(openPR) Sonne auf Knopfdruck
Kein Licht – kein Schwung. Auf diese kurze Formel lassen sich viele Gesundheitsbeeinträchtigungen in der dunklen Jahreszeit bringen. Denn oft sind Müdigkeit, Motivationslosigkeit, Kopfschmerzen und sogar Depressionen das Ergebnis einer jahreszeitlich bedingten „Lichtdiät“. Dagegen lässt sich aber relativ einfach etwas machen: Mit Vollspektrum-Leuchten, die das Strahlungsspektrum der Sonne nachbilden und so den Mangel an natürlichem Licht ausgleichen können.
Das Phänomen ist allseits bekannt: Sobald ab dem Herbst die Tage kürzer werden, verlieren viele Menschen ihren Schwung. Das morgendliche Aufstehen fällt schwer und auch tagsüber ist die Stimmung eher im Moll. Die Konzentrationsfähigkeit ist eingeschränkt, die allgemeine Reizbarkeit dagegen deutlich erhöht - ebenso wie der Appetit auf Süßigkeiten. Augenbrennen und/ oder Kopfschmerzen tragen auch nicht gerade zum Wohlbefinden bei. Und überhaupt könnte man eigentlich den ganzen Tag nur schlafen. In extremen Fällen wachsen sich die Beschwerden sogar zur berüchtigten Winterdepression aus, die nicht selten ärztlicher Behandlung bedarf. Die Ursache dafür ist seit Langem bekannt: zu wenig Licht. Nun könnte man denken, dass es in unserer modernen Welt mit ihren vielfältigen künstlichen Lichtquellen ein Leichtes ist, ausreichend Helligkeit zu produzieren. Das ist im Prinzip richtig, trifft aber nicht den Kern des Problems: Es geht um zu wenig natürliches Licht.
Heller Sonnenschein erreicht eine Lichtintensität von ca 10.000 Lux (am Äquator sogar bis zu 80.000 Lux), während die durchschnittliche Kunstlicht-Beleuchtung eines Raumes selten mehr als 800 Lux erreicht. An kurzen dunklen Tagen entsteht also ein erhebliches Helligkeitsdefizit. Das allein ist allerdings nicht die Ursache der Gesundheitsprobleme. Beim Stichwort Licht denkt man natürlich erst einmal an die Augen und die Sehfähigkeit. Das ist zwar richtig, aber zu wenig. Denn im Auge befinden sich nicht nur Rezeptoren für die optische Wahrnehmung (Zäpfchen und Stäbchen), sondern auch solche, die der Signalaufnahme zur Weiterleitung der optischen Strahlung (inklusive eines Teils ihrer nicht sichtbaren ultravioletten und infraroten Komponenten) an das Gehirn dienen. Diese parallele, „energetische“ Sehbahn wirkt auf die Hypophyse und den Hypothalamus – Hirnregionen, die u.a. das autonome Nervensystem, die Wärmeregulierung des Körpers, Kreislauf und Atmung, Aktivität und Schlaf kontrollieren und den Hormonhaushalt beeinflussen. So wurde beispielsweise nachgewiesen, dass bei wenig Licht vermehrt das Hormon Melatonin gebildet wird, welches u. a. das Schlafbedürfnis verstärkt.
Nicht Lichtmenge, sondern Lichtqualität entscheidet über Wohlbefinden
Entscheidend für das Wohlbefinden ist also nicht allein die Intensität einer Lichtquelle, sondern im Wesentlichen ihre Qualität, d. h. der Umfang ihres Lichtspektrums. Wichtig ist hier besonders die UV-B-Strahlung, die als biologisch wirksamster Anteil des Lichts gilt. Einer der Gründe: Auch die Haut des Menschen nimmt Sonnenlicht auf und nutzt UV-B für die Synthese von Vitamin D3. Dieses Vitamin kommt nur in wenigen Nahrungsmittel vor und bewirkt den Calcium-Phosphat-Stoffwechsel und fördert den Kalkaufbau der Knochen. Außerdem wirkt es positiv auf die Infektionsabwehr, erhöht die physische und psychische Leistungsfähigkeit, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und die Sauerstoffversorgung der Organe. Weiterhin trägt Vitamin D3 zur Senkung des Arteriosklerose-Risikos bei, verbessert den Hautzustand und verringert subjektive körperliche Beschwerden. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch die Haare als Lichtleiter gelten. Es gibt zwar noch wenig Erkenntnisse über Funktions- und Wirkungsweise, doch wird z. B. ein Zusammenhang mit speziellen Haar- und Hauterkrankungen nicht ausgeschlossen.
Für Fachleute wie den Lichtspezialisten Manfred Ross (Ross Gesundes Licht, Hamburg) ist es daher kein Wunder, dass trotz omnipräsentem Kunstlicht die geschilderten Gesundheitsbeeinträchtigungen allgegenwärtig sind: „Herkömmliche Neonleuchten, Glühlampen, Halogenleuchten etc. geben nur einen kleinen Teil des Sonnenspektrums wider und haben dadurch keinerlei positive Wirkung auf den Organismus.“ Beispielsweise erreicht ein klassische Glühbirne gerade 1/3 des Sonnenlichspektrums, mit einem Schwerpunkt im orange-rotem Bereich und einem Infrarot-Anteil, der sich als unangenehme Wärmestrahlung bemerkbar macht. Eine Leuchtstoffröhre erreicht zwar immerhin die Hälfte, deckt aber wie die Glühbirne oder Halogenlampen den UV-Bereich überhaupt nicht ab. Abgesehen davon führen diese Leuchtkörper zu einer verfälschten Farbwiedergabe.
Sonnenlicht-ähnliche Vollspektrum-Beleuchtung wirkt positiv auf den Organismus
Der Hamburger Manfred Ross setzt sich deswegen seit Jahren für sogenannte Vollspektrum-Beleuchtung ein – Kunstlicht, dessen Strahlung weitestgehend dem natürlichen Sonnenlicht nachgebildet ist und deswegen vergleichbare Eigenschaften aufweist. Schon um 1930 begannen Wissenschaftler mit Versuchen, das Sonnenlicht mit künstlichen Lichtquellen nachzubilden. Heute stehen stehen zahlreiche ausgereiften Produkte für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche zur Verfügung. Vollspektrumleuchten haben eine sehr hohe Farbtemperatur von bis zu 6000 Kelvin, die eine ausgezeichnete Kontrastschärfe, Farbabgrenzung und Farbwiedergabe ermöglicht. Und sie umfassen als einzige auch den wichtigen Bereich der UV-Strahlung – natürlich in einer vollkommen ungefährlichen Intensität. Elektronische Vorschaltgeräte sorgen zudem für eine flackerfreie Zündung der Lampen und einen flimmerfreien Betrieb. Angenehmer Nebeneffekt vieler Vollspektrum-Leuchtkörper: Durch ihre elektronische Steuerung verbrauchen sie vergleichsweise wenig Energie und haben eine hohe Lebensdauer.
Vollspektrum-Leuchtmittel gibt es in verschiedenen Formen, beispielsweise in handelsüblichen Röhrenformaten, mit den klassischen Glühbirnen-Fassungen (E 27, E 14) oder mit MR 16-Fassung für Niedervolt-Halogenlampen. So ist es nicht schwer, sich die „Sonne auf Knopfdruck“ ins Haus zu holen und die Folgen der unfreiwilligen „Lichtdiät“ zumindest erheblich zu mildern. Übrigens haben sich diese speziellen Beleuchtungen auch in einem anderen Bereich als sehr hilfreich erwiesen. Internationale Studien belegen, dass Schulkinder, die unter Hyperaktivität, schneller Erschöpfung, Reizbarkeit und Aufmerksamkeitsstörungen leiden, unter Vollspektrumlicht ruhiger, konzentrierter und ausgeglichener wurden und und so ihre Leistungen deutlich verbessern konnten. Viele Eltern nutzen daher diese Technik in den Kinderzimmern und plädieren für ihren Einsatz in Kindergärten und Schulen.















