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Chancen durch freiwillige eHealth-Anwendungen: Behandlungsqualität ist Maßstab für Erfolg der Gesundheitskarte

10.02.200611:25 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Chancen durch freiwillige eHealth-Anwendungen: Behandlungsqualität ist Maßstab für Erfolg der Gesundheitskarte

(openPR) Berlin, 10. Februar 2006 – Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. Lothar Späth und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Marion Caspers-Merk betonten gestern beim Talk zur Eröffnung des ICW Briefing-Centers eHealth in Berlin die Chancen neuartiger eHealth-Anwendungen für die Zukunft des Gesundheitswesens. Weltweit arbeiten derzeit viele Industrieländer daran, moderne Informationstechnologien auch im Gesundheitssektor zu etablieren.



Vor rund 40 Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft zeigte sich Lothar Späth überzeugt, dass die enormen Herausforderungen im Gesundheitswesen nur durch mehr Wettbewerb bewältigt werden könnten. Dazu müssten die Patienten einen besseren Überblick über die Qualität der medizinischen Versorgung und der Behandlungsergebnisse erhalten. Späth sieht Deutschland mit der elektronischen Gesundheitskarte auf dem richtigen Weg: „Innovative eHealth-Anwendungen auf Basis der Karten-Infrastruktur können die Qualität der medizinischen Behandlung verbessern und den Patienten die nötigen Informationen bereitstellen. Um die neue Infrastruktur möglichst bald mit vielen freiwilligen Mehrwertanwendungen – z.B. elektronischen Gesundheitsakten – nutzen zu können und schnell spürbare Verbesserungen für Ärzte, Patienten und Krankenkassen zu erzielen, brauchen wir auch im Gesundheitswesen die Kraft privater Initiativen und wettbewerbsorientierter, marktwirtschaftlicher Strukturen, z.B. über Public-Private-Partnerschaften.“

Die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk stellte die elektronische Gesundheitskarte als wichtigen Standortfaktor heraus. Baden-Württemberg habe heute bereits 550.000 Arbeitsplätze im Gesundheitssektor. Mit der Gesundheitswirtschaft habe das Land einen Trumpf für seine Zukunft in der Hand: "Erst kürzlich wurde öffentlich, dass in den letzten fünf Jahren 100.000 neue Beschäftigungsverhältnisse im Gesundheitswesen geschaffen wurden. Das zeigt, welches Wachstumspotenzial der Gesundheitsmarkt bringt. Die elektronische Gesundheitskarte schafft weitere hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland. Wenn wir sie jetzt zügig einführen, hat sie das Zeug, zu einem Exportschlager zu werden. In insgesamt acht Testregionen werden die Grundlagen für die flächendeckende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gelegt. Baden-Württemberg ist mit der Testregion Heilbronn vertreten. Bei den in Kürze startenden Testvorhaben kann sich die Karte im Praxistest bewähren und die Qualität, Sicherheit und Transparenz der medizinischen Versorgung nachhaltig verbessern."

Dem stimmte ICW-Vorstandsmitglied Peter Reuschel zu: „Der Erfolg der elektronischen Gesundheitskarte wird vor allem an der Verbesserung der Behandlungsqualität und der Erhöhung der Arzneimittelsicherheit gemessen werden. Daher dürfen wir uns nicht darauf beschränken, nur die minimalen Pflichtanwendungen – wie eRezept und Vertragsdaten – umzusetzen. Erst mit freiwilligen Anwendungen, z.B. dem elektronischen Mutterpass oder web-basierten Krankheits-Assistenten, lassen sich diese Ziele erreichen.“ Die ICW testet bereits seit Juni 2005 ihr Gesundheitskarten-System im Zusammenspiel mit der persönlichen Gesundheitsakte LifeSensor in einem eigenen Feldtest in Walldorf. „Mit unserer weit entwickelten Technologie stehen wir als Partner für Gesundheitskarten-Testregionen zur Verfügung“, so Reuschel weiter.

In ihrem Berliner Briefing-Center eHealth präsentiert die InterComponentWare AG (ICW) ab sofort dem interessierten Fachpublikum den jeweils aktuellsten Stand ihrer eHealth-Lösungen. Dort ist schon jetzt ein voll funktionsfähiges Gesundheitskarten-System zu sehen, das erste Arztpraxis-Verwaltungs- und Apotheken-Warenwirtschafts-Systeme integriert. Mit dem System können auch Mehrwert-Anwendungen wie die persönliche Gesundheitsakte LifeSensor genutzt werden. Außerdem werden im Briefing-Center Vernetzungslösungen für Arztpraxen und Kliniken demonstriert, die ohne einen Austausch der bisher vorhandenen Software funktionieren.


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
InterComponentWare AG
Dirk Schuhmann
Otto-Hahn-Straße 3
69190 Walldorf

Tel: 06227-385-133
Fax: 06227-385-199

E-Mail: E-Mail

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