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Mutter-Kind-Kuren: Politik und Krankenkassen sorgen für Verwirrung

16.02.200615:21 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Kostenlose Infohotline bietet konkrete Hilfe an

Freiburg, 16.02.2006. Der drastische Rückgang der von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Mutter-Kind-Kuren hat sich im vergangenen Jahr weiter fortgesetzt, wie die Deutsche Presseagentur berichtete. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) drohte nun den gesetzlichen Kassen, sie notfalls per Gesetz zur stärkeren Finanzierung der Kuren zu zwingen. Der Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK) wies dies prompt zurück. Die Krankenkassen begründen den Rückgang bei den Mutter-Kind-Kuren mit dem Eigenanteil von 10 Euro pro Tag. Ursächlich seien hierfür die Politik und nicht die Kassen verantwortlich.

Zwischen allen Fronten befinden sich dringend kurbedürftige Mütter und ihre Kinder. Aufgrund der großen Unsicherheit hat der Paritätische Wohlfahrtsverband ein kostenloses Infotelefon eingerichtet. Unter 0800/2 23 23 73 können sich interessierte Frauen und Männer (schließlich gibt es auch Vater-Kind-Kuren) kostenlos rund um die Uhr über Mutter- und Vater-Kind-Kuren informieren. Antragsunterlagen werden auf Wunsch kostenlos zugeschickt. Auch die eigens zum Thema Mutter-Kind-Kuren eingerichtete Website www.kur.org bietet umfangreiche Informationen und sogar eine Online-Reservierung mit automatischer Antragstellung.



Über die Kur + Reha gGmbH
Die Kur + Reha gGmbH ist eine gemeinnützige Tochtergesellschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg, welche bundesweit sechs Mutter-Kind-Kliniken, eine Fachklinik für Familienrehabilitation sowie ein Krankenhaus für psychosomatische Medizin und Psychotherapie zu ihrem Verbund zählt. Die Kur + Reha gGmbH stellt rund 650 Betten zur Verfügung und beschäftigt durchschnittlich 450 Mitarbeiter.

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