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Krebs und Allergien durch Elektrosmog und Handystrahlen? Alexander Nastasi klärt am 17.03.2006 in Leimen bei Heidelberg auf

06.03.200617:40 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Krebs und Allergien durch Elektrosmog und Handystrahlen? Alexander Nastasi klärt am 17.03.2006 in Leimen bei Heidelberg auf
Elektrosmog als Krankheitsauslöser ? Vortrag in Leimen bei Heidelberg
Elektrosmog als Krankheitsauslöser ? Vortrag in Leimen bei Heidelberg

(openPR) Öffentlicher Vortrag des Baubiologen und Rutengängers Nastasi in Leimen über das Thema Gesundheitsrisiko Schlafplatz? Machen Elektrosmog und Handymasten uns Krank?




Rute und Hochfrequenzmessgerät, Kompass-Schiene und EMV-Meter - wenn Alexander Nastasi seinem Beruf nachgeht, dann wechselt er wie selbstverständlich sein Handwerkszeug. „Jede Strahlungsart hat ihre eigenen Messmethoden“, erklärt er den Spagat, der mitunter Jahrtausende überbrückt. Denn während sich die Menschheit weltweit bereits in vorchristlicher Zeit mit radiästhetischen Phänomenen beschäftigte, so ist das Thema ‚Elektrosmog’ noch vergleichsweise jung, dafür derzeit aber aktuell in aller Munde.

Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, seelische Probleme, Allergien, Gelenkschmerzen bis hin zu schwersten chronischen Erkrankungen – die Liste der Beschwerden, die durch eine Strahlenbelastung auftreten können ist lang. Alexander Nastasi hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Belastung im alltäglichen Umfeld der Menschen, die bei ihm Rat und Hilfe suchen, zu mindern. An oberster Stelle steht für ihn ein gesunder Schlafplatz, schließlich verbringe der Mensch an keinem Ort eine längere Zeit als im eigenen Bett. „Ein gesunder Schlaf ist die Grundvoraussetzung für die Gesundheit. Im Schlaf führt der Körper ein umfangreiches Regenerationsprogramm durch, bei dem bereits kleinste Störungen verheerende Wirkung haben können.“

Doch Alexander Nastasi ist nicht nur im Rahmen von Hausuntersuchungen tätig. Wann immer es seine Zeit erlaubt, steht er als Referent im Rahmen von Vorträgen zur Verfügung. „Die Hausuntersuchungen sind mein Beruf - die Vorträge sind meine Berufung. Ich möchte mit den Vorträgen, die ich zum Selbstkostenpreis anbiete, ein Bewusstsein für eine Thematik schaffen, die heute leider durch ein Klima von Gleichgültigkeit und Verharmlosung auf der einen und Panikmache auf der anderen Seite geprägt ist.“
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Elektrosmog

Begriffsdefinition und bekannte Wirkungen
Elektrosmog wird heute zumeist mit Handys und ihren meterhohen Sendeanlagen in Verbindung gebracht. Diese Einschränkung ist allerdings nicht richtig, denn Elektrosmog entsteht überall dort, wo elektrischer Strom zum Einsatz kommt. Elektrosmog ist somit nur ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Erscheinungsweisen elektrischer und elektromagnetischer Felder im hoch- und niederfrequenten Bereich.

1. Elektrische Wechselfelder
Ein elektrisches Wechselfeld entsteht, wo Spannung anliegt und das ist überall dort der Fall, wo ein Kabel oder ein Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist. Je größer die Stromstärke, desto größer ist auch das elektrische Wechselfeld.
Ursache: Stromkabel, Steckdosen, Überlandleitungen, Elektrogeräte u. a.
Wirkung: Messbar erhöhte Körperspannung, da die Felder vom Körper aufgenommen werden. Weil innerhalb des Körpers ebenfalls Ströme wirken (Nervenbahnen), besteht die Möglichkeit, dass natürliche Prozesse durch die von außen einwirkende Spannung gestört werden.

2. Magnetische Wechselfelder
Niederfrequente magnetische Felder entstehen als Folge eines Stromflusses in Verbrauchern und Kabeln. Je größer die Stromstärke und je dichter die Leiter beieinander liegen desto stärker der Effekt.
Ursache: Elektrogeräte im Betrieb, Trafostationen, eingebaute Trafos u. a.
Wirkung: Die bekannteste Folge ist die Senkung der Melatoninproduktion. Melatonin ist ein für die Steuerung des Immunsystems äußerst wichtiges Hormon, das nur im Schlaf gebildet werden kann.

3. Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)
Elektromagnetische Wellen (HF-Strahlung) sind nicht an einen Leiter gebunden. Sie lösen sich von ihrem Ursprungsort (Antenne) ab und breiten sich im Raum aus. Dabei durchdringen sie auch feste Körper. Ein Sonderfall sind digital gepulste Wellen: Sie werden in Splitter „zerhackt“ und mit großer Intensität gesendet. Durch Pulsung können mehr Informationen übertragen werden. Bekannteste Quelle von HF-Strahlung sind Handys und ihre Sender.

Ursache: Radio- und Fernsehsender, Mikrowellenherd, D/E-Netz, UMTS, DECT-Telefone etc.
Wirkung: Wissenschaftlich erwiesen sind thermische Effekte: Extrem kurzwellige HF-Strahlung versetzt die Wassermoleküle des Körpers in Schwingung und erzeugt somit Wärme. Die Folgen können von Kreislaufbeschwerden bis hin zur schleichenden Erblindung reichen. In Bezug auf gepulste Wellen berichten zahlreiche Forscher, dass die Stimulation tief liegende Hirnstrukturen angreift und so die Hirnstrommuster verändert. Gepulste Wellen werden treffend als „Gewitterblitze im Gehirn“ beschrieben.


4. Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
Insbesondere Synthetikstoffe (Kleidung, Teppiche, Gardinen etc.) fördern bei Reibung eine elektrostatische Aufladung. Darunter versteht man eine Ladungstrennung.

Ursache: Synthetikstoffe, Wolle, Haare, Leder u. a.
Wirkung: gestörtes Raumklima durch sich anziehende und abstoßende Staubpartikel („Gewitterluft“); schmerzhafter Ladungsausgleich


5. Magnetische Gleichfelder
Magnetisierbare Metalle können das natürliche Erdmagnetfeld, an das sich unser Organismus im Laufe der Evolution gewöhnt hat, ablenken und zum Teil erheblich verzerren.

Ursache: Eisen- und Stahlteile im Bettrahmen, z. B. Federkerne, Zierleisten, Stahlarmierungen u. a.
Wirkung: Der Körper befindet sich nicht mehr im gewohnten Fluss des Erdmagnetfeldes. Diese neue Situation kann ein Stressfaktor für den Organismus sein.#


Wissenschaftliche Studien – eine Auswahl
Seit Jahren bewegt die Frage, ob Elektrosmog die Gesundheit beeinflusst, die Gemüter. Zahlreiche Forscher haben sich bereits mit der Thematik beschäftigt. An dieser Stelle ein paar Beispiele:

Der schwedische Professor Leif G. Salford hat 2003 bei Versuchsreihen festgestellt, dass elektromagnetische Felder, wie sie u. a. auch von Handys erzeugt werden, die Gehirne junger Ratten schädigen.
Ein Team aus Österreich kommt 2002 zu dem Ergebnis, dass Handystrahlung einen negativen Einfluss auf das menschliche Sperma und somit auf die Zeugungsfähigkeit hat.
Der Epidemiologe De-Kun Li vom Kaiser Foundation Research Institute in Oakland warnt schwangere Frauen vor einem direkten Zusammenhang von magnetischen Feldern und einem erhöhten Frühgeburt-Risiko.
Die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet am 16. Januar 2001 über eine Studie der Universität Essen. Dort sieht man einen Zusammenhang zwischen Augenkrebs und Handybenutzung.
Dr. med. Horst Eger, Mitglied einer Forschungsgruppe aus dem fränkischen Ort Naila, stellte im Juli 2004 eine viel beachtete Studie vor. Ergebnis: Wer in der Nähe eines Mobilfunk-Sendemastes wohnt, unterliegt einem signifikant höheren Risiko an Krebs zu erkranken als Bewohner eines weniger belasteten Gebietes. Und im Vergleich zu anderen Krebspatienten waren die Bewohner eines belasteten Gebietes deutlich früher (ca. acht Jahre!) erkrankt.
Viele Forscher haben sich in den letzten Jahren mit der Frage beschäftigt, ob elektromagnetische Felder die Produktion des Hormons Melatonin in der Zirbeldrüse hemmen. Melatonin ist ein wichtiges Steuerungshormon für die Regenationsprozesse im Schlaf. Immer wieder kamen die Wissenschaftler dabei zu dem Ergebnis, dass die Melatonin-Produktion in der Tat erheblich gehemmt wird. Pilotcharakter hatten die Studien von Dr. John Reif und Dr. James Burch (USA 1996) und Dr. Jukka Juttilainen (Finnland 1997).
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Sein nächster Vortrag findet bereits am Freitag, 17.03.2006, in Leimen statt. Im Bürgerhaus „Europasaal“ referiert er ab 20 Uhr zum Thema „Gesundheitsrisiko Schlafplatz“. Der Kostenbeitrag zum Vortragsabend beträgt 5 Euro.

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