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Ein Haager will Kanzler werden

27.04.200910:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Ein Haager will Kanzler werden
Tobias Kurzmaier sagt
Tobias Kurzmaier sagt "Ich kann Kanzler!" (Foto: msh-agentur.de)

(openPR) Tobias Kurzmaier aus 2.500 Bewerbern unter den 40 Endrundenteilnehmern der ZDF-Show "Ich kann Kanzler!"

Haag i. OB - Tobias Kurzmaier aus Haag i. OB (Landkreis Mühldorf am Inn) hat es geschafft. Von 2.500 Frauen und Männern, die sich für die ZDF-Castingshow "Ich kann Kanzler!" beworben haben, wurde er vom ZDF unter die 40 Endrundenteilnehmer nominiert. Aus den Landkreisen Mühldorf am Inn, Altötting, Rosenheim, Erding und Ebersberg ist er somit der einzige Bewerber, der sich nun dem Urteil einer Jury in Bonn stellen muss.



Zu Beginn des Jahres hatte das ZDF im Internet aufgerufen 18- bis 35-järhrige politisch interessierte und engagierte Menschen mögen sich mit einem Video beim Sender bewerben, wenn sie von sich überzeugt sind das Zeug zum Bundeskanzler zu haben. Jeder Bewerber musste sich für seine Bewerbung ein Motto und einen Paten aussuchen. Der 32-jährige Tobias Kurzmaier überschrieb seine Bewerbung mit dem Titel "Mehr Gemeinsinn wagen" und präsentierte als Paten Botschafter a.D. Hermann Huber aus Grafing, der mehrere Jahrzehnte als Deutscher Botschafter im Ausland tätig war, unter anderem 1989 beim Flüchtlingsdrama in der Prager Botschaft. Botschafter a.D. Huber, ein langjähriger guter Freund Kurzmaiers, äußert sich sehr wohlwollend über dessen Bewerbung und beschreibt ihn als politisches Talent.

Das Profil von Tobias Kurzmaier sowie die seiner 39 Mitbewerber ist unter www.kanzler.zdf.de abrufbar. Dort kann jeder für die einzelnen Kandidaten abstimmen. Wer es von den 40 in das Finale der großen ZDF Live Show "Ich kann Kanzler!" am 19. Juni um 21.15 Uhr schafft, entscheidet allerdings eine prominent besetzte Jury bestehend aus Günther Jauch, Anke Engelke und dem ehemaligen Bremer SPD-Bürgermeister Henning Scherf. Alle 40 Kandidaten sind im Mai nach Bonn ins Wasserwerk, den ehemaligen Bundestag, eingeladen und müssen dort die Jury von ihren Kanzlerqualitäten überzeugen. Die Jury wird sich für vier Finalteilnehmer entscheiden. Wer dann letztlich von den vier am 19. Juni "Ich kann Kanzler!" gewinnt, werden die Fernsehzuschauer per Telefonanrufe bestimmen.

Tobias Kurzmaier wurde 1976 in München geboren. Abitur machte er 1997 am Gymnasium Gars. Er absolvierte ein Volontariat in der ADAC-Pressestelle und erwarb sein Diplom als Fachjournalist an der Deutschen Fachjournalistenschule Berlin. Seit sieben Jahren ist er mit seiner Firma Kurzmaier Media Consulting als selbständiger PR-Berater in Haag i. OB tätig. Sein Kundenstamm besteht hauptsächlich aus mittelständischen Unternehmen, für die er sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Kurzmaier ist Mitglied der Jungen Union seit 1994 und der CSU seit 1996. Politisch engagiert er sich vor allem als Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft DIG für den Ausbau der Beziehungen zu Israel. Als seine politischen Vorbilder nennt er Franz Josef Strauß, Kurt Georg Kiesinger und Thomas Goppel.

Nach seinen Chancen gefragt unter die vier Finalteilnehmer zu kommen, antwortet Kurzmaier diplomatisch: "Nicht unmöglich, aber auch kein Selbstläufer." Auf die Frage was ihn denn momentan am Meisten an der aktuellen Politik freut bzw. ärgert, antwort Kanzlerkandidat Kurzmaier: "Ich freue mich wie besonnen das deutsche Volk bisher auf diese riesige Krise reagiert. Niemand von uns ist glücklich darüber, dass wir derzeit weltweit so eine schwierige Phase durchmachen und ich fühle mit jedem, dem die Krise in welcher Weise auch immer Schaden zufügt. Aber wir alle müssen nun die Vernunft hoch halten und wissen auch, dass es wieder aufwärts gehen wird. Die aktuellen Gedanken von Frau Schwan bezüglich eventueller sozialer Unruhen finde ich unerträglich. Ich wünsche mir von Herzen, dass Bundespräsident Köhler im Mai einen haushohen Sieg einfährt. Ärgern muss ich mich noch immer über unsere Sozialministerin Haderthauer und ihre deplatzierte Aussage zu Franz Josef Strauß. Wer als Bayerische Staatsministerin Strauß nicht als Vorbild anerkennt, ist für mich in der CSU fehl am Platze. Als Parteivorsitzender hätte ich sie noch am gleichen Tag aus allen Ämtern verabschiedet."

Um schon einmal etwas Kanzlerluft zu schnuppern, befindet sich Tobias Kurzmaier gerade in einem Infobus auf einer Deutschlandrundreise durch neun Bundesländer. Über seine Tournee sagt Kurzmaier: "Nordrhein-Westfalen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Sachsen und meine Heimat Bayern liegen bereits hinter mir. In den nächsten Tagen geht es noch nach Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz. Ich freue mich viele unterschiedliche Menschen zu treffen und verschiedene Dialekte zu hören. Von Dortmund über Rostock bis Leipzig begegneten mir die Leute äußert freundlich und offen. Ich stelle fest: Die lockere umgängliche Art von uns Oberbayern kommt an und das deutschlandweit. Das zeigt mir, dass die Zeit durchaus reif ist für den ersten CSU-Bundeskanzler."

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