(openPR) Experten aus Österreich, Schweiz und Deutschland zeigen Lösungen für medizinisches und gesellschaftliches Problem
(Rosenheim, 4.3.2006) Lösungen für eines der dringlichsten gesellschaftlichen und medizinischen Problem diskutierten Experten aus Österreich, der Schweiz und Österreich auf dem 1. Internationalen Geriatrietag, der unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Staatsministerin Christa Stewens in Rosenheim stattfand. Mehr als 180 Mediziner, Gesundheits- und Sozialpolitiker und Vertreter der Krankenkassen stellten Perspektiven vor, wie auch in Zukunft immer mehr ältere Menschen medizinisch qualitativ hochwertig und menschlich zugleich versorgt werden.
„In Deutschland wird sich das zahlenmäßige Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Menschen in den nächsten Jahrzehnten erheblich verschieben: Im Jahr 2050 wird die Hälfte der Bevölkerung älter als 48 Jahre und ein Drittel 60 Jahre oder älter sein. Die Geriatrie, die Medizin die die Bedürfnisse der älteren Menschen als einzige berücksichtigt, bietet uns und den älteren Menschen eine umfassende medizinische Versorgung“ erläutert Dr. Markus Gosch, Chefarzt der Geriatrie Klinik Rosenheim und Organisator des 1. Internationalen Geriatrietags.
Wichtig sei eine konstruktive Kooperation von Geriatrischen Kliniken, den Krankenkassen und der Politik. „ Wir hoffen, dass der Geriatrietag der Auftakt zu internationalen Kooperationen ist und Patienten auch grenzüberschreitend versorgt werden können“, so Dr. Gosch.
„Ein zusammenwachsendes Europa braucht Lösungen, die sowohl den Patienten als auch den Sozialversicherungssystemen Vorteile bringen“, sagte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens. Stewens wies auf die Vorteile einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich hin und nannte beispielhaft die bessere Versorgung der Patienten und eine wirtschaftliche Nutzung der Ressourcen, etwa durch die Vermeidung von Doppelvorhaltungen beiderseits einer Landesgrenze.













