(openPR) Nach der Erlangung der Unabhängigkeit schenkt die Regierung der Republik Usbekistan neben den anderen Bereichen, auch zur durchgreifenden Reform des Gesundheitswesens und zur Verbesserung der gesunden Lebensweise auf dem Land große Aufmerksamkeit. Die allseitige Sorge um den Menschen und ihre Gesundheit ist einer der wichtigen Prioritätslinie der Staatspolitik geworden.
Zwecks der Verstärkung der Gesellschaftsaufmerksamkeit zu Menschenwohl und zu seiner Gesundheit auf dem Land wurden 1997 – "Jahr der Interessen des Menschen", 1998 – "Jahr der Familie", 1999 – "Jahr der Frauen", 2000 – "Jahr der gesunden Generation", 2001 – "Jahr von Müttern und Kindern", 2002 – "Jahr des Schutzes der Interessen der älteren Generation", 2003 – "Jahr der Mahalla" (Wohngemeinde), 2004 – "Jahr der Güte und Barmherzigkeit", 2005 – "Jahr der Gesundheit" ernannt. Dementsprechend sind die nationalen Programme für die Verwirklichung der geplanten Maßnahmen verabschiedet worden. All diese Jahre haben in der Geschichte unseres unabhängigen Landes ihren würdigen Platz eingenommen.
Im Rahmen des angenommenen nationalen Programms und der Maßnahmen wurden im Laufe des Jahres 2005 in der Republik Usbekistan erfolgreiche und umfangreiche Arbeiten zur Verbesserung des Niveaus des Gesundheitswesens durchgeführt worden.
Im zurückliegenden Zeitraum sind 38 Krankenhäuser und Sanatorien neu errichtet oder rekonstruiert und 93 prophylaktische Institutionen mit modernen medizinischen Einrichtungen ausgestattet worden.
Ein wichtiger Schritt in dieser Richtung waren die zusätzlich geschaffenen Möglichkeiten über den gründlichen Wiederaufbau und die Rekonstruktion der medizinischen Stützpunkten auf dem Lande, in denen 2 Mio. bedürftigen Menschen Leistungen und weitere 800.000 die adäquate medizinische Hilfe erwiesen wurde.
Die Stärkung der materiell-technischen Basis der medizinischen Einrichtungen erstreckte sich nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in allen Gebieten und Landeskreisen. So wurden u.a. in der Stadt Kagan (Buchara Gebiet) und im Landkreis Jangibasar (Choresm Gebiet) neue Krankenhäuser und im Landkreis Bagat ein Entbindungsheim aufgebaut.
Im Zentralkrankenhaus des Landeskreises Karausjak der Republik Karakalpakstan sind umfangreiche Bau- und Reparaturarbeiten ausgeführt worden, und in einer Reihe von Kreisen der Gebiete Andishan, Dshisak, Samarkand, Syrdarja und Namangan sind die Zentralkrankenhäuser mit Apparaturen ausgestattet worden, die modernen Anforderungen Rechnung tragen. Für diese Zwecke sind mehr als 1,5 Mrd. Sum eingesetzt worden.
Außerdem sind die Zentren für Kardiologie und spezialisierte Urologie in der Stadt Karschi, die Filiale des Samarkander Gebietszentrums für Notfallmedizin in Akdarja, das Sanatorium für Kriegs- und Arbeitsveteranen im Landeskreis Galljaaral (Gebiet Dshisak), ein neues Gebäude des Sanatoriums „Tschimjon“ im Fergana-Gebiet, der Kinderaquapark in der Stadt Fergana und weitere Objekte der medizinischen und sozialen Infrastruktur errichtet worden.
Ohne Zweifel wird die Ausstattung der zentralen und regionalen Krankenhäuser des republikweiten Zentrums für Notfallmedizin mit 127 Spezialfahrzeugen und modernen Kommunikationsmitteln die Effizienz dieses Systems steigern.
Für die Ausbildung des hochqualifizierten medizinischen Fachpersonals, das den heutigen Anforderungen entspricht, ist auf der Basis der zwei hauptstädtischen medizinischen Hochschulen die Taschkenter Medizinische Akademie hervorgegangen.
Derzeit hat an der Akademie das Zentrum für Weiterbildung der Lehrkräfte seine Tätigkeit aufgenommen. Außerdem sind drei neue medizinische College mit 1.000 Auszubildenden errichtet worden. Das wird ebenfalls die Qualität der Ausbildung von qualifiziertem medizinischem Fachpersonal verbessern.
Mit Genügtuung kann auch vermerkt werden, dass im „Jahr der Gesundheit“ in diesen wichtigen Bereichen die wesentlichen Ergebnisse erzielt worden sind, als Beispiel dazu kann der Schutz von Müttern und Kindern, reproduktive Gesundheit, gesunde Familie, die verbesserte medizinische Hygiene der Bevölkerung angeführt werden.
Eine große Aufmerksamkeit verdient dabei auch die Tatsache, dass durch die Verbesserung des Screeningsystems von Müttern und Kindern, die Einführung einer obligatorischen medizinischen Untersuchung vor der Eheschließung, die Erweiterung der Tätigkeit im Bereich der Vorsorge und der Impfung von Kindern im ersten Lebensjahr sowie durch andere wichtige Maßnahmen zur Verringerung der Kindersterblichkeit im Vergleich zum Vorjahr um 7,4% und die der Müttersterblichkeit um 6,8 % zurückgegangen sind.
Zu den bereits in Usbekistan tätigen 9 modernen Screening-Zentren in diesem Jahr sind zwei weitere Screening-Zentren mit modernen Ausstattungnen in den Städten Urgentsch und Nawoi hinzugekommen.
Man muss zugeben, dass gegenwärtig nicht jeder in der Lage ist, in die Hauptstadt oder in andere große Städte zu fahren, um sich dort von qualifizierten Ärzten untersuchen zu lassen oder die erforderliche medizinische Behandlung zu erhalten.
Ausgehend davon war von März bis September 2006 in den Regionen des Landes mit schwierigen klimatischen Bedingungen, nämlich in der Republik Karakalpakstan, in den Gebieten Choresm, Buchara und Nawoi, der Zug für sanitärmedizinische Hilfe „Salomatlik“ unterwegs gewesen, und dabei konnten mehr als 20.000 Personen medizinisch untersucht werden.
Im vergangenen Zeitraum ist zur Umsetzung des Programms für die Bekämpfung der Anämie die Produktion eines mit Eisen angereicherten Spezialmehls in Gang gesetzt worden. Außerdem ist ein Programm zur Vorbeugung von Jodmangel erarbeitet worden und ist in der Einführungsphase.
Die in 2005 fortgesetzte Tätigkeit im Bereich des Gesundheitsschutzes von allein stehenden älteren Bürgern und Invaliden, von Menschen in Notsituationen beweist, dass diese Frage weiterhin Vorrang hat.
Führende Spezialisten der Republik Usbekistan haben gemeinsam mit ausländischen Kollegen eine gründliche ärztliche Untersuchung von mehr als 2.500 behinderten Kindern und Kindern aus minderbemittelten Familien in den Gebieten Kaschkadarja, Samarkand, Dshisak, Syrdarja und Taschkent und der Stadt Taschkent durchgeführt. Mit Unterstützung der Stiftung „Soglom avlod utschun“ ("Für die gesunde Generation") erhielten 280 behinderte Kinder plastische Operationen.
Auf der Basis des Krankenhauses „Nuronij“ ist das republikweite Gerontologische Zentrum mit 150 Bettplätzen errichtet und hier bereits der Gesundheitszustand von 4.000 Invaliden, Kriegs- und Arbeitsveteranen verbessert worden.
In spezialisierten medizinischen Zentren des Landes wurden 15.570 Patienten dieser Kategorie behandelt, das sind mehr als 2.500 gegenüber 2004. Unter anderem haben in den Zentren für Urologie, Chirurgie, Augenmikrochirurgie und Kardiologie mehr als 2.300 Patienten ärztliche Hilfe bekommen.
Zur Fortführung dieser guten Taten auf einem neuen, noch höheren Niveau wurde das Jahr 2006 von dem Präsidenten der Republik Usbekistan als „Jahr der Wohltätigkeit und der Mitarbeiter im Gesundheitswesen“ angekündigt.
Die Verwirklichung der zweckmäßigen Maßnahmen zur Stärkung der Rolle und der Bedeutung der Wohltätigkeit als geistige Werte des usbekischen Volkes, zur Vervollkommnung der gesetzlichen Grundlagen der Wohltätigkeit, Erweiterung der Beteiligung der breiten Bevölkerungsschicht, Organisationen und Betriebe aller Eigentumsformen an diesem Vorgang, der Steigerung deren Beitrag zur materiellen und geistigen Unterstützung der sozial anfälligen Bevölkerungsschichten, sowie Erhöhung der Autorotät der medizinischen Fachleute und der Verbesserung deren Arbeitsbedingungen gilt als Hauptziel dieses Mottos.
Für die Verwirklichung dieses Erlasses wurden folgende Hauptaufgaben festgelegt:
- die Realisierung der zweckmäßigen Maßnahmen zur konkreten materiellen Hilfeleistung und zur geistigen Unterstützung an sozial anfälligen Bevölkerungsschichten in den Regionen, Städten, Bezirken und Siedlungen, vor allem den Invaliden, alleinstehenden alten Leuten, minderbemittelten Familien und Weisenkindern, sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Altersversorgungsanstalten, Invalidenhäusern, Kinderheimen und Internatsschulen für physisch und intellektuell behinderte Kinder;
- die Formierung der gesetzlichen und rechtlichen Basis, die die festen Garantien, Anreize und gesellschaftliche Anerkennung der Wohltätigkeit, Unterstützung der uneigennützigen Absichten der edlen Leute ermöglichen, die herzlich und geistlich bereit sind, ihre Mittel für wohltätige Ziele einzusetzen;
- die Befestigung im Bewußtsein des Volkes, besonders der Jugend, solcher hohen menschlichen Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Großzügigkeit und Edelmut;
- die Erhöhung der Autorität des ärztlichen Berufes und seines Status in der Gesellschaft;











