(openPR) Mülheim im März 2006. „Sofort“ lautet der neue Trend in der Implantologie, der sich auch in der Erwartungshaltung vieler Patienten widerspiegelt. Während eine implantatprothetische Versorgung früher zwei chirurgische Eingriffe im Abstand von drei bis sechs Monaten erforderte, setzen Zahnmediziner jetzt künstliche Zahnwurzeln samt endgültigem, sofort belastbarem prothetischen Aufbau innerhalb einer Stunde. Einheilphasen und Provisorien entfallen komplett. „Diese rapide Verkürzung der Gesamtbehandlungsdauer auf eine einzige zahnärztliche Sitzung gelingt durch eine exakte computergestützte Planung der Implantatpositionen und Prothetik noch vor der eigentlichen Implantation“, erläutert Dr. Christoph Sliwowski, leitender Arzt der Zahnklinik Rhein-Ruhr in Mülheim, die Vorteile des neuartigen, schwedischen Implantatsystems. In Deutschland zählt die Zahnklinik zu ei-nem der ersten Anbieter dieses Verfahrens, das eine Sofortbelastung zur Wiederherstel-lung der Kaufunktion ermöglicht.
Zunächst nimmt der Implantologe einen Gebissabdruck, auf dessen Grundlage der Zahn-techniker ein Modell fertigt. „In Kombination mit einer computertomographischen Aufnah-me des Kiefers ermitteln wir im Vorfeld alle wichtigen Informationen und Bezugspunkte“, berichtet der zertifizierte Implantologe. Via Planungssoftware in eine dreidimensionale Darstellung umgewandelt, dienen diese Daten – elektronisch an den Hersteller Nobel Bio-care transferiert – als Grundlage für den späteren chirurgischen Eingriff und die Herstel-lung des Zahnersatzes. Nach etwa vier Wochen liegen dem Implantologen alle Instrumen-te, einzelne Komponenten für eine präzise chirurgische Bohrschablone sowie passende Implantate vor. Die Operation verläuft schablonengeführt und daher minimalinvasiv. Vor-teil für den Patienten: weniger Schmerzen und ein geringeres Anschwellen als bei her-kömmlichen Behandlungsverfahren. Direkt im Anschluss an den chirurgischen Eingriff versorgt der Mediziner künstliche Zahnwurzeln mit dem endgültigen Zahnersatz. Patien-ten kehren gleich nach der Behandlung in ihren Alltag zurück und verfügen umgehend über festsitzenden und funktionellen Zahnersatz.
Voraussetzung für eine Sofortbelastung ohne Schädigung des Kieferknochens bilden neuartige Implantatpfeiler mit zirkulierenden Rillen und einer speziellen, bioverträglichen Oberflächenbeschichtung. Indikation: Patienten, die trotz vollständig oder teilweise zahn-losem Kiefer über gute Knochenqualität verfügen. Während Experten – gerade im Front-zahnbereich des Oberkiefers – mit dem unmittelbaren Aufschrauben des definitiven Zahnersatzes bislang Zurückhaltung übten, gelingt mit dem neuen Implantatsystem selbst in der so genannten ästhetischen Zone die Sofortversorgung künstlicher Zahnwurzeln.
Weitere Informationen unter: www.zahnklinik-rhein-ruhr.de.






