akute Schmerzzustände. „Versagen konservative Methoden wie beispielsweise Medikamente, Spritzen oder Krankengymnastik, setzen wir individuell unsere modernen, schonenden Mikroverfahren und Lasertechniken ein, die wir in unserer Praxis auch für sämtliche Kassenpatienten auf Krankenschein anbieten, wenn eine stationäre Behandlung medizinisch begründet ist“, erklärt Dr. Schneiderhan. Minimalinvasive Behandlungen zählen zu den erfolgreichen und besonders schonenden Therapiemöglichkeiten moderner Wirbelsäulenchirurgie: Sie ersetzen offene Operationen, ermöglichen kurze stationäre Aufenthalte und schnelle Rehabilitation. Etwa 40 bis 60 Minuten dauern die jeweiligen Eingriffe. Bei Bandscheibenschmerzen, die stark in Arme und Beine ausstrahlen, vermindert ein Wirbelsäulen-Katheter bereits die Beschwerden. Unter örtlicher Betäubung setzen die Spezialisten der Praxisklinik Dr. Schneiderhan einen dünnen Katheter und spritzen an den betroffenen Nerv gezielt eine Enzymlösung. Bei starken Schmerzen an der Wirbelsäule erreichen energiereiche Strahlen eines Mikrolasers auch enge und schwer zugängliche Stellen zwischen den Wirbelkörpern und wirken schmerzlindernd. Nur in schwerwiegenden, ausgeprägten Fällen operieren die Mediziner, aber auch hier setzen sie in den meisten Fällen schonende neurochirurgische Verfahren, wie beispielsweise die Mikrotherapie, ein. So operieren die Ärzte bei ausgeprägten Bandscheibenvorfällen oder einem zu engen Wirbelkanal mit der minimalinvasiven Technik durch ein dünnes Röhrchen, ohne die Rückenmuskulatur zu verletzen.
So hoch ist ihr Rückenschmerz-Risiko:
1.Haben Sie mehr als dreimal pro Jahr Rückenschmerzen?
Ja: 1 Punkte; Nein: 0 Punkte
2.Falls ja: Halten diese Schmerzen länger als drei Tage an?
Ja: 2 Punkte; Nein: 0 Punkte
3.Haben Sie Übergewicht?
Mehr als 10 Kilogramm: 2 Punkte,
Bis zu 10 Kilogramm: 1 Punkt
Nein: 0 Punkte
4.Sind Ihre Beine unterschiedlich lang?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
5.Leiden Sie unter Arthrose im Hüftgelenk?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
6.Leiden Sie unter Arthrose im Kniegelenk?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
7.Haben Sie sich schon einmal an der Wirbelsäule verletzt?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
8.Hatten Sie bereits einen schmerzhaften Bandscheibenvorfall?
Ja: 3 Punkte; Nein: 0 Punkte
9.Wurden Sie bereits an der Wirbelsäule oder Bandscheibe operiert?
Ja: 3 Punkte; Nein: 0 Punkte
10.Leiden Sie oft morgens nach dem Aufstehen unter Rückenschmerzen?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
11.Haben Sie oft ein Gefühl der Steifheit in Ihrer Lendenwirbelsäule?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
12.Bewegen Sie sich viel, treiben Sie regelmäßig Sport oder Gymnastik?
Ja: 0 Punkte; Selten: 1 Punkt; Nein: 2 Punkte
13.Spielen Sie oft und regelmäßig Tennis, Squash oder Golf?
Ja: 2 Punkte; Selten: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
14.Wie lange fahren Sie täglich Auto?
Bis zu 1 Stunde: 0 Punkte
1 bis 3 Stunden: 1 Punkt
Über 3 Stunden: 2 Punkte
15.Ist Ihre Matratze älter als zehn Jahre?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
16.Haben Sie manchmal das Gefühl, Ihr Kreuz würde brechen?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
17.Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Rückenschmerzen im Laufe der Jahre zugenommen haben?
Etwas zugenommen: 1 Punkt
Deutlich zugenommen: 2 Punkte
Nicht zugenommen: 0 Punkte
18.Sind Sie am Rücken kälteempfindlich?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
19.Können Sie länger als eine Stunde schmerzfrei sitzen?
Ja: 0 Punkte; Nein: 2 Punkte
20.Tragen Sie häufig Schuhe mit hohen Absätzen?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
21.Leiden Sie unter Osteoporose?
Ja: 2 Punkte; Nein: 0 Punkte
22.Ist bei Ihren Eltern, Großeltern oder Geschwistern eine Osteoporose aufgetreten?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
23.Haben oder hatten Ihre Eltern, Großeltern oder Geschwister starke Rückenschmerzen oder einen schmerzhaften Bandscheibenvorfall?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
24.Leiden Sie zurzeit unter privaten oder familiären Problemen?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
25.Haben Sie Stress am Arbeitsplatz, Probleme im Job oder fühlen Sie sich beruflich überlastet?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
26.Wie viele Stunden müssen Sie pro Tag sitzen?
Bis zu 4 Stunden: 0 Punkte
4 bis 8 Stunden: 1 Punkt
Mehr als 8 Stunden: 2 Punkte
27.Müssen Sie sich bei der Arbeit oft bücken oder nach vorn beugen?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
28.Arbeiten Sie oft in kalter oder feuchter Umgebung?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
29.Müssen Sie oft schwer heben oder schwere Lasten tragen?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
30.Müssen Sie bei der Arbeit oft eine einseitige Körperhaltung einnehmen?
Ja: 1 Punkt; Nein: 0 Punkte
31.Leiden Sie unter einer seitlichen Verbiegung der Wirbelsäule (Skoliose)?
Ja: 2 Punkte; Nein: 0 Punkte
Auswertung:
0 bis 9 Punkte: Geringes Rückenrisiko
Herzlichen Glückwunsch! Sie leben rückenbewusst und sind daher nur wenigen Risikofaktoren ausgesetzt. Vermutlich haben sie auch gut trainierte Bauch- und Rückenmuskeln. Achten Sie darauf, dass das so bleibt. Denn allein mit zunehmendem Alter lässt die Muskelkraft nach und das Rückenrisiko nimmt zu.
10 bis 19 Punkte: Mittleres Rückenrisiko
Sie sind bereits anfällig für Rückenprobleme. Legen Sie größeren Wert auf Ihre Rücken-Fitness. Besuchen Sie eine Rückenschule oder die Wirbelsäulen-Gymnastik im Sportstudio. Achten Sie auf einen rückengerechten (ergonomischen) Arbeitsplatz. Leisten Sie sich einen rückenfreundlichen Stuhl am Schreibtisch. Stehen Sie bei langem Sitzen zwischendurch immer mal wieder auf und machen Sie Entspannungsübungen. Wenn Rückenschmerzen öfter auftreten oder länger als drei Tage andauern, sollten Sie einen Orthopäden aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen.
20 bis 45 Punkte: Hohes Rücken-Risiko
Vorsicht: Ihre Wirbelsäule ist deutlich belastet. Die nächsten Rückenschmerzen sind vermutlich schon vorprogrammiert. Jetzt ist es wirklich dringend nötig, Rücken- und Bauchmuskeln gezielt zu trainieren. Das gilt auch für ältere Patienten. Gehen Sie bei den nächsten Rückenschmerzen bitte zu einem Orthopäden. Eine rechtzeitige und individuell ausgearbeitete Therapie nimmt Ihnen die Beschwerden und kann verhindern, dass die Rückenschmerzen möglicherweise sogar chronisch werden. Der Arzt oder Physiotherapeut zeigt Ihnen auch, wie Sie Ihren Rücken stärken und was sich in Alltag und Beruf ändern müssen, damit Ihr Rücken nicht länger leidet.
Hinweis: Dieser Test kann keinen Arztbesuch ersetzen! Achtung, Alarm-Symptome: Lähmungen oder Kraftverlust in Armen oder Beinen sowie Ausfallerscheinungen an Blase oder Mastdarm mit unwillkürlichem Harn- oder Stuhlabgang können durch einen akuten Bandscheibenvorfall bedingt sein. Gehen Sie in diesem Fall bitte sofort zum Arzt oder in eine Klinik!
Im Internet unter www.orthopaede.com können Betroffene den Rücken-Test online auf der Homepage der Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen durchführen und sofort auswerten, oder ihn per Post mit einem frankiertem Rückumschlag unter folgender Adresse anfordern: Praxis Dr. med. Schneiderhan und Kollegen, „Aktion Rücken-Test“, Eschenstr. 2, 82024 München/Taufkirchen.
