(openPR) Ursache: Jeder fünfte Patient leidet unter Weißkittelhypertonie
Jungingen, April 2006 - Mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland leben mit einem Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die meisten wissen jedoch nicht, dass sie zu hohen Blutdruck (Hypertonie) haben. Das Blutdruckmessen beim regelmäßigen Gang zum Arzt alleine reicht jedoch nicht immer aus, denn bei jedem fünften Patienten tritt das Symptom der so genannte Weißkittelhypertonie (white coat hypertension) auf.
Bereits einige Minuten nachdem der Patient die Arztpraxis betreten hat, steigen seine Blutwerte. Selbst bei wiederholten Blutdruckmessungen beim Arzt bleiben die Blutdruckwerte in der Regel erhöht. Die Ursachen für die Weißkittelhypertonie sind noch nicht geklärt, sind aber höchstwahrscheinlich auf die besondere Anspannung des Patienten zurückzuführen.
Selbstmessung sorgt für aussagekräftige Werte
„Wenn Arzt und Patient vermuten, dass die Blutdruckwerte ausschließlich beim Arztbesuch erhöht sind, ist es ratsam, häusliche Selbstmessungen vorzunehmen,“ so Hans-Peter Haug, Produktspezialist bei BOSCH + SOHN (boso), einem der führenden Hersteller von Blutdruckmessgeräten. „Die Blutdruck-Werte schwanken im Tagesverlauf je nach Aktivität mitunter deutlich. Damit der Arzt jedoch die richtige Behandlungsmethode ermitteln kann, braucht er viele und zuverlässige Werte. Deshalb vertrauen viele Menschen neben der Messung beim Arzt auch ihren eigenen Messergebnissen. Jährlich kaufen sich fast 1,5 Mio. Bundesbürger ein neues Blutdruckmessgerät für die Selbstmessung" so Hans-Peter Haug.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt als Hypertoniker, wer folgende Werte überschreitet:
· Oberer (systolischer) Blutdruck über 140 mmHg
· Unterer (diastolischer) Blutdruck über 90 mmHg
Wenn auch nur einer der beiden Werte ständig über den Grenzwerten liegt, sollte der Arzt angesprochen werden. Denn nur der Arzt kann entscheiden, wann eine medikamentöse Therapie erforderlich ist. Das hängt nämlich auch vom jeweiligen Risikoprofil des Patienten ab; bei Diabetikern beispielsweise kann auch schon bei niedrigeren Werten ein medikamentöses Eingreifen obligatorisch sein.
Wie zuverlässig sind Blutdruckmessgeräte zur Selbstmessung?
Mittlerweile erhält man die Geräte bereits beim Discounter an der Ecke. Doch wie zuverlässig sind diese Geräte? "Wir setzen bei unseren Produkten, wie zum Beispiel dem boso-medlife S, auf die strenge Qualitätskontrolle durch die Deutsche Hochdruckliga.", sagt Haug, "Die Hochdruckliga verleiht das Prüfsiegel nur für Blutdruckmessgeräte, die höchsten Anforderungen gerecht werden." Insgesamt wurde das Prüfsiegel nur für 24 Geräte vergeben. Jedes vierte Gerät mit Prüfsiegel ist vom Hersteller boso.
Eine repräsentative GFK-Studie vom Juli 2005 bei Allgemeinärzten, Praktikern, und Internisten hat ergeben, dass mit 75% die allermeisten niedergelassenen Ärzte in Deutschland ein boso Blutdruckmessgerät verwenden. Dazu Haug: "Diese Tatsache dürfte die Qualität der boso-Blutdruckmessgeräte eindrucksvoll unterstreichen.“
Die häufigsten Fehler beim Blutdruckmessen
Zu den Kniffen, die beim Blutdruckmessen berücksichtigt werden müssen, erklärt der Produktexperte von boso: „Auch wenn die Anwendung moderner Geräte kinderleicht ist, sollten einige Dinge berücksichtigt werden. Ein Blutdruckmessgerät ist keine Armbanduhr, die man sich einfach überstreift. Bei der Selbstmessung kann man – trotz der leichten Bedienung der Geräte – trotzdem Fehler machen, die die Werte verfälschen. Deshalb vertreiben wir die boso-Blutdruckmessgeräte auch nur über Apotheken, Sanitätshäuser und den medizintechnischen Fachhandel, damit die Kunden eine professionelle Einweisung erhalten.“
Darauf sollten Sie bei der Selbstmessung des Blutdruckes achten:
o Vor der Blutdruckmessung sollte eine Ruhephase eingelegt werden - fehlende Ruhe vor den Messungen führt zu falschen Werten
o Bewegung, Unruhe (Sprechen) während der Messung verfälschen ebenfalls die Messwerte
o Es sollte der richtige Gerätetyp verwendet werden. So kann ein Handgelenkgerät bei Gefäßverengungen ungeeignet sein. Ab einem Alter von ca. 50 Jahren wird regelmäßig ein Oberarmgerät empfohlen.
o Besonders bei Handgelenkgeräten kommt es auf die richtige Positionierung an – ist das Gerät nicht in Herzhöhe positioniert, führt dies zu falschen Werten.
"Wenn jemand seinen Blutdruck auf diese Art regelmäßig zuhause überprüft, sind die Werte eine wertvolle Hilfe für den Arzt, der so die Situation sehr viel zuverlässiger einschätzen kann als bei der Messung in der Arztpraxis allein. Je mehr Menschen ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren," hofft Haug, "um so seltener werden Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden."
boso - Präzision aus Verantwortung boso entwickelt und fertigt Blutdruckmessgeräte für den Einsatz in Klinik und Praxis. Seit Jahrzehnten ist boso mit Millionen von Geräten weltweit ein Begriff für präzises Blutdruckmessen. Durch unsere fachliche Kompetenz im Profi-Bereich sind wir auch bei der Patienten-Selbstmessung – sowohl bei analogen als auch bei digitalen Geräten – einer der international führenden Anbieter.
Mit freundlichen Grüßen aus Köln
Eckhard Lenders
CREA-TIVE Kommunikation
Geschäftsführer








