(openPR) Mülheim im März 2006. Dunkelrotes, geschwollenes, zurückgebildetes Zahnfleisch beeinträchtigt die wohlproportionierte Einheit aus Lippen, Zähnen und Weichgewebe. Vor allem im sichtbaren Frontzahnbereich stellt es für viele Betroffene ein ästhetisches Problem dar. Die Übeltäter heißen Gingivitis, Parodontitis und Parodontose – Entzündungen des Zahnfleisches, des Zahnbettes und des knöchernden Zahnhalteapparats. Gesundheitsprobleme, die in der Regel Menschen ab dem 30. Lebensjahr betreffen und mit regelmäßigem Zahnfleischbluten und berührungsempfindlichen Zahnfleischrändern einhergehen. „In vielen Fällen lösen auch falsche „Schrubb-Techniken“ beim Zähneputzen, Vorerkrankungen, hormonelle Veränderungen, Rauchen und permanenter Stress die Entstehung eines Zahnfleischdefektes aus“, erläutert Dr. Michael Weber, leitender Arzt der Zahnklinik Rhein-Ruhr in Mülheim.
Zur Wiederherstellung harmonisch verlaufender Zahnfleischränder stehen der Zahnmedizin heute fortschrittliche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Mit Hilfe feiner, mikrochirurgischer Operationstechniken wie der Schleimhaut- bzw. Weichgewebstransplantation gelingt es, freiliegende Zahnhälse und sensible Wurzelabschnitte zu bedecken sowie zu dünnes Zahnfleisch auf ein ästhetisch und funktionell günstiges Volumen zu bringen. Dafür entnimmt der Zahnmediziner Patienten ein dünnes Stück Gewebe aus der Gaumen- oder Wangenschleimhaut. „Nach Entnahme fixieren wir das Transplantat durch Verkleben oder spezielle Nahttechniken sorgfältig auf der ernährenden Wundfläche“, erklärt Weber. „Infolgedessen überlebt auch der Anteil über der Zahnwurzel dauerhaft.“ Innerhalb weniger Wochen heilt das Transplantat ein. Durch die Ausbildung eines farblich und strukturell nicht von der umgebenden Schleimhaut zu unterscheidenden Gewebes gelingt es somit, einzelne Zahnfleischdefekte bei nur geringem operativen Aufwand optimal und für Außenstehende unsichtbar zu versorgen.
Korrekturen des Zahnfleischsaumes stellen auch eine Domäne der Implantologie dar. Auch hier prägt festes, um den Zahn verlaufendes Zahnfleisch nicht nur den optischen Gesamteindruck, es bildet auch das Fundament für eine erfolgreiche Verankerung künstlicher Zahnwurzeln. Für die Ästhetik entscheidend: die Zahnfleischsituation im sichtbaren Oberkieferbereich. Während vor etwa 15 Jahren noch die sichere Langzeitprognose im Vordergrund stand, gilt die Aufmerksamkeit heute der Vorhersagbarkeit der Weichgewebsästhetik. Eine erfolgreiche Patientenbehandlung stellt somit nicht nur die Kaufunktion wieder her, sie unterstützt auch die Gesundheit von Zahnfleisch und Kieferknochen und ahmt die Natur perfekt nach.
Weitere Informationen unter www.zahnklinik-rhein-ruhr.de.









