(openPR) Düsseldorf, 22. März 2006: Brustkrebs besiegt - und dann? Viele Frauen leiden nach bestandener Therapie an den Folgen der Operation: Ängste vor Komplikationen oder Folgeerkrankungen wie Lymphödemen erschweren den Alltag. Am Montag, dem 27. März 2006 von 15.00 bis 19.00 Uhr referieren Experten verschiedener Fachgebiete gemeinsam im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf, Tersteegenstraße 9, über umfassende Krebsnachsorge und neue Verfahren der Lymphödemtherapie. Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes führt durch die Veranstaltung des Lympho-Opt Netzwerkes.
Nach einer Brustkrebstherapie tragen Frauen viele Ängste in sich: Neben der ständigen Sorge vor einem Rückschlag belastet auch die Furcht vor bleibenden Folgen der Entfernung der Lymphknoten. Bislang gehört diese so genannte "Axilladissektion" zur vorsorglichen Routine einer Brustkrebsoperation. In Deutschland erkranken deshalb jedes Jahr etwa 16.000 Frauen an einem sekundären Arm-Lymphödem. Die Düsseldorfer Veranstaltung "Gut leben nach dem Krebs - Keine Angst vor Lymphödemen" nimmt Betroffenen durch gezielte Experteninformationen die Verunsicherung und leitet einen Entängstigungsprozess ein. Schirmherrin Elfi Scho-Antwerpes: "Das Wort Entängstigungsprozess mag zwar in keinem Wörterbuch stehen, aber es trifft genau das, was mir am Herzen liegt. Durch meine persönliche Betroffenheit habe ich am eigenen Leibe erfahren, was es heißt, Angst zu haben und wie wichtig es ist, diese Angst genommen zu bekommen. Und ich war froh, Antworten gefunden zu haben."
Dermatologe Dr. med. Manuel E. Cornely, Organisator der Veranstaltung, kennt die Ängste der Betroffenen. Seit vielen Jahren betreut er in seiner Düsseldorfer Praxis Brustkrebspatientinnen, die auf Grund der Entnahme der Lymphknoten ein erhöhtes Lymphödemrisiko aufweisen. Cornely: "Betroffene Patientinnen wissen oft nichts über Krankheitsbild oder Heilungsmethoden von Lymphödemen und sind verunsichert. Heute gibt es aber moderne Operationsmethoden wie die Lymphologische Liposkulptur, die eine deutliche Verbesserung in der Ödemtherapie darstellen. Mit der Informationsveranstaltung möchten wir Patientinnen und Patienten mit fachübergreifender Aufklärung die Angst nehmen und ein Stück Lebensqualität zurück geben. Wir haben Experten aus den Bereichen Senologie, Lymphologie, Gesundheitswesen und Psychoonkologie eingeladen, um die Patienten umfassend zu informieren."
Mit insgesamt über 300 Besuchern stieß die dreiteilige Veranstaltungsreihe "Therapie des Lymphödems bei Brustkrebspatienten" bereits im letzten Jahr in Köln auf sehr großes Interesse. Auch in diesem Jahr gibt es neben dem Termin im März noch zwei weitere am 19.06.2006 und 27.11.2006, jeweils von 15.00 bis 19.00 Uhr. Interessierte finden das gesamte Veranstaltungsprogramm und Anmeldefristen der kostenlosen Veranstaltungen unter www.hautarzt-duesseldorf.de in der Rubrik "Eigene Kongresse".
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