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Chronische Herzinsuffizienz: Mehr Qualität und weniger Kosten durch Tele-Homecare?

17.01.200613:47 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Berlin/München/Walldorf, 17. Januar 2006 – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert mit dem Projekt „Partnership for the Heart (PfH)“ die Entwicklung eines neuartigen Tele-Homecare-Systems für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Das System wird in einer klinischen Studie mit 400 Patienten erprobt. So soll geprüft werden, ob Tele-Homecare dazu beitragen kann, die Qualität der medizinischen Versorgung dieser chronischen Herzerkrankung zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken.

Das neue Tele-Homecare-System besteht zum einen aus Messgeräten in der Wohnung des Patienten und zum anderen aus dem Telemedizinischen Zentrum an der Charité. Dorthin sendet der Patient von zu Hause aus regelmäßig Blutdruck, Gewicht, EKG und andere Vitalparameter. Anhand der drahtlos übermittelten Sensorwerte und der in einer elektronischen Gesundheitsakte bereit gestellten Krankengeschichte ergänzen die erfahrenen Fachärzte und Intensivpfleger des Telemedizinischen Zentrums die haus- und fachärztliche Betreuung des Patienten, insbesondere nachts und an Wochenenden. Da alle Maßnahmen des Telemedizin-Centers in der elektronischen Akte protokolliert werden, ist der betreuende Arzt jederzeit über den aktuellen Status seines Patienten informiert. Die Inhalte der Akte werden gemeinsam mit dem Kompetenznetz „Chronische Herzinsuffizienz“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erarbeitet.

Die klinische Erprobung wird ab 2007 in einem Zeitraum von 12 Monaten in der Region Berlin-Brandenburg bei 400 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz durchgeführt. Die randomisierte kontrollierte Studie der Charité vergleicht dabei die konventionelle Therapie mit einer Behandlung unter Einschluss des telemedizinischen Homecare-Monitorings.

Das Projekt „Partnership for the Heart“ ist Teil der Technologieinitiative „Next Generation Media“ des BMWi, bei der elf Vorhaben im Bereich IT-Anwendungen über drei Jahre mit insgesamt 40 Millionen Euro gefördert werden. Projektpartner des mit 5 Millionen Euro geförderten PfH-Projekts sind die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Actimon GmbH, die Barmer Ersatzkasse und die InterComponentWare AG (ICW).


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
InterComponentWare AG
Dirk Schuhmann
Otto-Hahn-Straße 3
69190 Walldorf

Tel: 06227-385-133
Fax: 06227-385-199

E-Mail: E-Mail

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