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Zeigt her eure Beine: Schonende Eingriffe und einfache Verhaltensregeln erfüllen den Wunsch nach schönen und makellosen Beinen - ohne Krampfadern und Besenreiser

13.03.200613:47 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Um beschwingt und schön in den Frühling zu starten, bedarf es einiger Vorbereitungen: Überflüssige Pfunde beseitigen, lästige Härchen an unerwünschten Stellen entfernen oder den kompletten Körper samtig weich peelen. Doch annähernd jede zweite Frau macht sich zusätzlich Gedanken, wie sie in wärmeren Monaten unauffällig ihre bloßen Beine bedecken kann. Grund: unschöne Besenreiser oder gar gesundheitsgefährdende Krampfadern, die sich in der Regel bläulich bis violett über das gesamte Bein schlängeln. „Neuartige, sanfte OP-Techniken ohne Schmerzen und langem Klinikaufenthalt erlösen endgültig von sichtbaren Makeln und ihren Begleiterscheinungen und simple Alltagstipps beugen wirkungsvoll vor“, weiß Prof. (MD) Dr. Dr. Stefan Hillejan, Praxisklinik für Venen- und Endarmerkrankungen in Hannover.



Mit sanften OP-Techniken zu attraktiven Beinen
Besteht bereits ein fortgeschrittenes Krampfaderleiden – Betroffene klagen dann besonders nach längerem Stehen oder Sitzen über stechende Schmerzen, Müdigkeits- und Schweregefühl in den Beinen sowie Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe –, hilft oft nur eine Operation. Mittlerweile bieten sich Geplagten minimalinvasive und wenig schmerzhafte Methoden zur Krampfader- oder Besenreiserentfernung an. Zur Krampfaderbehandlung eignet sich besonders das VNUS-Closure-Verfahren. Unter lokaler Betäubung führt der Experte durch einen kleinen Nadelstich eine Radiowellensonde in die betroffene Vene ein, die auf Venenwände Hochfrequenzenergie überträgt. Durch Erhitzung auf 85 Grad verklebt das erkrankte Blutgefäß – die Vene zieht sich zusammen und der Körper baut sie anschließend restlos ab. Besonders bei defekten Stammvenen zeichnet sich diese Methode aus. „Zur Besenreiserbehandlung eignet sich vor allem die ambulante Behandlung mittels Verödung. Hierbei spritzt der Arzt ein Medikament in die Vene, entweder als Flüssigkeit oder als Schaum, und löst damit eine Entzündung an den Venenwänden aus. Diese verkleben und das Gefäß verschließt sich anschließend“, erläutert Prof. Hillejan. Auch hier baut sich die kranke Vene selbstständig ab. Um Hämatome zu vermeiden, tragen Patienten auch nach minimalinvasiven Eingriffen für einige Zeit Kompressionsstrümpfe.


Tipps und Tricks für dauerhaft schöne Beine
Erbliche Veranlagung und das Alter gelten als Hauptursachen für Krampfaderentstehung. Zusätzliche Faktoren wie Übergewicht, mangelnde Bewegung und die Einnahme von Hormonen, wie in der Antibabypille enthalten, begünstigen ebenfalls Venenleiden. „Gegen genetische Anlagen und das Alter kann niemand etwas tun. Jedoch gibt es einige, einfach umsetzbare Maßnahmen, die Krampfadern vorbeugen“, weiß Prof. Hillejan. So gehören beispielsweise zu enge Jeans sowie Socken oder Kniestrümpfe mit kneifenden Bündchen aus dem Kleiderschrank verbannt, um oberflächliche Venen nicht abzuschnüren und so den venösen Blutrückfluss zum Herzen zu stoppen. Daher empfiehlt sich zusätzlich, das Fußende des Bettes um einige Zentimeter zu erhöhen. Viel Bewegung, gerade als Ausgleich zu überwiegend stehenden oder sitzenden Tätigkeiten, unterstützt die Muskelpumpe und lässt Blut ungehindert durch die Venenbahnen fließen. „Da Übergewicht zusätzlich die Venengesundheit belastet, gehören viel Obst, Salate und Gemüse auf den Speiseplan“, bemerkt der Phlebologe abschließend.


Weitere Informationen unter Tel.: 0511 / 3362106.

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